Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Netzkultur: Der Tod des Cyberflaneurs

Ein Gastbeitrag von Evgeny Morozov

Das Spazierengehen, das Flanieren im Netz stirbt einen langsamen Tod. Schuld sind Facebook und Google. Effizienzversessenheit und die Tyrannei des Sozialen machen dem Cyberflaneur den Garaus.

Pariser Straßenansicht von Gustave Caillebotte (1877): Flanieren ohne Ziel Zur Großansicht
Corbis

Pariser Straßenansicht von Gustave Caillebotte (1877): Flanieren ohne Ziel

Als ich neulich in einem Stapel älterer Artikel über die Zukunft des Internets stöberte, stieß ich auf einen obskuren kleinen Aufsatz aus dem Jahr 1998 - erschienen war er ausgerechnet auf einer Website namens "Keramik heute". Er pries die Ankunft des "Cyberflaneurs" und malte in leuchtenden Farben die digitale Zukunft, die diesen geheimnisvollen neuen Online-Typus erwarte, eine spielerische Zukunft voller Faszination und zufälligen Entdeckungen. Diese Zukunftsvision schien nahezu unvermeidlich in dieser Zeit, in der "das Internet und der Superhighway für den Cyberflaneur zu dem geworden sind, was die Stadt und die Straße für den Flaneur waren".

Fasziniert machte ich mich auf, um zu erkunden, was denn aus dem Cyberflaneur geworden war. Zwar fand ich schnell andere zeitgenössische Kommentatoren, die ebenfalls an eine neue Blüte des Online-Flanierens glaubten, doch der traurige Zustand des Internets von heute legt nahe, dass sie sich gründlich getäuscht haben. Cyberflaneure sind äußerst dünn gesät, während die Praxis des Cyberflanierens selbst im Widerspruch zur Welt der sozialen Medien zu stehen scheint. Was ist schiefgegangen? Und sollte uns das Sorgen machen?

Ein guter Ansatzpunkt zur Beantwortung dieser Fragen scheint mir die Geschichte des Flanierens. Dank des französischen Dichters Charles Baudelaire und des deutschen Kritikers Walter Benjamin, die den Flaneur beide als Sinnbild der Modernität begriffen, ist seine Figur (es handelte sich tatsächlich vornehmlich um "ihn") heute fest mit dem Paris des 19. Jahrhunderts verknüpft. Der Flaneur schlenderte gemächlich durch seine Straßen und vor allem seine Arkaden - jene eleganten, lebendigen und überquellenden Reihen von Ladengeschäften mit Glasdächern - um das zu kultivieren, was Honoré de Balzac die "Gastronomie des Auges" nannte.

Er verschleiert seine Identität zwar nicht bewusst, doch der Flaneur zog es vor, inkognito zu spazieren. "Die Kunst des Flaneurs besteht darin, zu sehen, ohne beim Schauen ertappt zu werden", hat der polnische Soziologe Zygmunt Bauman einmal formuliert. Der Flaneur war nicht asozial - er brauchte die Menge, um zu gedeihen - doch er mischte sich nicht ein, genoss stattdessen lieber seine Einsamkeit. Und er hatte alle Zeit der Welt: Manche Flaneure sollen Schildkröten ausgeführt haben.

Cyberspace als jungfräuliches Terrain

Der Flaneur durchwanderte die Einkaufsarkaden, erlag jedoch nicht den Verführungen des Konsumententums, für ihn war die Arkade vor allem ein Zugang zu einer reichen sinnlichen Erfahrung - und erst dann ein Tempel des Konsums. Sein Ziel war die Beobachtung, das Bad in der Menge, er nahm ihre Laute, ihr Chaos, ihre Vielfalt, ihre Weltoffenheit in sich auf. Gelegentlich erzählte er nach, was er sah - mit Blick auf sich selbst genauso wie auf die Welt um ihn herum - in Form von kurzen Essays für Tageszeitungen.

Es ist deshalb nachvollziehbar, warum Cyberflanieren in den frühen Tagen des Webs so verführerisch erschien. Die Vorstellung, den Cyberspace als jungfräuliches Terrain zu erforschen, das noch nicht von Regierungen und Unternehmen kolonisiert worden war, erschien romantisch; diese Romantik schlug sich sogar in den Namen früher Webbrowser nieder ("Internet Explorer", "Netscape Navigator").

Online-Communitys wie GeoCities und Tripod waren echte digitale Arkaden dieser Zeit, handelten mit dem Obskursten und dem Seltsamsten, ohne jede Art von Hierarchie der Popularität oder des kommerziellen Werts. Damals war Ebay seltsamer als die meisten Flohmärkte, an seinen virtuellen Ständen entlangzuschlendern war viel erbaulicher, als irgendetwas zu erwerben. Für einen kurzen Moment Mitte der neunziger Jahre schien es tatsächlich, als werde das Internet eine unerwartete Renaissance des Flanierens auslösen.

