Horsemaning: Mit dem Kopf in der Hand

Nur nicht den Kopf verlieren: Beim Web-Fotospaß Horsemaning halten die Abgebildeten ihren Schädel in den Händen. Auch unsere Leser machen mit - und schmuggeln sogar ein Katzenbild in die Fotostrecke.

Leserfotos: Horsemaning am Strand und mit Katzen Fotos
Ralf Diekmann

Abgetrennte Köpfe, quicklebendige Rümpfe: Das klingt zunächst, als hätte etliche Netznutzer ein ähnliches Schicksal wie Oberpirat Klaus Störtebeker ereilt. Der Seeräuber wurde der Legende nach 1401 enthauptet und lief dann kopflos noch an einigen Kameraden vorbei, die daraufhin begnadigt wurden. Neuerdings verbirgt sich hinter der eigentlich so tödlichen Trennung von Gesicht und Körper aber ein Fototrend aus dem Web.

Als Horsemaning macht der Spaß die Runde - und Leser von SPIEGEL ONLINE machen mit. Die besten Einsendungen zeigen wir Ihnen in unserer Fotostrecke - Sie dürfen nur nicht erschrecken, wenn Sie plötzlich Kätzchen sehen.

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1. .
Jilocasin 26.08.2011
"Da hat doch jemand mit Photoshop nachgeholfen" Seid ihr wirklich so blöd oder tut ihr nur so?
2. .
rohfleischesser 26.08.2011
Was für ein Unsinn. Planking, Horsemaning - bin ich froh, dass ich nicht zum trendgehetzten Facebooktwittergoogleflickr-Mob gehöre...
3. poesiealbum für erwachsene.
alienspezies 26.08.2011
manchmal verkommt spon zu einen pesiealbum für erwachsene. ich schäme mich ehrlich fremd bei dem bericht und dessen nervigen infantilismus.
4. Horsemaning
kommentator2 26.08.2011
Zitat von Jilocasin"Da hat doch jemand mit Photoshop nachgeholfen" Seid ihr wirklich so blöd oder tut ihr nur so?
Horsemaning ist jedenfalls immer noch witziger als Planking. Geht auch mit Gimp.;-) http://newsbloggers.ch/2011/08/18/horsemaning-mit-gimp/
5. Möglicherweise, vielleicht
negve 26.08.2011
wäre die Information interessant, dass es sich um ein Zitat aus dem Film "Sleepy Hollo" von Tim Burton handelt. Aber das sind ja völlig unwichtige Details...
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Kopflos: Web-Trend Horsemaning

Wo kommt der Hype her?
  • Das Internet hat eine neue Form des Unterhaltungskonsums hervorgebracht. Es fing an mit Videos, Fotos, Powerpoint-Präsentationen, die per E-Mail herumgeschickt wurden, ging weiter mit über Instant-Messaging-Dienste verbreiteten Links zu Clips mit skateboardfahrenden Hunden oder ungelenken Kindern beim Lichtschwert-Exerzieren und fand seinen vorläufigen Höhepunkt im Weitererzähl-Web der digitalen Gegenwart. Der Lacher für die Mittagspause wird heute über Facebook oder Twitter weitergereicht, genau wie der schnelle Niedlichkeits-Kick (Katzenvideos!) als Mittel gegen den grauen Büroalltag oder der mitgefilmte schmerzhaft-dämliche Skateboard-Unfall für zwischendurch.

  • Die kaskadische Form der Informationsverbreitung, die gerade Dienste wie Twitter ermöglichen, hat dem Phänomen des spontanen Internet-Hypes ein perfektes Biotop geschaffen. Auch ein Jahre altes Video von einem lachenden Pinguin kann urplötzlich innerhalb weniger Stunden ein Millionenpublikum erreichen - wenn geheimnisvolle Faktoren zusammenkommen, die noch niemand so recht entschlüsselt hat (wer das schafft, wird vermutlich sehr reich werden).

  • Und was sich lang genug in den Köpfen der Menschen hält, was weiterverarbeitet, verballhornt, umgedeutet, neu abgemischt wird, bringt es im Informationsverbreitungs-Wunderland Internet vielleicht sogar zum Mem.


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