Betriebssystem von Microsoft Das steckt im Oktober-Update für Windows 10

Das neueste Update für Windows 10 soll dafür sorgen, dass der Rechner besser mit dem Smartphone zusammenarbeitet. Außerdem bietet es ein paar weitere hilfreiche Neuerungen.

Geräte mit Windows 10
Microsoft

Geräte mit Windows 10


Microsoft hat sein Oktober-Update für Windows 10 bereitgestellt. Anwender können es seit Dienstag aufspielen. Automatisch heruntergeladen und installiert wird die neue Version 1809 ab dem 9. Oktober.

Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Verbindung zum Smartphone: Mit der neuen App "Ihr Smartphone" können Nutzer direkt vom PC auf ein verbundenes Android-Smartphone zugreifen. Dafür müssen sie die App aus dem Play Store installieren und diese mit der Ihr-Smartphone-App in Windows 10 verbinden. Das ermöglicht den drahtlosen Zugriff auf die auf dem Smartphone geschossenen Fotos, die von der App per Drag-and-Drop beispielsweise direkt in ein Office-Dokument gezogen werden können. Außerdem gibt die PC-App Zugriff auf die SMS-Nachrichten, die gelesen, sortiert und gelöscht werden können. "Ihr Smartphone" benötigt aufseiten des Smartphones mindestens Android 7.0. Auf älteren Betriebssystemen funktioniert die App nicht.
  • Timeline für Smartphones: Mit der Timeline genannten Funktion können Nutzer nachverfolgen, welche Dateien und Programme sie in den vergangenen sieben Tagen aufgerufen haben. Dies können Nutzer nun auch auf ihrem iPhone oder Android-Smartphone sehen - vorausgesetzt, sie sind mit ihrem Microsoft-Account eingeloggt.
  • Verbesserte Stifteingabe: Es gibt diverse Geräte mit Windows 10, die sich auch mit einem Stift bedienen lassen. Hierfür hat Microsoft die Eingabe verbessert - so wird beispielsweise erkannt, wenn Nutzer eine Aufzählung starten wollen. Ein beliebtes Mittel zur Darstellung von Abläufen sind Flowcharts, beziehungsweise Flussdiagramme. Auch diese werden von PowerPoint erkannt, wenn Nutzer entsprechende Wörter und Formen zeichnen.
  • Auch für Office 365 gibt es ein Update, neu ist unter anderem die sogenannte To-do-Integration: Für das Erinnern an Aufgaben hat Microsoft die App To Do. Diese wird besser in Outlook und Skype integriert. So können Nutzer beispielsweise eine Aufgabe aus To Do in ein freies Zeitfenster im Outlook-Kalender ziehen. Umgekehrt lassen sich Aufgaben aus Mails per Drag-and-Drop in To Do speichern. Außerdem können Nutzer direkt in Skype Aufgaben bearbeiten.

Bereits im April 2018 war das "Windows 10 April 2018 Update" von Microsoft erschienen, das ab Mai nach und nach automatisch auf alle Windows-10-Geräte gespielt wurde. Das waren die wichtigsten Neuerungen des Frühlings-Softwarepakets:

gru/dpa



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