Doch wer solche Träume vom Internet als Refugium des Bohemièns, des Hedonistischen und Idiosynkratischen hegte, kannte vermutlich nicht die Gründe für das Verschwinden des ursprünglichen Flaneurs.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Paris einen rasanten und grundlegenden Wandel. Die architektonischen und stadtplanerischen Reformen des Baron Haussmann unter Napoleon III. hatten besonders gravierende Auswirkungen: Der Abriss kleiner mittelalterlicher Gassen, die Nummerierung der Gebäude zu Verwaltungszwecken, die Einrichtung breiter, offener, transparenter Boulevards (gebaut teils, um die Hygiene zu verbessern, teils, um revolutionäre Blockaden zu verhindern), die Verbreitung von Gaslicht-Straßenbeleuchtung und die wachsende Begeisterung für den Aufenthalt im Freien veränderten die Stadt radikal.

Online bedeutet heute vor allem Konsum

Technologie und soziale Veränderungen hatten ebenfalls ihre Auswirkungen. Die Ankunft des Straßenverkehrs machte gedankenverlorene Spaziergänge gefährlich. Die Arkaden wurden bald von größeren, stärker auf Nützlichkeit getrimmten Kaufhäusern verdrängt. Diese Rationalisierung des städtischen Lebens trieb die Flaneure in den Untergrund, zwang manche zu einer Art "innerem Flanieren", das seinen Höhepunkt in Marcel Prousts selbstauferlegtem Exil in seinem mit Kork ausgekleideten Zimmer fand (das ironischerweise am Boulevard Haussmann lag).

Mit dem Internet ist etwas Ähnliches geschehen. Nachdem es seine ursprüngliche, spielerische Identität hinter sich gelassen hat, ist es nun kein Ort zum Spazierengehen mehr - sondern ein Ort, an dem Dinge erledigt werden. Kaum jemand "surft" noch im Internet. Die Popularität des "App Paradigmas", in dem spezialisierte Anwendungen für Mobiltelefone und Tablet-Rechner uns helfen, das zu erreichen, was wir wollen, ohne jemals einen Browser zu öffnen oder den Rest des Internets zu besuchen, hat Cyberflanieren unwahrscheinlicher gemacht. Auch dass ein so großer Teil der heutigen Online-Aktivitäten mit dem Einkaufen zu tun hat - virtuelle Geschenke, virtuelle Haustiere, virtuelle Geschenke für virtuelle Haustiere -, hilft nicht weiter. Durch Groupon zu spazieren macht nicht so viel Spaß, wie durch eine Arkade zu spazieren, ob on- oder offline.

Auch das Tempo des Webs von heute ist ein anderes. Vor zehn Jahren war ein Konzept wie das des "Echtzeit-Webs" in dem jeder Tweet und jeder Statusnachricht sofort indiziert, upgedated und erwidert wird, undenkbar. Heute ist es das bevorzugte Buzzword des Silicon Valley.

Überraschend ist das nicht: Menschen lieben Geschwindigkeit und Effizienz. Aber die langsam ladenden Seiten von einst, begleitet vom irren Summen des Modems, hatten ihre eigene, seltsame Poesie, öffneten neue Räume für Spiel und Interpretation. Manchmal hat uns diese Langsamkeit womöglich sogar daran erinnert, dass wir vor einem Computer saßen. Diese Schildkröte gibt es nun nicht mehr.

Wo bleiben Geheimnis und Ambivalenz?

Unterdessen macht Google es in seiner selbstgewählten Mission, die Information der Welt zu organisieren, überflüssig, noch einzelne Websites zu besuchen, so wie der Sears-Katalog es einige Generationen zuvor überflüssig gemacht hat, physische Ladengeschäfte aufzusuchen. Googles neueste Ambition ist es, unsere Fragen ganz allein zu beantworten - über das Wetter, Wechselkurse, das Spiel von gestern Abend -, ohne dass wir überhaupt noch andere Seiten besuchen müssen. Man tippt einfach seine Frage in die Google-Startseite, und die Antwort erscheint über den restlichen Suchergebnissen.

Ob solche Abkürzungen den Wettbewerb in der Suchbranche verzerren (was Googles Konkurrenten behaupten), spielt hier keine Rolle: Wer Informationssuche ausschließlich unter instrumentellen Gesichtspunkten, das Internet als wenig mehr denn eine gigantische Frage-und-Antwort-Maschine betrachtet, wird kaum digitale Räume bauen, die zum Cyberflanieren einladen.

