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Millionenklage: Universal will Grooveshark schließen lassen

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Die US-Musikseite Grooveshark gilt als eines der coolsten Streaming-Angebote der Welt. Jetzt gerät die Firma massiv unter Druck: Der Musikriese Universal zweifelt die Legalität des Angebots an - und fordert Schadensersatz in Millionenhöhe.

Grooveshark: Der zurzeit wohl populärste Musik-Streaming-Dienst der Welt Zur Großansicht

Grooveshark: Der zurzeit wohl populärste Musik-Streaming-Dienst der Welt

Der Musikkonzern Universal hat vor dem U.S. District Court in Manhattan, New York, Klage gegen den Musik-Streaming-Dienst Grooveshark eingereicht. Wie der Fachdienst "CNet" berichtet, haben die Anwälte des Unternehmens das Gericht am Freitag um eine zeitlich nicht befristete Schließungsverfügung gebeten - das liefe auf eine Abschaltung des höchst populären Dienstes hinaus.

Zurzeit dürfte Grooveshark einer der populärsten Musik-Streaming-Dienst der Welt sein. In den Alexa-Rankings liegt die Grooveshark-Website knapp vor Angeboten wie LastFM und meilenweit vor dem in der Presse öfter thematisierten Spotify. Allzu aussagekräftig ist der Vergleich der Zugriffe auf die Websites allerdings nicht - man kann Grooveshark über die Website nutzen, Spotify hingegen nur über Anwendungen.

Grooveshark hat eine Besonderheit gegenüber anderen Streaming-Diensten: Bei Grooveshark könnten die Kunden eigene Musikdateien hochladen, diese stehen dann auch anderen Kunden per Streaming zur Verfügung.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Legalität von Grooveshark angezweifelt wird. Der Dienst selbst trat mit dem Anspruch an, legal operieren zu wollen. Grooveshark verweist auf zahlreiche Abmachungen mit Musik-Labels, die meisten davon kommen allerdings aus dem Independent-Lager. Der Dienst kooperiert auch direkt mit Künstlern. Auf Seiten der sogenannten Major-Labels gab es bisher nur eine Vereinbarung mit EMI, die stets als Pilotvereinbarung dargestellt wurde: Grooveshark suche die Kooperation mit den Plattenfirmen. Zugleich versuchte der Dienst, sich durch Einhaltung bestimmter Regeln bestmöglich vor Klagen zu schützen.

Dazu gehörte von Anfang an das Einziehen einer Beschwerdemöglichkeit für Copyright-Halter und das Versprechen, beanstandete Inhalte umgehend entfernen zu wollen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Grooveshark untersagen es Nutzern des Dienstes, Werke einzustellen, an denen sie die Rechte nicht haben. Beide Maßnahmen sind dazu gedacht, die Auflagen des amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) zu erfüllen. Der schützt die Betreiber von Web-Seiten mit Nutzer-Interaktion vor den Konsequenzen aus Rechtsbrüchen eben dieser Nutzer, solange der Betreiber für Abhilfe sorgt, wenn er auf solche Fälle hingewiesen wird.

Direkte Klage gegen angebliche Rechtsbrüche der Betreiber

Wofür der DCMA nicht sorgt, ist Schutz in Fällen, in denen die Betreiber selbst Recht brechen. Genau das aber, behauptet Universal, sei der Fall: Gegenstand der Klage in New York sind mehrere tausend Datei-Uploads durch die Führungskräfte von Grooveshark selbst, von denen Universal behauptet, sie nachweisen zu können. Für jeden Upload verlangt Universal bis zu 150.000 Dollar Schadensersatz, angeblich sollen mehr als 100.000 Stücke illegal hochgeladen worden sein - rein rechnerisch ergeben sich mögliche Forderungen im satt dreistelligen Milliardenbereich.

Rein virtuell, versteht sich: Weder ist zu erwarten, dass der Nachweis über eine so große Zahl von Rechtsbrüchen gelingt, noch, dass die Escape Media Group, das Start-up hinter Grooveshark, die Mittel hätte, auch nur den Bruchteil einer solchen Strafe zu zahlen. Darum geht es aber auch nicht. Es geht darum, den Laden dichtzumachen - es wäre nicht das erste Mal, dass ein Web-Mediendienst mit umstrittener rechtlicher Basis schon an den Kosten fortlaufender Verfahren scheitert.

