Von Richard Meusers
Bei berührungsempfindlichen Bildschirmen gehört die Passworteingabe zu den eher kniffligen Aufgaben. Gerade Besitzer von dicken Fingern brauchen schon mal etwas länger, bis sie diese lästige Hürde überwunden haben. Dabei bietet ein Touchscreen doch ganz andere Möglichkeiten, das Verfahren zu vereinfachen und trotzdem sicher zu machen.
Für das kommende Windows 8 basteln die Microsoft-Techniker an einer bildgestützten Passworteingabe. Dazu wird einfach ein beliebiges Foto als Hintergrund eingestellt, auf dem der Anwender eine Reihe von Gesten und Bewegungen vollführt, die zur Freigabe führen. Das kann zum Beispiel ein Familienfoto sein, auf dem die Köpfe der Abgebildeten in einer bestimmten Reihenfolge mit dem Finger umkreist werden.
Die Bewegungskoordinaten werden einzeln erfasst und abgespeichert. Bei jeder Eingabe werden die Bewegungen und Gesten mit dem abgespeicherten Beispiel abgeglichen. Der erreichbare Sicherheitslevel sei außerordentlich hoch, so das Microsoft-Blog. Ein Passwort, bestehend aus fünf komplexen Gesten, könne bis zu 398.046.621.309.172 mögliche Kombinationen haben.
Auch für Facebook-Freunde gilt: Wer motzt, fliegt
Die Nielsen-Marktforscher haben sich mit den Gründen beschäftigt, warum ein Facebook-Nutzer einen anderen überhaupt als Kontakt hinzufügt oder ihm dieses Privileg wieder entzieht. Und, oh Wunder, gute Beziehungen in der Kohlenstoffwelt sind immer noch entscheidend. 82 Prozent der knapp 2000 Befragten fügten einen "Freund" hinzu, weil sie ihn im richtigen Leben kannten. Immerhin 60 Prozent fanden es freundschaftswürdig, dass der betreffende Kandidat ein gemeinsamer Kontakt mit anderen Freunden darstellte.
Und warum fliegt jemand wieder von der Freundschaftsliste? Auch hier keine großen Überraschungen. Dummes oder beleidigendes Gerede lässt niemandem im richtigen Leben die Herzen zufliegen, das ist bei Facebook nicht anders. Immerhin 55 Prozent der Freundschafts-Beender warfen Kontakte nach beleidigenden oder anstößigen Kommentaren von ihrer Liste. Andere gaben an, die vermeintlichen Freunde doch nicht so gut gekannt zu haben. Was auch ziemlich sicher zum Rauswurf führt, ist der Versuch, seinen Freunden etwas zu verkaufen. Den Bürstenvertreter lädt ja auch keiner zu sich an den Kaffeetisch.
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