Doch wenn das Internet von heute einen Baron Haussmann hat, dann ist es Facebook. Alles, was Cyberflanieren erst ermöglicht - Einsamkeit und Individualität, Anonymität und Undurchschaubarkeit, Geheimnis und Ambivalenz, Neugier und Risikobereitschaft - wird von diesem Unternehmen attackiert. Und es ist nicht irgendein Unternehmen: Mit 845 Millionen aktiven Nutzern weltweit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das Internet dort hingeht, wo Facebook hingeht.

Man kann leicht Facebooks Geschäftsmodell die Schuld geben (der Tatsache, dass der Verlust der Anonymität dem Unternehmen erlaubt, mehr mit Werbung zu verdienen), aber das Problem liegt sehr viel tiefer. Facebook scheint zu glauben, dass die verschrobenen Zutaten, die das Flanieren möglich machen, verschwinden müssen. "Wir wollen, dass alles sozial ist", hat Sheryl Sandberg, Facebooks Geschäftsführerin, vor ein paar Monaten in der "Charlie Rose"-Show gesagt.

In derselben Sendung erklärte ihr Chef, Mark Zuckerberg, was das in der Praxis bedeutet. "Wollen Sie allein ins Kino gehen oder gemeinsam mit ihren Freunden?", fragte er und beantwortete die Frage postwendend selbst: "Sie wollen mit ihren Freunden hingehen."

So beginnt die Tyrannei des Sozialen

Was das bedeutet, ist klar: Facebook will ein Internet schaffen, in dem Filmesehen, Musikhören, Bücherlesen und sogar das Surfen im Web nicht nur öffentlich, sondern sozial und kollaborativ geschehen. Durch schlaue Partnerschaften mit Unternehmen wie Spotify und Netflix wird Facebook mächtige (aber verborgene) Anreize erzeugen, damit die Nutzer die Tyrannei des "social" begierig umarmen, bis an den Punkt, an dem es unmöglich werden wird, derartigen Aktivitäten allein nachzugehen.

Wenn Herr Zuckerberg wirklich glaubt, was er über das Kino gesagt hat, gibt es seine lange Liste von Filmen, die ich seinen Freunden gerne vorlegen würde. Warum nicht mal mit ihnen zusammen in "Satantango" gehen, einen siebenstündigen Schwarzweiß-Kunstfilm des ungarischen Autorenfilmers Béla Tarr? Weil, wenn man unter seinen Freunden oder in jeder anderen ausreichend großen Gruppe von Menschen eine Abstimmung abhielte, "Satantango" fast immer gegen etwas Mainstream-Tauglicheres wie "War Horse" verlieren würde. Das mag zwar nicht jedermanns erste Wahl sein, aber es wird auch niemanden abstoßen - so sieht die Tyrannei des Sozialen aus.

Ist es im Übrigen nicht offenkundig, dass es etwas qualitativ anderes ist, große Kunst allein zu konsumieren als im sozialen Kontext? Warum überhaupt diese Angst vor der Einsamkeit? Man kann sich kaum ein Rudel von Flaneuren vorstellen, die durch die Straßen von Paris ziehen, als ob sie sich für eine weitere Fortsetzung von "The Hangover" bewerben. Aber für Herrn Zuckerberg, wie er bei "Charlie Rose" bekannte, "fühlt es sich besser an, mit all diesen Menschen stärker verbunden zu sein. Man hat dann ein reicheres Leben."

Diese Vorstellung, dass die individuelle Erfahrung der kollektiven irgendwie unterlegen ist, liegt Facebooks kürzlich erfolgter Zuwendung zum "reibungslosen Teilen" zugrunde; die Idee, dass wir uns von jetzt an nur noch über Dinge Sorgen machen müssen, die wir nicht teilen wollen, weil alles andere automatisch geteilt werden wird. Zu diesem Zweck ermutigt Facebook seine Partner, Anwendungen zu konstruieren, die automatisch alles mitteilen, was wir tun: Artikel, die wir lesen, Musik, die wir hören, Videos, die wir sehen. Es versteht sich von selbst, dass reibungsloses Teilen es für Facebook einfacher macht, uns an Werbetreibende zu verkaufen, und für die Werbetreibenden, uns ihre Waren anzudienen.

Der Cyberflaneur wird abgetötet

Das könnte es sogar Wert sein, wenn das reibungslose Teilen unsere Online-Erfahrung verbessern würde: Immerhin stießen selbst die Flaneure des 19. Jahrhunderts bei ihren Stadtrundgängen gelegentlich auf Werbung, auf Plakate und bemalte Wände. Traurigerweise hat reibungsloses Teilen jedoch den gleichen Nachteil wie "anstrengungslose Poesie": Seine Endprodukte sind oft unerträglich. Es ist das eine, einen interessanten Artikel zu finden und sich zu entscheiden, ihn mit Freunden zu teilen. Es ist etwas völlig anderes, die eigenen Freunde mit allem zu überschwemmen, das durch den eigenen Browser oder die eigene App wandert, in der Hoffnung, dass sie darunter irgendetwas Interessantes finden werden.

