Kriegsberichterstattung Israels Armee twittert über den Gaza-Konflikt

Das israelische Militär nutzt Twitter, um seine Sicht der Dinge vom Gaza-Konflikt zu verbreiten. Der jüngste Angriff auf Hamas-Führer wurde von einer Art Liveblog und regelmäßigen Twitter-Nachrichten begleitet.

Twitter-Account israelischer Streitkräfte: Kriegsberichterstattung im sozialen Netz

Twitter-Account israelischer Streitkräfte: Kriegsberichterstattung im sozialen Netz


Die israelischen Streitkräfte (Israel Defence Forces, IDF) setzen nicht nur im Einsatz auf moderne Technik. Während der aktuellen Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen veröffentlichten Sprecher der Armee im Web nahezu live Nachrichten, Bilder und Kommentare zu den Ereignissen und Raketenangriffen auf Zivilisten in Israel .

Auf der Web-Seite der IDF werden Meldungen zu den Kampfhandlungen im Gazastreifen in einem Liveticker verbreitet. So erfährt der Leser zum Beispiel, dass um 9:17 Uhr Ortszeit drei israelische Zivilisten von einer Rakete aus Gaza getötet worden sein sollen. Darüber hinaus wird über die Zahl abgefangener palästinensischer Raketen oder Aktionen der israelischen Marine berichtet. Die Aufmachung des Blogs ist dabei betont nüchtern und seriös, erinnert an Webauftritte von Zeitungen oder Nachrichtenagenturen.

Noch mehr Meldungen werden über den offiziellen Twitter-Account der IDF-Pressestelle verbreitet. An dieser Stelle laufen allerdings nicht nur aktuelle Meldungen ein. Stattdessen werden hier auch allgemeine Informationen zum Konflikt weitergegeben, natürlich stets aus israelische Sicht. Zudem postet der Twitter-Account regelmäßig Links zu Infografiken, die beispielsweise auf der IDF-Website erscheinen, und zu YouTube-Videos, die beispielsweise im YouTube-Kanal der IDFveröffentlicht wurden.

Dass die palästinensische Akteure diese Informationsflut nicht unkommentiert lassen, überrascht nicht. Ein Twitter-Profil, das den der Hamas unterstehenden Al-Kassam-Brigaden gehören soll, verbreitet seinerseits Videos, Meldungen und Drohungen.

meu



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