Von Frank Patalong
Was haben Justin Bieber, die Arctic Monkeys, Panic at the Disco, Cody Simpson oder Esmée Denters gemeinsam? Nicht viel, wenn man davon absieht, dass sie ohne die Rückendeckung einer Plattenfirma zu Stars oder Sternchen wurden. Sie absolvierten keine Castings, ihnen wurde keine Legende und kein Image aufgedrückt, sie wurden erfolgreich aus ihrem eigenen Tun heraus - und per Web.
Dass jemand mit Hilfe des Web populär wird, gilt heute fast als Standard. So sehr, dass die PR-Leute der Plattenfirmen ihren Newcomern allzu gern Web-Legenden andichten - wer nicht on ist, ist out, von vornherein, ohne Chance.
Das Web hat eigene Kriterien dafür, wer ein echter Online-Star ist; meistens echte Exoten, die durch ein paar Millionen Klicks dazu geadelt werden. Mit Vorliebe feiert das Web krumme Helden, die außerhalb dieses auch durch einen sehr speziellen Humor definierten medialen Raumes völlig chancenlos wären.
Auf den Folgeseiten: Kuriose Exoten, Künstler und Könner - vorgestellt in Videos.
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