Surftipps: Kostenlose Gruselspiele zu Halloween

Verkleiden ist Ihnen zu kitschig, ein wenig Halloween-Horror darf es aber sein? Dann haben wir drei Spieletipps für Sie: "Slender", "Erie" und "Hide" sind nicht nur verdammt gruselig, sondern auch kostenlos.

Giraffe, Kürbis (im Londoner Zoo am 30. Oktober): Gruseliges zu Halloween Zur Großansicht
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Giraffe, Kürbis (im Londoner Zoo am 30. Oktober): Gruseliges zu Halloween

Die handwerklichen Fähigkeiten vieler Menschen sind erschreckend. Das lässt sich auch bei Nathan Pryor behaupten, doch in seinem Fall ist es als Kompliment gemeint. Passend zu Halloween hat der Designer nämlich einen Kürbis hochgezüchtet - zu einer LED-basierten "Tetris"-Station. Auf YouTube dokumentiert der Tüftler aus Vancouver sein "Pumpktris" genanntes Projekt.

Natürlich kann man sich in der Nacht zum Donnerstag aber auch mit weniger Aufwand gruseln, zum Beispiel mit den folgenden drei Horrorspielen aus dem Internet.

"Slender" - Nachtwanderung für Abgehärtete

In einem unheimlichen Wald landet der Spieler im Indie-Spiel "Slender", das in den vergangenen Monaten Spieler aus aller Welt begeistern konnte. Auf sich allein gestellt, macht man sich auf die Suche nach verschollenen Manuskriptseiten, die Welt sieht man in der Egoperspektive. Was unspektakulär klingt, entpuppt sich schnell als spielbarer Alptraum: Denn im Wald sieht man trotz Taschenlampe extrem wenig - und irgendwo da draußen soll der "Slender Man" unterwegs sein, der einem wohl auch noch andere Lichter ausknipsen will. Die Gefahr kann hinter jedem Baum lauern.

Wer dem "Slender Man" nicht selbst begegnen will, kann anderen dabei zusehen. Auf der Website des Spiels dokumentieren zahlreiche Videos die Panikattacken und Lachanfälle mutiger Tester.

"Erie" - Ausflug ins Atomkraftwerk

Ähnlich furchterregend wie der Wald von "Slender" ist auch die Umgebung von "Erie". Als Mitarbeiter des Roten Kreuzes sucht man in diesem Spiel nach Bürgern einer US-Kleinstadt, die nach einem Zwischenfall im örtlichen Kraftwerk verschwunden sind. Damit man selbst diesem Schicksal entgeht, kann man die Wände um sich herum mit Graffiti besprühen, um sich zu orientieren. "Erie", das übrigens im Jahr 1966 spielt, ist kostenlos über die Online-Plattform Desura erhältlich.

"Hide" - Verstecken ist immer eine Lösung

In einer nächtlichen Schneelandschaft beginnt "Hide", ein 2011 veröffentlichtes Mini-Spiel des Designers Andrew Shouldice. Praktisch konträr zum Spielehit "Alan Wake" steht das Licht hier für Gefahr statt für Sicherheit, denn seine Quelle ist eine Art Suchscheinwerfer. Außerdem machen seltsame, menschenähnliche Kreaturen Jagd auf den Spieler. Wie in "Slender" ist es das Spielziel, eine bestimmte Anzahl von Notizen - hier sind es fünf - zu finden, ohne erwischt zu werden. Eine Herausforderung, auch wegen der minimalistischen Optik.

Übrigens, falls Sie das Gefühl haben sollten, dass Ihre handwerklichen Fähigkeiten hier unterschätzt werden: Die Erklärung, wie man den "Tetris"-Kürbis selbst herstellt, finden Sie in Nathan Pryors Blog.

mbö

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1.
meinmein 31.10.2012
Leider wurde in dieser Rubrik bisher immer über enttäuschende Nichtigkeiten berichtet, so dass man sich jetzt den Klick spart. Pech, falls sich hinter den Links diesmal echte Perlen verbergen sollten. Die Wahrscheinlichkeit spricht jedoch dagegen.
2. Gruseln
trader_07 31.10.2012
Wer nicht spielen möchte kann sich alternativ auch einen Nachmittag lang das Fernsehprogramm von RTL anschauen. Das ist gruselig genug.
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  • Mittwoch, 31.10.2012 – 12:37 Uhr
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Zum Autor
  • Natalie Stosiek
    Markus Böhm schreibt von München aus am liebsten über Medien und die Menschen dahinter. Als "Kioskforscher" setzt er sich voller ungesunder Begeisterung bloggend mit Zeitschriften auseinander.

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