Sicherheitslücke US-Regierung warnt vor Internet Explorer

Die Sicherheitslücke in Microsofts Internet Explorer beunruhigt Nutzer rund um den Globus. Jetzt warnt sogar das US-Heimatschutzministerium vor dem Surfen mit dem Windows-Browser.

Logo des Internet Explorer (Version 8): Gefährliche Sicherheitslücke
Microsoft

Logo des Internet Explorer (Version 8): Gefährliche Sicherheitslücke


Das amerikanische Heimatschutzministerium rät derzeit davon ab, Microsofts Browser Internet Explorer (IE) zu benutzen. Hintergrund ist eine am Wochenende bekanntgewordene Sicherheitslücke, die alle aktuellen Versionen des Browsers betrifft. Bis das Unternehmen die Lücke geschlossen hat, sollten Nutzer in Erwägung ziehen, andere Browser zu nutzen.

Das zum Heimatschutzministerium gehörende United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) schrieb am Montagnachmittag deutscher Zeit, die Schwachstelle könne zu einer vollständigen Übernahme betroffener Rechner durch böswillige Angreifer führen. Bislang seien dem US-CERT keine praxistauglichen Lösungen des Problems bekannt, das die IE-Versionen 6 bis 11 betrifft. Wie Microsoft rät das US-CERT Nutzern, auf ihrem Computer das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) auszuführen.

Microsoft, das die Sicherheitslücke am Samstag eingestanden hatte, hat noch keinen Patch für die Lücke veröffentlicht. Wann dies geschieht, ist offen. Bestätigen sich bisherige Medienberichte, wird die neue Sicherheitslücke wohl die erste sein, für die Microsoft Nutzern von Windows XP keinen Patch mehr zur Verfügung stellt. Zum 8. April hatte das Unternehmen den Support für das Betriebssystem eingestellt.

Unabhängig vom Betriebssystem legt Microsoft IE-Nutzern derzeit einige Maßnahmen nahe, mit denen sich die Computersicherheit ein wenig erhöhen lässt. Eine Kurzübersicht dieser Maßnahmen finden Sie hier. Grundsätzlich ist aber eher zur Nutzung alternativer Browser zu raten - wenigstens, bis das Problem behoben ist.

mbö/Reuters



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insgesamt 54 Beiträge
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Seite 1
niska 28.04.2014
1.
Zitat von sysopMicrosoftDie Sicherheitslücke in Microsofts Internet Explorer beunruhigt Nutzer rund um den Globus. Jetzt warnt sogar das US-Heimatschutzministerium vor dem Surfen mit dem Windows-Browser. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-explorer-sicherheitsluecke-warnung-der-us-regierung-a-966584.html
Der Wolf warnt also Rotkäppchen vor hungrigen Raubtieren, nachdem er es längst gefressen hat... Lustig bzw. traurig.
Bankster 28.04.2014
2. Okay,
... der IE ist also NSA-Sicher.
s.4mcro 28.04.2014
3. derartige Artikel
bestärken doch immer lauter werdende Stimmen über Propaganda und Zensur in Deutschland. Fast zu offensichtlich, jedoch trotzdem eindeutig parteiisch und alles andere als unabhängig.
PeterLischka 28.04.2014
4.
Dem Heimatministerium herzlichen Dank !
infoseek 28.04.2014
5. Nein - doch - oh!
Da sieht man mal wieder: Lasst bloß von OpenSource die Finger weg! Was nichts kostet, taugt auch nichts!
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