Musik-Streaming: Indie-Labels beklagen winzige Umsätze bei Spotify

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Rückzug der kleinen Labels vom Streaming-Riesen: Fast 200 Indie-Plattenfirmen listen ihre Titel bei Spotify & Co. aus. Ihr Vorwurf: Für die Kleinen sind die Umsatzbeteiligungen zu gering.

Cloud-Dienste: Musik aus der Datenwolke Fotos
AFP

Streaming-Dienste haben unter Musik-Fans enorm an Popularität gewonnen: Bei Anbietern wie dem schwedischen Dienst Spotify oder dem deutschen Simfy kann man 15 Millionen Songs hören - entweder kostenlos mit Werbeunterbrechungen oder werbefrei gegen zehn Euro Abogebühr im Monat. Einige kleine, unabhängige Labels ziehen nun aber ihre Musik von den Streamingdiensten zurück.

So sind die Kataloge von 200 Independent-Labels aus dem Angebot von Spotify und Co verschwunden. STHoldings, ein britischer, auf Dubstep und Drum'n'Bass spezialisierter Musikvertrieb zog Ende vergangener Woche sämtliche Titel von Streaming-Diensten zurück. Neben Spotify sollen auch die Angebote von Rdio, Napster und Simfy betroffen sein. Jedes Label kann für sich entscheiden, ob seine Künstler von STHoldings weiterhin bei den Streaming-Plattformen angeboten werden sollen - bislang haben sich dafür gerade mal vier der 200 Labels entschieden.

STHoldings begründet den Schritt so: "Wir sind besorgt, dass diese Dienste die Umsätze anderer digitaler Vertriebswege kannibalisieren." Die Mehrheit der von STHoldings vertretenen Indie-Labels sei dieser Ansicht: "Diese Streaming-Dienste liefern schlechte Umsätze und haben eine schädliche Wirkung auf Verkäufe." Dabei beruft sich STHoldings auf eine Studie der US-Marktforscher von der NPD Group, demnach lasse gerade bei der für Indie-Labels so wichtigen Zielgruppe der Musik-Fanatiker das Interesse an Kaufmusik nach, sobald sie Zugang zu einer Streaming-Flatrate haben.

Metal-Labels ziehen sich von Spotify zurück

Schon im Sommer hatten einige Metal-Labels ihre Titel aus Streaming-Diensten entfernt. Century Media und Metal Blade bereits im August, im September folgte Prosthetic Records. Auch da war die Begründung der Verdienstmangel.

Spotify wehrte sich damals gegen die Vorwürfe mit einer sehr pauschalen Aussage. Es sei unfair, bei Spotify den Umsatz je Album mit dem bei Downloads zu vergleichen. Spotify habe ein anderes Geschäftsmodell, man verkaufe nicht einzelne Stücke, sondern den Zugang zu seinem Gesamtangebot. Man müsse sich die Gesamtumsätze bei Spotify anschauen und die seien beachtlich: "Wir haben seit der Gründung 100 Millionen Dollar an Rechteinhaber ausgezahlt, die überwiegende Mehrheit unserer Partnerlabels ist begeistert von den Umsätzen, die wir schaffen." Spotify beruft sich auf Zahlen des Musikindustrie-Verbands IFPI, demnach der Dienst in Europa der zweitgrößte Umsatzbringer im Digitalgeschäft sei.

Gibt Spotify den Musikriesen Sonderkonditionen?

Spotify ging allerdings nicht explizit auf die Klagen kleinerer, unabhängiger Labels ein. Es könnte sein, dass diese kleineren Anbieter und ihre Künstler nicht im selben Ausmaß von Spotify profitieren wie die Musikriesen. Im Februar berichtete der " Guardian", dass laut Insidern bei Spotify große Labels zum Teil bessere Konditionen als Independent-Vertreter erhalten. Ob und wie die großen Konzerne bevorzugt werden, ist unklar, da alle Spotify-Verträge mit Labels eine Geheimhaltungsklausel enthalten.

