Virtual-Reality-Brille HTCs Vive lässt sich ab Ende Februar vorbestellen

Kurz nach dem Vorbestellungsstart für die Oculus Rift haben auch Valve und sein Kooperationspartner HTC einen Zeitplan bekannt gegeben: Ihr Virtual-Reality-Headset sollen sich VR-Enthusiasten ab dem 29. Februar sichern können.

HTC-Vive-Träger beim Malen in der virtuellen Realität: Der Preis der Brille ist weiter unklar
AP/dpa

HTC-Vive-Träger beim Malen in der virtuellen Realität: Der Preis der Brille ist weiter unklar


Die Virtual-Reality-Brillen Oculus Rift und Vive könnten ungefähr zeitgleich auf den Markt kommen. Dem britischen "Telegraph" zufolge hat HTC-Chefin Cher Wang angekündigt, dass die von Valve und HTC entwickelte Brille Vive ab dem 29. Februar vorzubestellen sein wird.

Ausgeliefert werden könnte die Vive im April; laut "Telegraph" soll die Brille dann auch für einen breiteren Kundenkreis verfügbar sein. Dieser Zeitplan würde zu einer HTC-Ankündigung aus dem Dezember passen. Vorbestellungen für das Konkurrenzprodukt von Oculus werden seit vergangener Woche aufgenommen, verschickt werden soll die Rift frühestens ab März.

Ein Preis für die Vive ist bislang nicht bekannt. Marktbeobachter schätzen aber, dass sie noch mehr kosten wird als die Oculus Rift, deren Preis von 700 Euro plus Versandkosten viele Spielefans überraschend hoch fanden.

Im Gegensatz zur Rift setzen HTC und Valve stärker darauf, dass sich der Träger mit der Brille bewegen kann: Zwei Laser erfassen, wo er sich im Raum befindet. Zur Vive gehören zudem standardmäßig zwei Controller, mit denen Handbewegungen des Spielers erfasst werden. Bei der Rift werden die sogenannten Touch-Controller erst später als das Headset veröffentlicht.

mbö



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insgesamt 4 Beiträge
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cor 11.01.2016
1. Die Katze im Sack
Sowohl bei der Rift als auch bei Vive kauft man die Katze im Sack.
felisconcolor 11.01.2016
2. Man
muss ja nicht gleich kaufen. Interessant wäre vielmehr ob ich mit der Rift oder mit der Vive dann auf eine Spieleschiene festgenagelt bin oder ob ich die Brillen so oder so bei jedem VR-fähigen Spiel gebrauchen kann. Aber ich denke das in kürze diverse Hardwaretester, hoffentlich mit aussagekräftigen Test, uns mit Informationen überschütten werden.
May 11.01.2016
3.
Nach dem was man so hört setzt zumindest Oculus auf proprietäre Technik, sprich Software muss speziell für die Rift angepasst werden und funktioniert dann nicht mit anderen Brillen, zumindest nicht ohne extra Entwicklungsaufwand. Bei der Vive ist mir dazu zwar nichts bekannt, die Ortung im Raum die hier das Besondere ist lässt aber darauf schließen, dass Protokolle zumindest nicht 1:1 übernommen werden können. Ich denke am Ende brauchen wir einen Standard wie OpenGL oder Direct3D für Grafikkarten auch für Brillen wenn sie sich irgendwann durchsetzen sollen. Einzig für Sonys Morpheus dürfte das egal sein. Die wird für die PlayStation angepasst und wenn sie dann unterstützt wird kann man davon ausgehen, dass es auch funktioniert. In jedem Fall ist eine solche Brille zum jetzigen Zeitpunkt bei den Preisen und der nicht vorhandenen Software nur etwas für absolut technikaffine Leute die gerne ein teures, nutzloses Spielzeug haben. Mittelfristig sehe ich aber trotzdem ein großes Potential innerhalb einer zugegeben noch sehr kleinen Nische. Richtige immersion dürfte man nämlich nur bei Spielen erleben in denen man stationär ist, also Rennspielen, Weltraumsimulationen oder vielleicht auch etwas innovativeren Ideen wie einem Horror-Survival-Spiel in dem man als Spielfigur an einen elektrischen Rollstuhl gefesselt ist. Das Bewegen im Raum dürfte sich aufgrund der durchschnittlichen Wohnzimmergröße sowie der Verkabelung als Rohrkrepierer erweisen.
soinmast 12.01.2016
4. Samsung Gear VR
erkennt sehr wohl, ob man sich nach vorne oder hinten beugt. Kann man sehr schön daran sehen, dass alle Kopfbewegungen umgesetzt werden (drehen, neigen in alle Richtungen). Bei Anshar Wars 2 z.B. führt eine schnelle Senkung des Kopfes z.B. dazu, dass das Schiff einen Looping durchführt. Was die Gear VR nicht kann, ist die Position des Trägers im Raum zu erfassen.
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