Microsoft schränkt Support ein Was Nutzer von Windows 7 jetzt wissen müssen

Gefühlt ist Windows 7 gar nicht so alt, doch schon am Dienstag endet Microsofts grundlegender Support. Was bedeutet das für Nutzer des populärsten Betriebssystems? Der Überblick.

Windows-7-Boxen: Über 50 Prozent Marktanteil bei PC-Betriebssystemen
dpa

Windows-7-Boxen: Über 50 Prozent Marktanteil bei PC-Betriebssystemen

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Die Tage von Windows 7 sind gezählt. Am Dienstag wird Microsoft den sogenannten grundlegenden Support für das beliebte Betriebssystem einstellen - eine Ankündigung, die manchen Nutzer verunsichert hat. Doch wie dramatisch ist die Support-Einschränkung wirklich? Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Support-Ende bei Windows 7: Ist das schlimm?

Kein Grund zur Panik. Microsoft hat nämlich angekündigt, als Teil seines sogenannten erweiterten Supports noch fünf Jahre lang Sicherheitslücken in Windows 7 zu schließen. Damit ist erst am 14. Januar 2020 Schluss. Ab dann sollte mal wohl lieber davon absehen, das System zu benutzen.

Nicht mehr rechnen dürfen Windows-7-Nutzer dagegen mit neuen Funktionen für ihr Betriebssystem oder mit Updates, die nicht die Sicherheit des Systems betreffen. Wenn zum Beispiel künftig ein neues Programm Fehlermeldungen erzeugt, dürfte es zumindest von Microsoft selbst keine Aktualisierung mehr geben, die das Problem löst.

Bei derzeit über 50 Prozent Marktanteil wird Windows 7 wohl noch länger das weitesten verbreitete PC-Betriebssystem bleiben - was auch bedeutet, dass man zum Beispiel online genug andere Nutzer findet, mit denen man sich über Probleme austauschen kann. Microsoft hat den Windows-7-Verkauf übrigens bereits im Oktober eingestellt, bei einigen Händlern findet man das System aber immer noch.

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Windows - die Chronologie: Von Windows 1 bis Windows 10
Wurde nicht gerade erst der Support für XP eingestellt?

Ja, da war was: Vergangenen April hat Microsoft Windows XP eingemottet, knapp 13 Jahre nach dessen Markteinführung. Konkret ist für XP der erweiterte Support eingestellt worden, sprich: Bei diesem System werden nicht einmal mehr Sicherheitslücken geschlossen.

Wer noch immer XP verwendet (und das sind immerhin 18 Prozent der PC-Nutzer), sollte sich daher so schnell wie möglich ein neues Betriebssystem zulegen, wie auch Microsoft auf seiner Website betont. Alle alten XP-Rechner sind demnach durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Außerdem könne es zu Systemfehlern und PC-Ausfällen kommen.

Wer eine sichere Alternative zu Windows XPsucht, kann zum Beispiel ein kostenloses Linux-Betriebssystem wie Ubuntu ausprobieren oder auf eine aktuellere Windows-Version umsteigen. Windows Vista ist hier allerdings nicht zu empfehlen, der erweiterte Support für das kaum verbreitete Betriebssystem (nur 2,9 Prozent Marktanteil) endet bereits im April 2017.

Lohnt sich jetzt ein Umstieg auf Windows 8?

Hat man sich an Windows 7 gewöhnt und ist damit zufrieden, gibt es keinen akuten Grund zu wechseln. Als Windows 8 im Oktober 2012 erschien, gab es jedenfalls viele Nutzer, die mit dem System fremdelten. Besonders kritisch waren die Nutzer mit der neuen sogenannten Metro-Oberfläche, die für Tablets und Touchscreens optimiert wurde. Die Kacheln der Metro-Oberfläche erschienen direkt nach dem Booten, den gewohnten Desktop mussten die Nutzer händisch aufrufen. Microsoft erleichterte die Bedienung mit nachgelieferten Updates.