2,94 Euro für 100 Album-Streams

Wie dürr die Verdienstraten für die beteiligten Musiker am Ende sind, wird aus der Rechnung ersichtlich, die die britische Band " Uniform Motion" im September veröffentlicht hat. Die Musiker rechnen auf Basis von bisherigen Zahlungen auf, wie viel Geld sie von einzelnen Vertriebspartnern ihres neuen Albums erhalten:

  • Wenn ein Nutzer bei Spotify das neue Album von "Uniform Motion" komplett hört, erhält die Band dafür 0,029 Euro (hört man das Album 100 Mal, macht das 2,94 Euro).
  • Beim französischen Anbieter Deezer erhält die Band nach eigenen Angaben 0,052 Euro, wenn ein Nutzer ihr neues Album komplett hört (hört man das Album 100 Mal, macht das 5,20 Euro).
  • Wenn ein Kunde das neue Album als Download bei Amazon MP3 kauft (für 7,11 Euro), erhält die Band je Verkauf 4,97 Euro.
  • Die Band verkauft ihr Album auch direkt über den Webdienst Bandcamp, bei der Digitalversion können die Kunden selbst den Preis bestimmen, den sie zahlen wollen. Wenn jemand 5 Euro bezahlt, erhält die Band 3,88 Euro davon - 0,37 Euro gehen an Paypal, 0,75 Euro an Bandcamp.
  • Wer die CD-Version des Albums über Bandcamp kauft, zahlt 10 Euro. Nach Abzug der Anteile von Paypal, Bandcamp und der Produktionskosten für die CD bleiben für die Band 4,34 Euro an Einnahmen.

Doch Geld ist anscheinend nicht der einzige Grund, warum sich so manche Indie-Gruppe bei Spotify & Co. unwohl fühlt. Neben den spärlichen Einkünften vermissen die Künstler wohl auch das Gefühl der Einzigartigkeit. Ein von STHoldings vermarktetes Label erklärte: "Lasst die Musik etwas Besonderes bleiben, f*** Spotify!"

Musikdienste im Überblick
Angebot iTunes Amazon MP3 Google Music Simfy Juke Spotify
Katalog 20
Millionen
Titel
19
Millionen
Titel
13
Millionen
Titel (USA)
13
Millionen
Titel (DE)
13
Millionen
Titel (DE)
15
Millionen
Titel
(nicht in DE)
Abrech-
nung
Kauf einzelner Titel / Alben Kauf einzelner Titel / Alben Kauf einzelner Titel / Alben Flatrate Flatrate Flatrate / Kauf einzelner Titel, Alben
Download gekaufte Titel gekaufte Titel gekaufte Titel nein nein gekaufte
Titel
Streaming Mischform: Streaming und Synchroni-
sierung gekaufter Titel und eigener Uploads (nur USA)
gekaufte Titel (nur USA) und eigene Uploads (auch in DE) gekaufte Titel (nur USA) und eigene Uploads (auch in DE) der gesamte Katalog der gesamte Katalog der gesamte Katalog
Streaming per Browser nein ja ja ja ja nein
Anwend-
ungen
Windows, MacOS, iOS Android, Blackberry Android Windows, MacOS, Linux, iOS, Android, Blackberry iOS, Android Windows, MacOS, Linux (Beta), iOS, Android, Symbian, Windows
Phone, Palm
Offline- Modus ja
(Down-
loads)
ja
(Down-
loads)
ja
(Down-
loads)
ja, auf allen Geräten mit Simfy-Anwen-
dungen, für Premium-Plus-Abonen-
nten
ja, auf iOS- und Android-Geräten ja, auf allen Geräten mit Simfy-Anwendungen, für Premium-Abonnenten
eigene Stücke können hoch-
geladen und synchro-
nisiert werden, wenn die Stücke im iTunes-Katalog vorhanden sind, erfolgt kein Upload (nur USA)
können hoch-
geladen und gestreamt werden
können hoch-
geladen und gestreamt werden
ange-
kündigt
nein kein Upload,
nur Zugriff per Anwendung auf der Festplatte, Synchronisie-
rung mit Mobil-geräten
(nicht DE)
Kosten 0,69 bis 1,20 Euro je Song (DE), Cloud-Synchro-
nisierung für gekaufte Titel gratis USA), für eigene Titel 25 Dollar / Jahr (USA)
0,29 bis 126,95 Euro je Song (DE), Cloud-Speicher für gekaufte Titel gratis (USA), 5 GB Cloud-Speicher für eigene Titel gratis, 20 GB für 20 US-Dollar / Jahr 0,99 bis 1,29 US-Dollar je Song, kostenloser Cloud-Speicher für 20.000 Titel werbe-
finanziert (20, nach drei Monaten 5 Stunden Streaming auf Desktop / per Browser, Premium-Titel für bis zu 30 Sekunden), 4,99 Euro / Monat (unbe-
grenztes Streaming auf Desktop / per Browser), 9,99 Euro / Monat (alle Funktionen)
9,99 Euro / Monat werbe-
finanziert (nur Desktop-Streaming),
4,99 Euro / Monat (werbefrei, Streaming
auch auf Mobil-
geräten), 9,99 Euro / Monat / alle Funktionen)

