Sie wissen, was normalerweise passiert, wenn zum Höhepunkt des Sommers die Produktivität in Politik und Wirtschaft so weit sinkt, hinreichend aberwitzige Ereignisse zu produzieren? Uns Journalisten wird langweilig. "Sommerloch" nennt sich diese Zeit, in denen es altgediente Sesselreiter mal wieder so richtig juckt, hinaus in die Welt zu traben und Nachrichten zu sammeln. In der Regel kommen sie dann mit einem Krokodil zurück (heimische Sommerloch-Krokodile unterteilt man in Baggersee- und Alt-Rheinarm-Krokodile).
Da will ich natürlich nicht zurückstehen. Zum Auftakt der heutigen Surfstunde also ein Krokodil. Lautsprecher an!

Tief Luft holen: Zumindest der Text lernt sich schnell
Entschuldigen müssen wir uns übrigens bei bei Armin M., der sich sehr unzufrieden über einen der letzten Linktipps geäußert hat: "Also das Millimeterpapier gibt es noch in einer besseren Version ohne Werbeeindruck und in fünf verschiedenen Farben." Sorry, Armin, da haben Sie natürlich Recht.
Das waren schon drei Klicks in schneller Folge: Zeit, den Zeigefinger ein wenig auszuruhen. Wie wäre es mit einem Filmchen?
Im Programm hätten wir zum Beispiel den "Herr der Ringe", Teil 1 bis 3. Keine Bange, das kriegen Sie noch hin bis Feierabend. Ist ja die Kurzversion.
Ähnlich knapp, aber filmisch anspruchsvoller kommt diese Neuadaption von "Titanic" daher.
Apropos Klassiker: Das hier ist auch einer. Gehört zu Malte B.'s Favoriten.
Für alle, die heute Überstunden machen müssen, hat Bernward M. noch einen Tipp bereit: Superbad.com, "eigentlich schon seit Jahren bekannt. Man kann sich ewig beschäftigen; reine Web-Kunst, ohne jeden Hintergedanken an Tiefsinn irgendwelcher Art."
Frank Patalong
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