Das wäre bedauerlich, selbst wenn es gerechtfertigt wäre. Nicht von ungefähr kürte "Time" Grooveshark 2010 zu einer der 50 besten Seiten im Netz. Erst Ende Oktober konnte Grooveshark eine werbliche Kooperation mit Mercedes Benz America bekannt geben. Indie-Labels nutzen die Plattform, um neue Künstler bekanntzumachen. Elektronikhersteller haben angefangen, Grooveshark in ihre Quellenlisten für Netzradios aufzunehmen. Nicht zuletzt ist Grooveshark ein Publikumsliebling, mit angeblich 35 Millionen registrierten Nutzern.

Popularität macht solche Dienste zum Ziel

Kein Wunder also, dass Grooveshark in den vergangenen zwei Jahren immer häufiger in den Fokus von Beschwerden aus der Musikindustrie geriet. Zuletzt sah sich der Dienst gezwungen, Stücke von King Crimson und Pink Floyd aus seinem Angebot zu streichen. "Forbes"-Blogger Michael Humphrey registrierte in der vergangenen Woche eine wachsende Stimmung gegen Grooveshark von Seiten der Industrie, bedauerte dies aber, da Grooveshark seinen Nutzern eben einen zeitgemäßen Dienst anbiete, den die Industrie selbst bisher nicht auf die Kette bekam.

Wenige Dienst liefern Nutzern heute komfortabler Musik als das Start-up aus Gainesville, Florida. Nach eigenen Angaben bietet Grooveshark den Kunden Zugriff auf einen Katalog mit 15 Millionen Songs - das ist ebenso viel, wie Spotify angibt, deutsche Anbieter wie Simfy und Juke haben 13 Millionen Titel im Katalog. Und diese Firmen erlauben wie Grooveshark auch Streaming über den Browser und spezielle Anwendungen für Android und iOS-Smartphones.

Ein Nachweis des Rechtsbruchs wäre das Aus für Grooveshark

Die aktuelle Klage aber ist der bisher größte Angriff auf Grooveshark. Universal behauptet, über interne E-Mails und Aussagen aus der Firma zu verfügen, wonach einige der Top-Manager persönlich mehrere tausend Dateien illegal hochgeladen hätten, darunter Grooveshark-Gründer Sam Tarantino. Zudem wollen sie nachweisen, dass es eine firmeninterne Anweisung zu Upload-Kontingenten gebe, die jeder Angestellte zu erfüllen habe. Schaffe dieser mehr, gebe es sogar Prämien.

Geht es bei diesen Dateien tatsächlich um unlizenzierte Musikstücke, könnte Grooveshark sich nicht mehr auf die sogenannten Safe-Haven-Schutzklauseln des DMCA berufen. Von Seiten Groovesharks gibt es bisher keinen Kommentar zu der Klage, die dem Unternehmen erst am heutigen Montag überstellt werden dürfte.

Ganz besondere Brisanz hat die aktuelle Klage, weil auch die bisherige Vereinbarung mit EMI wohl zur Diskussion stehen dürfte. Die traditionsreiche britische Musikfirma wurde Anfang November erneut verkauft und wird wohl aufgespalten. Die digitalen Verwertungsrechte der EMI-Musik bekommen einen neuen Besitzer, mit dem Grooveshark dann wohl auch einen neuen Deal verhandeln müsste. Wohl ohne viel Aussichten auf Erfolg - denn der neue Besitzer heißt Universal.

Musikdienste im Überblick
Angebot iTunes Amazon MP3 Google Music Simfy Juke Spotify
Katalog 20
Millionen
Titel
19
Millionen
Titel
13
Millionen
Titel (USA)
13
Millionen
Titel (DE)
13
Millionen
Titel (DE)
15
Millionen
Titel
(nicht in DE)
Abrech-
nung
Kauf einzelner Titel / Alben Kauf einzelner Titel / Alben Kauf einzelner Titel / Alben Flatrate Flatrate Flatrate / Kauf einzelner Titel, Alben
Download gekaufte Titel gekaufte Titel gekaufte Titel nein nein gekaufte
Titel
Streaming Mischform: Streaming und Synchroni-
sierung gekaufter Titel und eigener Uploads (nur USA)
gekaufte Titel (nur USA) und eigene Uploads (auch in DE) gekaufte Titel (nur USA) und eigene Uploads (auch in DE) der gesamte Katalog der gesamte Katalog der gesamte Katalog
Streaming per Browser nein ja ja ja ja nein
Anwend-
ungen
Windows, MacOS, iOS Android, Blackberry Android Windows, MacOS, Linux, iOS, Android, Blackberry iOS, Android Windows, MacOS, Linux (Beta), iOS, Android, Symbian, Windows
Phone, Palm
Offline- Modus ja
(Down-
loads)
ja
(Down-
loads)
ja
(Down-
loads)
ja, auf allen Geräten mit Simfy-Anwen-
dungen, für Premium-Plus-Abonen-
nten
ja, auf iOS- und Android-Geräten ja, auf allen Geräten mit Simfy-Anwendungen, für Premium-Abonnenten
eigene Stücke können hoch-
geladen und synchro-
nisiert werden, wenn die Stücke im iTunes-Katalog vorhanden sind, erfolgt kein Upload (nur USA)
können hoch-
geladen und gestreamt werden
können hoch-
geladen und gestreamt werden
ange-
kündigt
nein kein Upload,
nur Zugriff per Anwendung auf der Festplatte, Synchronisie-
rung mit Mobil-geräten
(nicht DE)
Kosten 0,69 bis 1,20 Euro je Song (DE), Cloud-Synchro-
nisierung für gekaufte Titel gratis USA), für eigene Titel 25 Dollar / Jahr (USA)
0,29 bis 126,95 Euro je Song (DE), Cloud-Speicher für gekaufte Titel gratis (USA), 5 GB Cloud-Speicher für eigene Titel gratis, 20 GB für 20 US-Dollar / Jahr 0,99 bis 1,29 US-Dollar je Song, kostenloser Cloud-Speicher für 20.000 Titel werbe-
finanziert (20, nach drei Monaten 5 Stunden Streaming auf Desktop / per Browser, Premium-Titel für bis zu 30 Sekunden), 4,99 Euro / Monat (unbe-
grenztes Streaming auf Desktop / per Browser), 9,99 Euro / Monat (alle Funktionen)
9,99 Euro / Monat werbe-
finanziert (nur Desktop-Streaming),
4,99 Euro / Monat (werbefrei, Streaming
auch auf Mobil-
geräten), 9,99 Euro / Monat / alle Funktionen)