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insgesamt 12 Beiträge
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1. Da ist ein Elefant im Raum..
Kabe 21.11.2011
...den der Spiegel hier geflissentlich ignoriert. Der ist auch bei Uniform Motion erwähnt, aber taucht hier nur aus Konsumentensicht auch in der Tabelle auf, nämlich Apples iTunes. Apple Bashing ist ja gerade in... Dann zitiere ich hier mal aus der Website von Uniform Motions: „The album will cost you 8.91 EUR to buy from Apple. There’s a 70-30% split there too, so we will keep 6.28 EUR/album. That being said, it costs us 35 EUR/year to keep an album on iTunes, Spotify, and Amazon (105 EUR per year for all 3 of our albums!) so we don’t make any money until 24 people have bought a digital copy of the album on iTunes, or 150 single songs” Das finde ich jetzt nicht unbedingt schlechter als den Leuten die Pressung der eigenen CD ans Herz zu legen.
2. Achsoooooo...
g. heim 21.11.2011
"Pressen", Vertreiben, Marketing für neue Alben und das Wiedereinsammeln nicht verkaufter Kopien kosten nichts. Ja, dann ist das natürlich alles richtig... Mal im Ernst, wie viele Platten verkauft denn die Band "Uniform Motion" sonst so und über welchen Vertriebsweg? Streamingdienste sind in der Regel sehr gute Marketinginstrumente, mit denen man sich als Band außerhalb des streng formatierten Radiomarktes präsentieren kann. Eine Band Namens "Uniform Motion" dürfte es nicht gerade leicht haben, Heavy Metal Fans außerhalb der "Metal-Channels" z.B. bei DI.FM, SKY.FM, Spotify & Co. zu erreichen. Wenn sie dann aber nicht in der Lage sind, diese Bekanntheit und das Interesse für ihre Alben z.B. über den Direktvertrieb auf der eigenen Homepage zu monetarisieren, dann liegt der Fehler eher beim Management der Band.... Gruß, G. Heim
3. Das Hauptproblem ...
52m.de 21.11.2011
... für Künstler ist die im Netz verbreitete Kostenlos-Kultur. Die Musikkonsumenten sollten aber auch etwas in die Zukunft schauen. Wenn Künstler, Musiker am Ende nichts mehr an ....http://www.youtube.com/watch?v=V6O0QlSP1Ng
4. Hier könnte Ihre...
lapje 21.11.2011
@52m.de Mal ganz ehrlich: Für solche Musik würde es mir nicht mal leid tun. 0815-Mucke, die jeder mit seinem heimischen PC erstellen kann, eine Sängerin, die recht lustlos vor der Kamera agiert, ein Typ, der mehr schlecht als recht seinen "Sprechgesang" zum besten gibt, das gepart mit 5-Klässler-Texten...nichts was es nicht schon tausendfach gegeben hätte. Nur wird eines hierbei gerne vergessen: Ich benutze solche Dienste um auf neue Musik aufmerksam zu werden, um mir das ganze in Ruhe anhören zu können. Wenn es mir gefällt, wird es gekauft - denn gerade bei den Streaming-Sachen weiß man nicht, wie lange das Unternehmen die Lizenzen besitzt. Zumal habe ich das, was ich gerne höre, auch gerne im Schrank stehen. Somit verdient die Band zweifach. Das Problem dabei ist auch, dass der Kunde Mogelpackungen schneller erkennt, man muss gute Musik abliefern, nicht ein Album mit zwei guten Titeln und den Rest Füllmaterial. Darauf bin ich in der Vergangenheit oft reingefallen (wer hat schon Lust und Zeit im überfüllten Elektro-Laden zu stehen und 10 CDs durchzuhören?). Labels und Bands haben immer noch nicht kapiert dass man wieder Qualität abliefern muss...sonst wird das nüscht...
5. ohne Titel
Lazarus 21.11.2011
Vieleicht sollte man sich auch mal langsam von dem Gedanken verabschieden, man könne mit dem Verkauf von Musikkonserven reich werden. Geht auf die Bühne singt Eure Lieder und wenn Ihr gut seid bezahlen auch mal paar Leute Eintritt. Das ist das eigentliche Urkonzept von Musik. Ansonsten sucht Euch einen Job und geht arbeiten.
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Zum Autor
  • Richard Meusers schreibt als Autor für SPIEGEL ONLINE über die Digitalisierung.

