Peinlicher Platzhalter im russischen iTunes-Store: Nutzer berichten, dass ein Link im Download-Shop die Website eines Escort-Dienstes aufruft. Offenbar haben Apple-Mitarbeiter einen Platzhalter-Verweis nicht ausgetauscht.
In Russland bot Apple seinen Kunden im eben erst eröffneten iTunes-Angebot für kurze Zeit ungewöhnliche Inhalte, wenn auch nicht ganz freiwillig: Pornofilme. Das russische Blog iPhones.ru berichtet: Wer im iTunes-Programm auf die Option "Mehr Filme in anderen Sprachen" klickte, gelangte angeblich zu Werbung für Pornoseiten und Escort-Services.
Zu erklären ist das wahrscheinlich mit der Schludrigkeit eines Mitarbeiters. Laut iPhones.ru waren in der russischen iTunes-Version einige Platzhalter-Links wie "xx.xx.xx" zu finden. Beim Start des iTunes-Angebots wurden diese offenbar nicht durch die tatsächlichen Links ersetzt. Und dummerweise existierten die Platzhalter-URLs tatsächlich, nur führten sie eben zu Porno-Angeboten. So mutmaßt iPhones.eu. Apple hat bis zur Veröffentlichung dieser Meldung nicht auf Anfragen von SPIEGEL ONLINE geantwortet.
Apple hatte Apps von Medien aus dem eigenen Software-Angebot entfernt, weil zu viel nackte Haut zu sehen war. Der Axel-Springer-Verlag hatte 2010 die "Einschränkung der redaktionellen Freiheit" durch Apple kritisiert.
meu
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