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Zeichenbeschränkung: Twitter bleibt bei 140

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Corbis

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Es war Twitter-Chef Jack Dorsey selbst, der eine Abschaffung der 140-Zeichen-Begrenzung ins Gespräch gebracht hatte. Kurz vor dem zehnten Jubiläum des Dienstes stellte er klar: "Sie bleibt".

Twitter-Chef Jack Dorsey hat Spekulationen über ein mögliches Aus für die 140-Zeichen-Grenze bei Tweets ein Ende bereitet. "Sie bleibt", versicherte Dorsey in einer NBC-Fernsehsendung. Es handele sich um eine sinnvolle Einschränkung, die für die Knappheit des Augenblicks stehe.

Jüngst waren immer wieder Gerüchte aufgekommen, dass der US-Kurznachrichtendienst die 140-Zeichen-Regel aufgeben könnte. Bei direkten Textbotschaften zwischen Twitter-Mitgliedern gilt die Grenze bereits nicht mehr.

Dorsey will Twitter für Einsteiger attraktiver machen, um das schwächelnde Wachstum anzukurbeln. Im Schlussquartal 2015 war die Zahl der Nutzer erstmals seit dem Börsengang 2013 zurückgegangen.

Zehnter Geburtstag am Montag

Seit Oktober hat Gründer Jack Dorsey das Zepter wieder dauerhaft in der Hand. Unter ihm gab es einige Neuerungen. So können die mehr als 300 Millionen Mitglieder nun leichter Tweets zu den wichtigsten Nachrichten des Tages finden. Der Dienst feiert am Montag seinen zehnten Geburtstag - am 21. März hatte Dorsey die erste heute auffindbare Twitter-Nachricht verschickt.

Die Obergrenze von 140 Zeichen pro Tweet geht darauf zurück, dass Twitter bei der Entwicklung vor zehn Jahren zunächst auf SMS-Basis lief. Das Format hatte sich bei dem Dienst aber eingebürgert. Mitgründer Dorsey hatte eine Abschaffung der Beschränkung vor gut zwei Monaten selbst ins Gespräch gebracht.

Er gab damals zu bedenken, dass Nutzer auch längere Texte veröffentlichen wollten und jetzt dafür oft als Ausweichlösung Screenshots hochladen würden. Twitter werde Dinge ausprobieren, die Nutzer haben wollten, sagte Dorsey.

brt/Reuters/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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1.
doppelpost123 18.03.2016
Zum Glück! Sonst kann man Twitter gleich abschaffen.
2. Gut so.
newline 18.03.2016
Man stelle sich vor, die twitternden Politiker müssten sich nicht mehr auf 140 Zeichen beschränken.
3. Gott sei Dank ...
Klekih_petra 18.03.2016
... sonst würde noch mehr Unsinn in der Welt verbreitet.
4. Die richtige Entscheidung
schokohase123 19.03.2016
Twitter hasst man, oder man liebt es. Wer nicht in der Lage ist, seine Gedanken in 140 Zeichen zu packen, der wird es auch mit 10.000 nicht schaffen. Die Zeichenbegrenzung ist definitiv die richtige Entscheidung. Twitter war schon immer ein Spielplatz der Eloquenten, die sich teilweise sogar tagelang Gedanken um die Formulierung eines guten Tweets machten, damit er in die 140 Zeichen passte. Wer meint, mehr und länger schreiben zu müssen, kann zu facebook gehen oder einen Blog füllen. Und wem das alles nicht gefällt, der muss nicht hinschauen oder kann auch abschalten.
5. Ach was ...
Gerdd 19.03.2016
Sinnvoller wäre es, einen parallelen Dienst einzurichten, wo auch ausführlichere Texte ausgetauscgt werden können - wer das nicht nutzen will, bleibt eben beim "Twitter Classic." Das mit den 140 Zeichen ist ja auch eine Form von Kunst - so wie, sagen wir, der Limerick oder - etwas ausführlicher - das Sonett. Das muß aber nicht heißen, daß zum Beispiel die Ilias keine Existenzberechtigung hätte. Und daß ein Twitter-ähnlicher Dienst für längere Nachrichten dann auch auf die Logik und Logistik von Twitter zurückgreifen würde, das erscheint mir sehr sinnvoll.
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