Glossar der Musikindustrie
Independent / Major
Als unabhängige Label gelten alle Plattenfirmen, die nicht zu den vier großen international tätigen Unternehmen Sony Music, Emi, Warner Music und Universal Music gehören. Die großen vier (Majors) machen 70 bis 80 Prozent des Musikumsatzes weltweit - der Rest entfällt auf die kleinen Independent-Labels. Zum Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) gehören in Deutschland 1200 Firmen, der internationale Indie-Verband Merlin hat nach eigenen Angaben um die 12.000 Mitglieder.
Label
Welche Arbeit die Plattenfirma für den Künstler erledigt, ist von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich. Ein Extrafall ist der sogenannte Bandübernahmevertrag: Da gibt ein Künstler eine fertige Produktion ab, das Label organisiert nur noch Hersteller und Promo, wickelt die Abrechung ab. Ein Label kann aber auch die Produktion finanzieren und organisieren. Je mehr das Label erledigt, umso höher ist in der Regel dessen Anteil an den Einnahmen. Wenn das Label die Aufnahme bei einem anderen, vielleicht professionelleren Produzenten finanziert hätte, würde es mit dem Künstler einen sogenannten Künstlervertrag und mit dem Produzenten einen Produzentenvertrag abschließen. Bei fast allen Verträgen trägt letztendlich das Label das Warenrisiko: Wenn weniger Platten gekauft werden als produziert wurden, bleibt das Label auf den angefallenen Kosten für Herstellung und Werbung sitzen.
Musikverlag
Während die Label Vervielfältigungs- und manchmal auch Leistungsschutzrechte wahrnehmen, werten Musikverlage die Urhebernutzungsrechte der Musiker an ihren Kompositionen und Texten aus. Sie kümmern sich um die Gema-Abrechnung, auch der Live-Auftritte, und manche Verlage bemühen sich, die von ihnen betreuten Stücke Radiostationen und Werbeagenturen anzupreisen, in Spielfilmen zu platzieren, und überwachen, dass die Werke nicht von anderen ohne Genehmigung bearbeitet werden. All das kann ein Musiker auch selbst machen - ein Verlag nimmt ihm gegen Beteiligung die Arbeit ab. Manche Verlage beschäftigen eigene Mitarbeiter, die sich um die Verwertung in Radio und Werbung bemühen, um zusätzliche Einnahmen für Künstler und Verlag zu erzielen. Inzwischen bauen viele Label eigene Verlage auf, um mehr Rechte auszuwerten.
Booking
Die Booking-Agentur organisiert die Live-Auftritte eines Künstlers. Großen Stars zahlen solche Agenturen oft vorab ein hohes Garantiehonorar aus, das sie dann refinanzieren müssen. Die meisten Booking-Agenturen arbeiten aber auf Provisionsbasis - ein Anteil von 20 Prozent an den Einnahmen der Künstler ist gängig.
360-Grad-Vertrag
Das Schlagwort bezeichnet die Strategie von Labels, mit Künstlern nicht mehr allein beim Tonträger-Vertrieb zusammenzuarbeiten, sondern auch bei der Auswertung von Urhebernutzungsrechten (als Musikverlag), beim Livegeschäft (als Booker) und beim Merchandising.
Gema
Die Gema nimmt Gebühren für alle Verwertungen von Musik ein, die das Urheberrecht an den Stücken betreffen. Wer CDs mit vom Gema-Vertragspartner geschriebener Musik herstellt, die Songs digital verkauft, in Werbespots nutzt, live spielt oder im Netz als Download, Stream oder im Webradio vertreibt, zahlt dafür Gebühren. Die Gema schüttet die Einnahmen - nachdem die Verwaltung bezahlt ist - an Komponisten, Autoren oder ihre Musikverlage aus.
GVL
GVL steht für Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Ein Leistungsschutzrecht bezieht sich immer auf die bestimmte Aufnahme eines Stücks. Wer daran Leistungsschutzrechte hält, hängt von den Produktionsverträgen ab. Im Prinzip hat jeder ein Leistungsschutzrecht an einem Stück, der Musik einspielt oder einsingt. So können auch Produzenten Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme haben oder Labels, wenn sie die Produktion abgewickelt haben. Wenn ein Musiker im Studio seine Stück selbst einspielt, erwirbt er auch Leistungsschutzrechte an dieser Aufnahme, genauso wie bezahlte Studiomusiker. Der Verkauf der Musik im Laden oder Download-Shop ist die Erstverwertung dieser Rechte - dafür kriegen die Musiker in der Regel einen Vorschuss und einen Teil der Einnahmen. Wenn die von ihnen eingespielte oder produzierte Musik aber im Radio, Fernsehen oder Kaufhaus läuft, bei Veranstaltungen abgespielt wird, müssen die Sender und Veranstalter für diese Zweitverwertung der Rechte an die GVL zahlen. Diese Zusatzeinnahmen schüttet die GVL an die Mitglieder aus.


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