Derzeit kommen Windows 8 und Windows 8.1 lediglich auf einen Marktanteil von etwa 13,5 Prozent. Der grundlegende Support für Windows 8 soll Anfang 2018 enden, Sicherheitslücken werden bis 2023 gestopft.

Wann kommt eigentlich das nächste Windows?

Schon vergangenes Jahr hat Microsoft eine Vorschauversion von Windows 10 präsentiert. Warum das Unternehmen die Versionsnummer 9 überspringt, hat es dabei nicht verraten. Ein offizielles Erscheinungsdatum für Windows 10 gibt es noch nicht, Experten spekulieren aber auf den Herbst 2015.

Wie Screenshots der Vorschauversion zeigen, wird Windows 10 das alte Startmenü von Windows 7 und die Kacheln von Windows 8 miteinander verbinden. Mehr Details zum System dürfte Microsoft bei einer Veranstaltung am 21. Januar bekannt geben.



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Seite 1
MarkusW77 12.01.2015
1.
Und was ist mit '98? Gibt's das gar nicht mehr?
frummler 12.01.2015
2. die schaufeln sich ihr eigenes grab
wenn microsoft so weitermacht wird 2020 wenn win7 endgültig plattgemacht wird ihre zeit abgelaufen sein! die andern programme sind kostenlos und längst mehr als konkurrenzfähig und in vielen sachen sogar schon besser wieso also geld ausgeben nur damit die einen dann woeder ärgern
frummler 12.01.2015
3. die schaufeln sich ihr eigenes grab
wenn microsoft so weitermacht wird 2020 wenn win7 endgültig plattgemacht wird ihre zeit abgelaufen sein! die andern programme sind kostenlos und längst mehr als konkurrenzfähig und in vielen sachen sogar schon besser wieso also geld ausgeben nur damit die einen dann woeder ärgern
thseeling 12.01.2015
4. kein Windows 9
kursierte doch schon überall im Netz: weil Microsoft damit rechnet, dass viele dämliche Programmierer in früheren Zeiten noch auf Windows 95 bzw. 98 getestet haben, indem sie auf den Teilstring "Windows 9" prüfen statt die korrekte API-Funktion aufzurufen, die die exakte Version als Zahl liefert und nicht als String.
hans00wurst 12.01.2015
5.
Microsoft rüstet sich für die Zukunft. Neben dem Betriebssystem, welches NOCH die Möglichkeit bietet, sich ohne Microsoft-Account anzumelden, gibt es auch das beliebte Office. Leider ist hier eine Anmeldung OHNE Microsoft-Account nicht mehr möglich. Offiziell möchte man die Verbreitung illegaler Versionen verhindern. Ich vermute allerdings, dass Microsoft - ähnlich wie andere Quasi-Monopolisten aus kleineren und größeren Bereichen - auf das Lizenzmodell umstellen möchte, was in den gängigsten Fällen den KAUF(!) der Software ausschließt. Stattdessen wird auf die eben angesprochene Lizensierung umgestellt, die Freiheiten des Nutzers einschränkt. In den schlimmsten Fällen kann es dann schon Mal dazu kommen, dass man seine (zum Kaufpreis) lizensierte Software nicht mehr nutzen kann und auf einen "Neukauf" vertröstet wird. Ist noch nicht ganz so weit. Noch etwas weiter in der Zukunft erwarte ich, dass lizensierte Betriebssysteme vergeben werden, die man monatlich (5 Euro/Monat zum Beispiel) nutzen muss. Wer nicht zahlt, wird "abgeschaltet". In Zeiten, in denen immer mehr auf "digitalen Vertrieb" umgestellt wird, ein durchaus gewinnbringendes Modell. Ich HOFFE inständig, dass eine verantwortungsvolle Masse an - ich nenn es Mal - "Netzbewohnern" dies erkennt und dieses Modell mit allen zur Verfügung stehenden legalen Mitteln obsolet macht.
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