KardBlock Software soll die Kardashians aus dem Browser aussperren

Ein US-Unternehmer hat sich auf die Fahne geschrieben, das Internet besser zu machen. Sein erster Schritt dahin: eine Software, die alle Bilder und Texte über die Kardashians vor dem Browser verbirgt.

Nie wieder Kardashians: KardBlock soll Bilder und Texte über die Promi-Familie ausblenden
[M]AP

Nie wieder Kardashians: KardBlock soll Bilder und Texte über die Promi-Familie ausblenden


Einen Hilferuf gab es schon vor zwei Jahren. Am 30. März 2012 schrieb ein Anwender mit dem Pseudonym Bob488 im Forum eines Werbeblocker-Add-ons: "Gibt es irgendeinen Weg, Bilder und Geschichten von Kim Kardashian zu blockieren?" jetzt lautet die Antwort: Ja. Bald. Wahrscheinlich.

Die Kardashians sind seit spätestens 2007 sehr aktiv im Netz unterwegs, schockieren mit neuen Haarfarben, einem vergessenen Kleinkind, seltsamen Vornamen, schlechten Liedern. Und natürlich mit freizügigen Bildern, die das Internet zerstören sollen.

Manchen Internetnutzern wird das zu viel. Sie wollen sich dem digitalen Dauerfeuer der Kardashians entziehen. Der amerikanische Unternehmer James Samir Shamsi aus Los Angeles hat diesen Trend erkannt und sich nach eigener Darstellung vorgenommen "das Internet zu einem besseren Ort zu machen". Und zwar mit einem Browser-Add-on, das Bilder und Texte über die Kardashians aus dem Datenstrom herausfiltert.

Das Name des Add-ons: KardBlock. Auf der gleichnamigen Webseite schreibt Shamsi: "Wir interessieren uns nicht für die Kardashians." Stattdessen interessiere er sich für die Opfer des Erdbebens in Nepal oder die Zehntausenden, die von Islamisten getötet werden. Und "wir interessieren uns dafür, dass andere sich mehr um die Kardashians kümmern als um solche Themen."

Mit KardBlock will Shamsi das Internet - oder zumindest den eigenen Browser - von den Kardashians befreien. Noch ist das allerdings reines Wunschdenken, denn derzeit befindet sich das ungewöhnliche Add-on noch in der Entwicklung. Wer daran Interesse hat, ist aber eingeladen, eine Beta-Version der Software zu testen - auf eigene Gefahr.

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insgesamt 22 Beiträge
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Seite 1
koenigludwigiivonbayern 05.05.2015
1. Super!
Endlich mal was Sinnvolles!
marthaimschnee 05.05.2015
2.
DIe Nachfrage nach solchen Tools impliziert, daß man sich auf den falschen Seiten bewegt.
Vanagas 05.05.2015
3. Hallo SPON, I break together!
Zu diesem höchst wichtigen Thema wird wie selbstverständlich ein "Forum" geboten. Zu vielen wichtigen+ interessanten politischen Themen wird kein Forum eröffnet oder die Diskussion nach einigen wenigen Kommentaren von ihnen abgewürgt. Erklären sie den Lesern doch bitte einmal in welcher Kategorie Medien sie spielen wollen? Trash/ Yellow Press oder Politmagazin? Welchen Anspruch haben sie und auf welchem Niveau? Ich weiß es nicht mehr wenn ich SPON lese. Vielen Dank für eine Antwort im voraus!
Vanagas 05.05.2015
4. Nachtrag:
Sind sie sicher das dieser Beitrag in die Rubrik "Netzwelt" gehört+ nicht in die Rubrik "Kultur" ?
antonwitt 05.05.2015
5. Wer
bitte, ist Kardashians? Sind die so schlimm, wie Fr. W. aus H.?
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