Netzwelt-Ticker: Microsoft-Event weckt Tablet-Erwartungen

Von Carolin Neumann

Berichten zufolge könnte Microsoft kommende Woche ein selbstgebautes Tablet vorstellen. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Facebook weist seine Mitglieder auf wichtige Sicherheitstipps hin.

Asus Tablet 600: Das neue Windows ist Tablet-tauglich Zur Großansicht
Asus

Asus Tablet 600: Das neue Windows ist Tablet-tauglich

Stellt Microsoft nächste Woche einen neuen iPad-Rivalen vor? Der Konzern hat für Montag ein Enthüllungsevent à la Apple angesetzt, und gerüchtehalber könnte es dabei um einen Tablet-PC gehen. Mit seiner neuen Windows-Variante 8 zielt Microsoft bereits konkret auf Tablet-Rechner. Eigene Hardware zur vorhandenen Software ist auch Teil von Apples Erfolgsrezept bei seinen mobilen Geräten, gehörte bislang aber nicht zur Microsoft-Strategie. Unter anderem "The Wrap" berichtet nun, Microsoft habe die Hardware diesmal selbst entwickelt. Seinen letzten Versuch eines eigenen Tablets hatte Microsoft vor zwei Jahren beerdigt.

Facebook sammelt Handynummern zu Sicherheitszwecken

Facebook will nach eigener Aussage für mehr Sicherheit sorgen und verhindern, dass seine Nutzer im Fall von Sicherheitsproblemen von ihrer Profilseite ausgeschlossen werden können. Deshalb sollen alle 800 Millionen Kunden über die nächsten Wochen einen Link zu den Sicherheitstipps oben in der Timeline zu sehen bekommen.

Ein Tipp ist, seinen Account mittels einer Mobilfunknummer zu bestätigen. Sollte ein Account gehackt worden sein, könnte Facebook das Passwort eigenständig zurücksetzen und den Betroffenen per SMS darüber informieren, schreibt "TechCrunch" - anstatt per passiver E-Mail zur Änderung aufzufordern. Neu ist das Verlangen nach der Handynummer nicht: Facebook bietet seit letztem Jahr schon eine Zwei-Schritt-Authentifizierung. Die Verifizierung via Handy ist eine Variante, um ein Datenfiasko à la LinkedIn zu verhindern. In der vergangenen Woche waren Leaks von Millionen Nutzerdaten bei LinkedIn, eHarmony und Last.fm bekannt geworden.

Was wurde aus den YouTube-Killern?

Hände hoch, wer für regelmäßigen Online-Videokonsum eine andere Plattform als YouTube nutzt? Vimeo? Na, gut. Darüber hinaus jedoch hat Googles Tochterunternehmen die meiste Konkurrenz erfolgreich vom Markt verdrängt. So werden jetzt Berichten zufolge die einst durchaus namhaften Videoportale Dailymotion und Metacafe von der Öffentlichkeit eher unbemerkt verkauft. Das Blog "GigaOm" nimmt dies zum Anlass und fragt: Was ist mit all den anderen YouTube-Killern à la Joost oder Veoh passiert?

Auch das noch:

  • iOS 6 kommt mit schwulen und lesbischen Icons. Doch eines ist verwunderlich: Warum haben die gleichgeschlechtlich Händchenhaltenden keine richtigen Gesichter? Ein Photoshop-Fehler, wollen wir mal hoffen.
  • Noch vor den Originalen aufs iPad: Unabhängige Entwickler haben ein Pinterest-Instagram-Mash-up in den App Store gebracht, Pinstagram.
  • Der international durchstartende Musik-Streaming-Dienst Spotify macht deutschen Nutzern den Beitritt schmackhaft: Konnte man sich bislang nur via Facebook einloggen, ist eine Anmeldung nun auch auf normalem Weg mit E-Mail-Adresse möglich - die vorherige Variante dürfte so manchen, der sensibel mit seinen Daten umgeht, bislang abgeschreckt haben.
  • Facebook promotet seine Skype-Verbindung stärker und fügt der Nutzer-Timeline einen Anrufen-Button hinzu.
  • Von .inbed bis .WTF: 20 Top-Level-Domains, die es wohl nie geben wird.

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insgesamt 2 Beiträge
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1.
spatenheimer 15.06.2012
Zitat von sysopBerichten zufolge könnte Microsoft kommende Woche ein selbstgebautes Tablet vorstellen. Außerdem im Nachrichten-Überblick: Facebook weist seine Mitglieder auf wichtige Sicherheitstipps hin. Microsoft-Event könnte Windows-Tablet bringen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,839029,00.html)
Na hoffentlich. Stärkere Konkurrenz zum iDroid-Einheitsbrei wäre für alle Kunden vorteilhaft.
2.
watislos 16.06.2012
Zitat von spatenheimerNa hoffentlich. Stärkere Konkurrenz zum iDroid-Einheitsbrei wäre für alle Kunden vorteilhaft.
Genau, lieber überteuerten, unbrauchbaren und noch einschränkenderen Einheitsbrei von Microsoft... super Idee. Warum nicht dem Kunden einfach 1.000 Euro aus der Tasche ziehen und direkt eins auf's Maul geben... hätte den selben Effekt. Verbraucher und der Markt MÜSSEN von Produkten dieses hochgradig kriminellen Monopolisten geschützt werden... Was dessen Werke können sieht man ja an Nokia... wenn es nicht klappt wird einfach die halbe Welt verklagt.
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  • Carolin Neumann berichtet und bloggt aus Hamburg über die Zukunft der Medien. Nebenbei schaut sie viel zu viele Serien.

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