Schlimmer noch: Wenn dieses System des reibungslosen Teilens erst einmal vollständig funktionsfähig ist, werden wir vermutlich alle unsere Nachrichten bei Facebook lesen, ohne jemals seine Einfriedungen zu verlassen, um den Rest des Webs zu besuchen; diverse Nachrichtenangebote, darunter der "Guardian" und die "Washington Post", haben bereits Facebook-Anwendungen, die es Nutzern gestatten, ihre Artikel zu lesen, ohne jemals ihre Websites zu besuchen.

Der populäre Technik-Blogger Robert Scoble verteidigte kürzlich in einem Blog-Eintrag das reibungslose Teilen und erklärte: "Die neue Welt sieht so aus, dass man nur Facebook öffnet und alles, was einen interessiert, strömt über den Bildschirm."

Genau diese Haltung tötet das Cyberflanieren: Der Sinn der Wanderungen des Flaneurs besteht ja gerade darin, dass er nicht weiß, wofür er sich interessiert. Wie der deutsche Schriftsteller Franz Hessel, der gelegentlich mit Walter Benjamin zusammenarbeitete, es einmal formuliert hat: "Um richtig zu flanieren, darf man nichts allzu Bestimmtes vorhaben." Verglichen mit Facebooks äußerst deterministischem Universum erscheint selbst Microsofts phantasieloser Slogan aus den neunziger Jahren - "Where do you want to go today?" - aufregend subversiv. Wer stellt im Zeitalter von Facebook solche albernen Fragen?

Benjamin zufolge war die traurige Gestalt des Plakatträgers die letzte Inkarnation des Flaneurs. In gewisser Weise sind wir alle zu solchen Plakatträgern auf den Cyberstraßen von Facebook geworden, mit unsichtbarer Reklame, die an unseren Online-Identitäten herabbaumelt. Der einzige Unterschied ist, dass die digitale Natur der Information es uns erlaubt, selig Lieder, Filme und Bücher zu konsumieren, während wir gleichzeitig unwissentlich Werbung für sie machen.

Dieser Text erschien ursprünglich in der "New York Times". Übersetzung: Christian Stöcker

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 59 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. au weia...
whocaresbutyou 09.02.2012
wie kann man über solche Banalitäten derartig ausufernde Artikel schreiben? Wird beim SPON nach Masse bezahlt?
2. ...
Elfenschubser 09.02.2012
Zitat von sysopCorbisDas Spazierengehen, das Flanieren im Netz stirbt einen langsamen Tod. Schuld sind Facebook und Google. Effizienzversessenheit und die Tyrannei des Sozialen machen dem Cyberflaneur den Garaus. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814236,00.html
Was hat der Autor bloss geraucht!? Unglaublich, dass ich fast die Hälfte des Artikels gelesen habe...
3. Ein Mythos ?
alho 09.02.2012
Ich halte den Cyberflaneur für einen Mythos. Vor schon "vielen" Jahren (vielleicht 5 oder 7 oder 8 Jahren) las ich, dass eine amerikanische Studie belegte, dass Surfer (zumindest in den USA) sich selten auf mehr als 7 Websites bewegten und diesen Rahmen nicht verließen. Vielleicht verursachen also die "Geselligkeitsnetzwerke" (wegen des falschen Freundes "social" fälschlicherweise mit "sozialen Netzwerken" übersetzt) also nicht diese Verengung des Bewegungsradius, sondern ziehen im Gegenteil ihren Erfolg aus diesem schon vorher vorhandenen Surfverhalten.
4. Für den Autor
drzimi 09.02.2012
Das Addon "Stumbleupon" für Firefox tut dem Genüge. Einfach Interessen angeben und sich Websites zeigen lassen. Digitales Flanieren so einfach wie noch nie!
5. Die Tyrannei des Sozialen?
derweise 09.02.2012
Zitat von sysopCorbisDas Spazierengehen, das Flanieren im Netz stirbt einen langsamen Tod. Schuld sind Facebook und Google. Effizienzversessenheit und die Tyrannei des Sozialen machen dem Cyberflaneur den Garaus. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814236,00.html
Die Tyrannei des Sozialen? Wo bleiben dann die sozialen Gesellschaften? Fehlanzeige!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Zum Autor
  • Morozov
    Evgeny Morozov, Autor von "The Net Delusion: The Dark Side of Internet Freedom" ist einer der profiliertesten Kritiker allzu großer Internet-Euphorie. Als Essayist fordert er die Heilspropheten des Silicon Valley heraus und liefert sich Wortgefechte mit Internet-Gurus wie Clay Shirky und Jeff Jarvis. Morozov ist Gastwissenschaftler an der Stanford University und Fellow der New America Foundation.


Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Bei Amazon kaufen.
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: