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Musik-Download: Gema-Chef attackiert YouTube

Der Streit um den Abruf von Musikvideos im Internet geht weiter: Der Chef des Rechteverwerters Gema wirft YouTube vor, nur Druck auf die Urheber ausüben zu wollen. "Das hat nichts mehr mit fairen Verhandlungen zu tun", sagte Harald Heker dem SPIEGEL.

Hamburg - Demnach zweifelt Heker auch an der Ernsthaftigkeit der YouTube-Sperrdrohungen. "Wenn ich mich bei YouTube umschaue, kann ich bisher nicht entdecken, dass bislang in größerem Umfang Videos gesperrt worden sind", sagte er.

Zudem habe die Gema nie zwölf Cent pro Musikvideoabruf gefordert. "Die Ausgangsbasis war ein Cent. YouTubespricht von zwölf Cent nur im Rahmen seiner Kampagne gegen uns."

Heker attackierte im SPIEGEL die Online-Plattform YouTube, die zu 100 Prozent Google gehört: "Die Urheber sind nicht dafür da, dass YouTube auf ihre Kosten mit Werbung Geld verdient."

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