Spott über Ex-Präsident Nur wenn Sarko dabei war, ist es wirklich passiert

Lassen Sie mich durch, ich war Präsident! Nicolas Sarkozy drängte sich beim Trauermarsch von Paris in die erste Reihe. Bei welchen historischen Ereignissen wäre er noch gern dabei gewesen? Fotomontagen zeigen ihn neben Castro, Kohl und Jesus.

Platz da, ich bin wichtig: Nicolas Sarkozy hinter den Regierungschefs und Würdenträgern beim Trauermarsch in Paris
AFP

Platz da, ich bin wichtig: Nicolas Sarkozy hinter den Regierungschefs und Würdenträgern beim Trauermarsch in Paris

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Fast 50 Staats- und Regierungschefs waren am Sonntag beim Trauermarsch in Paris vertreten. Begleitet wurden sie von vielen aktiven und ehemaligen Politikern. Ganz vorn mit dabei: Nicolas Sarkozy.

Auf zahlreichen Fotos ist der Ex-Präsident in der vordersten Reihe zu sehen. Dabei hätte er weiter hinten mitlaufen müssen. Sein Platz war gemäß Protokoll in der vierten Reihe, hinter Angehörigen der Opfer, den Staats- und Regierungschefs sowie deren Bodyguards.

Im Netz wird Sarkozy, der während seiner Amtszeit fast jede Gelegenheit nutzte, im Rampenlicht zu stehen, nun für seinen Auftritt verspottet. Unter dem Hashtag #JeSuisNico finden sich bei Twitter etliche Fotos, in denen Sarkozy an prominente Stellen montiert wurde.

Sie zeigen den Chef der konservativen Opposition beim letzten Abendmahl, an vorderster Front mit den französischen Revolutionären, vor Mitterrand und Kohl beim Verdun-Treffen 1984, im Bett mit John Lennon und Yoko Ono und bei vielen anderen historischen Ereignissen:

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Weitere Montagen finden sich in dem Tumblr-Blog "Je Suis Nico".



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insgesamt 12 Beiträge
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ErkanGecici 12.01.2015
1. Finde
Ich persönlich sehr lustig! :D
Oberleerer 12.01.2015
2.
Muß das sein? Muß man diesen furchtbaren, mit Komplexen beladenen Kerl auch noch mit Karikaturen ins Rampenlicht holen? Zur Erinnerung: er hat das Elend nicht unwesentlich verschuldet. Man denke nur daran, wie er die Elendsviertel "auskerchern" wollte. Der Typ ist womöglich noch immer durch Immunität geschützt, dann straft ihn wenigstens durch Vergessen.
monolithos 12.01.2015
3. Chapeau!
Einfach nur köstlich! DAS ist Satire und man kann nur hoffen, dass Nico nicht bald Amok läuft, sondern die Islamisten erkennen, dass der Prophet (der echte, nicht Sarkozy!) nicht der einzige ist, der durch den Kakao gezogen wird. Unglaublich, dass der brutale Tod von Satirikern die Satire erst richtig aufblühen lässt. Aber genau das ist es, wie man ihren Tod davor bewahrt, sinnlos gewesen zu sein. Leute, lebt Charlie weiter!
marnix 12.01.2015
4. Sarkosy musste in die erste Reihe
immerhin ist er so klein, er könnte doch übersehen werden und außerdem het er die Gattin auf due er Eindruck machen muss. Er kann es vielleicht einfach nicht akzeptieren und fassen kann, dass er nicht mehr Präsident ist, Bedauernswert der Mann :-)))
.picard 12.01.2015
5.
Satirisch gesehen toll gemacht, das kann jedoch nicht ernst gemeint sein. Man kennt doch die Umstände gar nicht. Da läuft mal einer quer, ein zweiter hinterher und schon hat man den Salat. Wenn dort eine Lücke war und er sie gefüllt hat - mein Gott, was solls? Es gibt genug Dinge, über die man sich tagtäglich aufregen darf, dieses hier ist nicht Teil davon.
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