Von Konrad Lischka
Vor ein paar Jahren sah Toon Beerten, ein 24-jähriger Ingenieur aus dem belgischen Leuven, in einem Laden eine teure, schicke, schlichte Lampe, die ihre Farbe in beliebig einstellbaren Abständen ändert. Er erzählt: "Ich dachte mir, dass ich das für weniger Geld selbst machen kann. Also machte ich mich schlau, wie man Mikrocontroller programmiert."

Als Ausgangsmaterial diente dem Ingenieur eine schlichte, weiße Mylonit-Tischlampe von Ikea. Dazu kaufte er zwölf sehr helle, farbige RGB-Leuchtdioden, kurz LEDs. Er schrieb ein Steuerprogramm in einer Maschinensprache. Das steuert auf einem Mikrocontroller die Leuchtdauer und die Farbmischung der LEDs. Ergebnis: "Meine liebenswerte Mylonit ändert ihre Farbe schneller als ein Chamäleon."
Sein nächstes Vorhaben: Zwei Steuerknöpfe für die Chamäleon-Mylonit, einer für die Helligkeit, einer für die Farbwahl. Beerten: "Ich suche nur noch eine passende Fassung dafür."
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