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Grooveshark Fuck Yeah!!!
Dr. Schnaggels 21.11.2011
Auch ich finde viele Sachen an GS besser als bei last.fm und ich hoffe dass dieses Angebot noch einige Zeit bestehen bleibt. Was mir an GS fehlt ist ein Premium-Abo um die Songs dauerhaft kaufen zu können. Ich würde auch bestimmte Playlists gerne legal als MP3 herunterladen und dafür natürlich bezahlen. Das ist es wohl auch Universal ein Dorn im Auge da bisher kaum nennbare Umsätze in die Kassen der Musikindustrie gespült werden.
2. Wo ist der Hai?
amonn 21.11.2011
Unter dem Artikel gibt es eine interessante Vergleichsliste der Musikdienste - und ausgerechnet der Anbieter über den berichtet wird, nämlich grooveshark, fehlt darin.
3. Spotify
Europas 21.11.2011
Die Tabelle ist zumindest in bezug auf Spotify veraltet. Es gibt nur noch 5 Stunden pro Monat kostenlos, bestimmte ("Premium-")Stücke sind nur für 30 Sekunden hörbar. Platt gesagt: Eine kostenfreie Version gibt es nicht mehr, das ist nur noch eine Werbeform (so wie früher die "30 Stunden AOL kostenlos").
4. EU-Kommissarin bezeichnet Copyright als "Hasswort"
MaxGrabowski 21.11.2011
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommissarin-bezeichnet-Copyright-als-Hasswort-1381884.html 'Nough said!
5. ∞∞
Also sprach Zarathustra 22.11.2011
Zitat von amonnUnter dem Artikel gibt es eine interessante Vergleichsliste der Musikdienste - und ausgerechnet der Anbieter über den berichtet wird, nämlich grooveshark, fehlt darin.
Ist mir auch sofort aufgefallen. Völlig daneben SPON!
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Fotostrecke
Downloads und Tonträger: So entwickelt sich der Musikmarkt
Glossar der Musikindustrie
Independent / Major
Als unabhängige Label gelten alle Plattenfirmen, die nicht zu den vier großen international tätigen Unternehmen Sony Music, Emi, Warner Music und Universal Music gehören. Die großen vier (Majors) machen 70 bis 80 Prozent des Musikumsatzes weltweit - der Rest entfällt auf die kleinen Independent-Labels. Zum Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) gehören in Deutschland 1200 Firmen, der internationale Indie-Verband Merlin hat nach eigenen Angaben um die 12.000 Mitglieder.
Label
Welche Arbeit die Plattenfirma für den Künstler erledigt, ist von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich. Ein Extrafall ist der sogenannte Bandübernahmevertrag: Da gibt ein Künstler eine fertige Produktion ab, das Label organisiert nur noch Hersteller und Promo, wickelt die Abrechung ab. Ein Label kann aber auch die Produktion finanzieren und organisieren. Je mehr das Label erledigt, umso höher ist in der Regel dessen Anteil an den Einnahmen. Wenn das Label die Aufnahme bei einem anderen, vielleicht professionelleren Produzenten finanziert hätte, würde es mit dem Künstler einen sogenannten Künstlervertrag und mit dem Produzenten einen Produzentenvertrag abschließen. Bei fast allen Verträgen trägt letztendlich das Label das Warenrisiko: Wenn weniger Platten gekauft werden als produziert wurden, bleibt das Label auf den angefallenen Kosten für Herstellung und Werbung sitzen.
Musikverlag
Während die Label Vervielfältigungs- und manchmal auch Leistungsschutzrechte wahrnehmen, werten Musikverlage die Urhebernutzungsrechte der Musiker an ihren Kompositionen und Texten aus. Sie kümmern sich um die Gema-Abrechnung, auch der Live-Auftritte, und manche Verlage bemühen sich, die von ihnen betreuten Stücke Radiostationen und Werbeagenturen anzupreisen, in Spielfilmen zu platzieren, und überwachen, dass die Werke nicht von anderen ohne Genehmigung bearbeitet werden. All das kann ein Musiker auch selbst machen - ein Verlag nimmt ihm gegen Beteiligung die Arbeit ab. Manche Verlage beschäftigen eigene Mitarbeiter, die sich um die Verwertung in Radio und Werbung bemühen, um zusätzliche Einnahmen für Künstler und Verlag zu erzielen. Inzwischen bauen viele Label eigene Verlage auf, um mehr Rechte auszuwerten.
Booking
Die Booking-Agentur organisiert die Live-Auftritte eines Künstlers. Großen Stars zahlen solche Agenturen oft vorab ein hohes Garantiehonorar aus, das sie dann refinanzieren müssen. Die meisten Booking-Agenturen arbeiten aber auf Provisionsbasis - ein Anteil von 20 Prozent an den Einnahmen der Künstler ist gängig.
360-Grad-Vertrag
Das Schlagwort bezeichnet die Strategie von Labels, mit Künstlern nicht mehr allein beim Tonträger-Vertrieb zusammenzuarbeiten, sondern auch bei der Auswertung von Urhebernutzungsrechten (als Musikverlag), beim Livegeschäft (als Booker) und beim Merchandising.
Gema
Die Gema nimmt Gebühren für alle Verwertungen von Musik ein, die das Urheberrecht an den Stücken betreffen. Wer CDs mit vom Gema-Vertragspartner geschriebener Musik herstellt, die Songs digital verkauft, in Werbespots nutzt, live spielt oder im Netz als Download, Stream oder im Webradio vertreibt, zahlt dafür Gebühren. Die Gema schüttet die Einnahmen - nachdem die Verwaltung bezahlt ist - an Komponisten, Autoren oder ihre Musikverlage aus.
GVL
GVL steht für Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Ein Leistungsschutzrecht bezieht sich immer auf die bestimmte Aufnahme eines Stücks. Wer daran Leistungsschutzrechte hält, hängt von den Produktionsverträgen ab. Im Prinzip hat jeder ein Leistungsschutzrecht an einem Stück, der Musik einspielt oder einsingt. So können auch Produzenten Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme haben oder Labels, wenn sie die Produktion abgewickelt haben. Wenn ein Musiker im Studio seine Stück selbst einspielt, erwirbt er auch Leistungsschutzrechte an dieser Aufnahme, genauso wie bezahlte Studiomusiker. Der Verkauf der Musik im Laden oder Download-Shop ist die Erstverwertung dieser Rechte - dafür kriegen die Musiker in der Regel einen Vorschuss und einen Teil der Einnahmen. Wenn die von ihnen eingespielte oder produzierte Musik aber im Radio, Fernsehen oder Kaufhaus läuft, bei Veranstaltungen abgespielt wird, müssen die Sender und Veranstalter für diese Zweitverwertung der Rechte an die GVL zahlen. Diese Zusatzeinnahmen schüttet die GVL an die Mitglieder aus.


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