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Netzwelt-Ticker US-Wasserwerk angeblich von Hackern bedroht

Trinkwasserversorgung: Ziel elektronischer Angriffe?Zur Großansicht
DPA

Trinkwasserversorgung: Ziel elektronischer Angriffe?

In den USA sind angeblich Hacker in die Steuerungssysteme eines Wasserwerks eingedrungen, das US-Heimatschutzministerium ermittelt. Außerdem im Überblick: Flash-Gegner formieren sich als "Occupy Flash", Analyst prophezeit über Amazons Smartphone, Apple weitet "App Store"-Klage aus.

Hacker haben möglicherweise ein US-Wasserwerk angegriffen. Ihnen soll es gelungen sein, in die Steuer- und Kontrollanlagen einzudringen und durch An- und Abschalten eine Pumpe zum Überhitzen zu bringen.

Diese Informationen stammen laut dem Infrastruktur-Experten Joe Weiss von einer staatlichen Stelle, schreibt er in seinem Blog. Bestätigt hat diese Behauptungen bisher niemand. Weiss zufolge drangen die Hacker in den Steuerungsrechner eines Anwenders ein und gelangten so an Benutzernamen und Passwörter; die IP-Adresse der Eindringlinge ließe sich bis nach Russland zurückverfolgen, heißt es.

In welchem Wasserwerk es die Probleme gab, wurde dem Beitrag zufolge nicht bekannt. "CNet" berichtet jedoch, dass die US-Heimatschutzbehörde und die Bundespolizei FBI im Fall eines Wasserpumpenausfalls in Springfield im Bundesstaat Illinois ermitteln. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Infrastruktur ernsthaft in Gefahr sei, sagte ein Sprecher des Heimatschutzministerium demnach.

Weiss hingegen, den "CNet" als gerne provozierenden Fürsprecher für höhere Sicherheitsstandards in der Industrie einstuft, schreibt unter Berufung auf den Bericht, in dem Wasserwerk seien bereits mehrere Monate vor dem Ausfall Schwierigkeiten mit der Steuerung bemerkt worden. Diese seien aber nicht als Angriff identifiziert worden.

"Occupy Flash"-Bewegung will Plug-in verschwinden sehen

Mehrere Gegner von Adobes Multimediatechnologie Flash leihen sich das weltweit populäre " Occupy Wall Street"-Motto, um für die eigene Sache zu trommeln: den Status der Software als Web-Standard zu beenden. In einem "Manifest" auf der offiziellen Seite von "Occupy Flash" ruft die laut "Mashable" vier bis fünf Mann starke Gruppe das Ende des Flash Players aus. "Seine Zeit ist zu Ende. Er ist fehlerhaft. Er stürzt häufig ab. ... Er funktioniert nicht auf den meisten mobilen Geräten", schreiben die Anti-Flash-Advokaten. Die Software halte das Web zurück, ist ihre markige Schlussfolgerung, die für die Entwickler hinter "Occupy Flash" nur eine Konsequenz haben kann: "die Welt" zu überzeugen, das Flash-Player-Plug-in aus dem Browser zu entfernen.

Die Mini-Bewegung, die um Unterstützer wirbt, startete kurz nach der Ankündigung Adobes, Flash für mobile Geräte nicht mehr weiterzuentwickeln. Manch einer sieht dies als weiteren Schritt im schleichenden Untergang von Flash. Die Macher hinter "Occupy Flash" möchten ihre Aktion jedoch nicht als grundsätzlichen Angriff auf Adobe verstanden wissen. "Wir sind sicher, es gibt zahlreiche sinnvolle Anwendungsfälle" für die Flash-Plattform, schreiben sie und geben sogar konkrete Tipps.

Auch das noch:

