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2. Teil: Kleider aus Duschvorhängen, Röcke aus Kissen

Melissa Fehr suchte ein spektakuläres, aber praktisches Kleid fürs Glastonbury-Festival. Praktisch bedeutet bei dem britischen Musik-Ereignis wetterfest – denn Glastonbury ist für seine Musik ebenso bekannt wie für den Regen.

Den perfekten Rohstoff fand Fehr in London, bei Ikea: Tanja, ein grün-weiß gemusterter Duschvorhang lag auf dem Wühltisch bei Ikea – fünf Pfund für schicken, wasserresistenten Stoff. Das passte perfekt zu einem Sechziger-Jahre-Schnitt, den sie in einem Burda-Heft gesehen hatte.

Fehr kaufte Tanja und schneiderte sich ein Kleid: "Ich habe es ihm Schlamm in Glastonbury getragen, ich trage es heute immer noch vielleicht einmal die Woche hier in London", erzählt sie. Die Amerikanerin lebt seit fast fünf Jahren in London, arbeitet bei einem Musik-Magazin, hat vor vier Jahren das Schneidern gelernt. Voriges Jahr ist sie zum ersten Mal bei Ikea fündig geworden: Damals tat es ihr ein rot-gemusterter Kissenbezug an - aus dem ist ein Rock geworden.

Melissa Fehr

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