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Jamba-Gründer: Samwer-Brüder kaufen sich bei Facebook ein

Die Gründer von Jamba kaufen sich ins Studentennetzwerk Facebook ein. Neben Microsoft und dem Milliardär Li Ka Shing aus Hongkong sind die Samwer-Brüder damit die dritten Investoren, die sich an der Plattform beteiligen.

Facebook steht in Konkurrenz zum deutschen Studentennetzwerk StudiVZ, das einst mit Geld der Samwers aufgebaut worden war. Facebook machte im vergangenen Frühjahr Schlagzeilen, als sich das Unternehmen für externe Entwickler öffnete, die nun Anwendungen dafür programmieren können. Die Plattform, die sich ursprünglich nur als Netzwerk für US-Studenten verstand, ist seitdem rasant gewachsen.

Facebook: Geld von den Samwer-Brüdern
AP

Facebook: Geld von den Samwer-Brüdern

In Deutschland ist StudiVZ gemeinsam mit dem Ableger SchülerVZ jedoch unbestrittener Marktführer. Die Samwer-Brüder hatten einst auch in StudiVZ investiert, ihre Anteile jedoch an die Holtzbrinck-Gruppe verkauft.

"Wir sind damit neben Microsoft in den USA und Li Ka Shing in Asien der wichtigste Partner von Facebook, für die Expansion in Europa. Darauf sind wir sehr stolz und versprechen uns sehr viel davon", sagte Alexander Samwer im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Wie hoch die Investition genau ausgefallen sei, dürfe er nicht mitteilen, es sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Beteiligung sei "signifikant" liege aber nicht ganz so hoch wie die von Microsoft. Das Softwarehaus aus Redmond hatte im Oktober vergangenen Jahres 240 Millionen Dollar für 1,6 Prozent von Facebook bezahlt. Ein ausführliches Interview mit Alexander Samwer lesen sie in Kürze bei SPIEGEL ONLINE.

Facebook hat derzeit etwa 60 Millionen Mitglieder, von denen mittlerweile fast 60 Prozent außerhalb der USA leben sollen. Eigenen Angaben zufolge registriert die Plattform durchschnittlich 200.000 Neuregistrierungen pro Tag.

"Seit Google hat kein Unternehmen das Nutzerverhalten im Internet so sehr verändert wie Facebook", so Oliver Samwer in einer Pressemitteilung. Die drei Samwer-Brüder Oliver, Alexander und Marc machten ihre ersten Millionen, als sie im Jahr 1999 das Internet-Auktionshaus Alando für über 50 Millionen Dollar an Ebay verkauften. Später gründeten sie das Klingelton-Unternehmen Jamba, das 2004 für über 270 Millionen Dollar an VeriSign verkauft wurde.

cis

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