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insgesamt 4 Beiträge
charles&charles 18.11.2011
Was sonst noch passiert ist: "Apple bekommt Patent auf ortsbezogene Dienste. Nach den jüngsten Patentblockaden gegen Samsung und THC sind die Konsequenzen noch kaum abschätzbar. Wie CNET berichtete, hält Apple mit dem [...]
Was sonst noch passiert ist: "Apple bekommt Patent auf ortsbezogene Dienste. Nach den jüngsten Patentblockaden gegen Samsung und THC sind die Konsequenzen noch kaum abschätzbar. Wie CNET berichtete, hält Apple mit dem Patent der Nummer RE42,297 eine Art Exklusivrecht auf Dienste, die spezifische Informationen zum jeweiligen Aufenthaltsort eines Gerätes liefern. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Mobil, Tablet und Internet Branche haben, allen voran Foursquare oder Facebook." DAS sind News! Wenn das so bleibt werden bald 90% aller IT-Firmen Apple zahlen müssen.. http://www.newsgrape.com/a/apple-vom-grossen-innovator-zum-blockierenden-protektionisten/
Raisti 18.11.2011
Da wird gar nix passieren. Patent is ungültig wegen "Prior Art". Gibt ja bereits schon Ortsbezogene Dienste. Is also nix neues und somit is das Patent ungültig. Is aber schlimm das das US Patentamt solche [...]
Zitat von charles&charlesWas sonst noch passiert ist: "Apple bekommt Patent auf ortsbezogene Dienste. Nach den jüngsten Patentblockaden gegen Samsung und THC sind die Konsequenzen noch kaum abschätzbar. Wie CNET berichtete,.....
Da wird gar nix passieren. Patent is ungültig wegen "Prior Art". Gibt ja bereits schon Ortsbezogene Dienste. Is also nix neues und somit is das Patent ungültig. Is aber schlimm das das US Patentamt solche offensichtlich ungültigen Patente immernoch durchwinkt.
Steve B 18.11.2011
Vielleicht sollte man recherchieren, bevor man aus Versehen Unfug schreibt. Dann findet man das hier: application #: 09023116 application date: Feb., 1998 patent #: 6,122,520 issue date: Sep., 2000 Es [...]
Zitat von RaistiDa wird gar nix passieren. Patent is ungültig wegen "Prior Art". Gibt ja bereits schon Ortsbezogene Dienste. Is also nix neues und somit is das Patent ungültig.
Vielleicht sollte man recherchieren, bevor man aus Versehen Unfug schreibt. Dann findet man das hier: application #: 09023116 application date: Feb., 1998 patent #: 6,122,520 issue date: Sep., 2000 Es gibt in der Patentschrift gewisse Diskrepanzen zwischen Abstract/Description und Claims, was darauf schließen lässt, dass die ursprünglichen Schutzansprüche im Laufe des Verfahrens zusammengestrichen wurden. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Luftfahrt und v.a. das Militär werden sicher schon Ideen gehabt haben, wie man mittels GPS und Funk den Jungs am Himmel Informationen über z.B. Gewitterwolken in der Nähe schicken kann. Die Aussage von Newsgrape bzgl. Ortsbestimmung per GPS ist Unsinn - da weiß jemand nicht, wie man Patente liest. Maßgeblich für den technischen Schutzumfang sind die Ansprüche, und wenn die nicht eindeutig sind, wird anhand der Beschreibung interpretiert. Unter "at least one _site specific object_ identifying a location"[Unterstreichung von mir] einen Satz GPS-Satelliten oder eine GPS-Antenne zu verstehen schafft aber auch ein Apple-Anwalt nur, wenn auf der anderen Seite lauter Schlafmützen argumentieren und gleichzeitig die Richter zu faul sind, Anmeldeschrift und Patentschrift zu vergleichen. Die Nennung von GPS in der Beschreibung führt nur dazu, dass kein anderer mehr ein Patent auf die Idee haben kann. Aber das heißt nicht, dass der andere es nicht bauen darf, sondern nur, dass er's Apple nicht verbieten kann. Zusammen mit der fehlenden Nennung dieser Variante in den Ansprüchen verdeutlicht sie, dass die Anmelder drauf eben gerade KEINEN Patentschutz mehr verlangt haben - vermutlich weil sonst wohl die gesamte Anmeldung zurückgewiesen worden wäre. Trotzdem ist das Patent wirkungsvoll. Auch wenn Xerox das 1998 wohl nicht im Sinn hatte, gehen Straßenschilder und vor allem WLAN-Stationen (war da nicht was?!) sicherlich als "site specific object identifying a location" durch. Bei der Auswertung von Funkzellen in Handynetzen könnte man das Patent vielleicht umgehen, aber für Netbooks und Tablets, die sich da nicht unbedingt einbuchen wollen, taugt das nicht. ---Zitat--- Is aber schlimm das das US Patentamt solche offensichtlich ungültigen Patente immernoch durchwinkt. ---Zitatende--- Die Zeit, wo das USPTO sich explizit als "Patenterteilungsbehörde" profiliert hat, ist tatsächlich vorbei. Das schützt allerdings nicht davor, dass alle paar Jahre mal ein Perpetuum Mobile oder eine Wünschelrute durch das Sieb fällt. Ich hab auch schon Anmeldungen gesehen, wo ich mich frage, ob das als Thermodynamik-Examen für die Prüfer gedacht war oder wirklich zu einem Schutzanspruch führen sollte. Das trifft hier aber wohl alles nicht zu, die References sprechen eher für eine gründliche Recherche. Dass das USPTO im Jahr 1998(!) eine derartige Anmeldung für patentwürdig hielt, kann ich gut nachvollziehen. Mich hat es zuerst eher verblüfft, dass GPS in den Claims NICHT mehr auftaucht. Aber bei kurzem Nachdenken über dessen Ursprünge und seine ersten Anwender scheint auch das plausibel. Gruß, Steve
uwe1960 19.11.2011
Wie Macht vergehen kann, zeigt der Tod von Steve Jobs. Der sich geschworen hat, Android zu vernichten, und wenn es jeden einzelnen Cent seines 40 Milliarden Dollar schweren Privatvermögens kosten sollte. Und jetzt ist er tot, [...]
Zitat von charles&charlesWas sonst noch passiert ist: "Apple bekommt Patent auf ortsbezogene Dienste. Nach den jüngsten Patentblockaden gegen Samsung und THC sind die Konsequenzen noch kaum abschätzbar. Wie CNET berichtete, hält Apple mit dem Patent der Nummer RE42,297 eine Art Exklusivrecht auf Dienste, die spezifische Informationen zum jeweiligen Aufenthaltsort eines Gerätes liefern. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Mobil, Tablet und Internet Branche haben, allen voran Foursquare oder Facebook." DAS sind News! Wenn das so bleibt werden bald 90% aller IT-Firmen Apple zahlen müssen.. http://enyko.de/category/technik/
Wie Macht vergehen kann, zeigt der Tod von Steve Jobs. Der sich geschworen hat, Android zu vernichten, und wenn es jeden einzelnen Cent seines 40 Milliarden Dollar schweren Privatvermögens kosten sollte. Und jetzt ist er tot, und Android wächst und wächst.
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  • Carolin Neumann berichtet und bloggt aus Hamburg über die Zukunft der Medien. Nebenbei schaut sie viel zu viele Serien.






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