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Fernsteuerung in Netzwerktechnik: So sichern Sie Ihren Router

Von Jürgen Drommert

Router: Die Internetverteiler stehen in nahezu jedem Online-Haushalt Zur Großansicht
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Router: Die Internetverteiler stehen in nahezu jedem Online-Haushalt

Wer den Router knackt, hat Zugriff auf das gesamte Online-Leben eines Haushalts. Alle Seitenaufrufe, alle Chats, alle Passwörter laufen über diese kleinen Kästen. Doch um die Sicherheit dieser Systeme kümmert sich kaum ein Nutzer. Sechs Tipps, wie Sie Ihr Tor zum Netz sichern.

Die meisten Internetnutzer beschäftigen sich nie näher mit ihren Routern. Dabei läuft über diese kleinen Kästen neben dem DSL-Modem der gesamte Internet-Traffic im Haushalt. Wenn ein Hacker einen Router unter seine Kontrolle bringen kann, hat er ungeahnte Möglichkeiten zur Manipulation und Überwachung. Wer den Router kontrolliert, kann die Netzwerkliste des Nutzers auslesen - wie viele iPhones gibt es im Haus? Das Ereignis-Log des Geräts verrät dem Angreifer, zu welcher Tages- und Nachtzeit der Ausspionierte aktiv ist, Anruflisten offenbaren die Telefonnummern von Gesprächspartnern.

Da überrascht es, dass bei vielen Routern eine Hintertür standardmäßig offen steht. Bei Geräten, die von Internetprovidern gestellt werden, ist ein Standard namens TR-069 aktiviert. Der soll den Kunden das Leben einfacher machen. Das beginnt bei der Einrichtung: Ist TR-069 aktiviert, verbindet sich der Router selbsttätig mit einem Server des DSL- oder Kabelnetzanbieters und lädt von dort Konfigurationsdaten zur automatischen Einrichtung. Aber auch später bleibt die Tür zum Provider sperrangelweit offen. Das kann nützlich sein: Bei Problemen kann ein Mitarbeiter während eines Support-Telefonats aus der Ferne Einstellungen direkt am Gerät überprüfen und verändern.

Das Problem mit TR-069 und seinen diversen Nebenstandards: Der Kunde verzichtet bei seinem Router aufs Hausrecht, der Internetprovider kann schalten und walten, wie es ihm beliebt. Eine solche Schnittstelle immer offenstehen zu lassen, ist eine schlechte Idee.

1. TR-069 ausschalten

Kaufen Sie ein Markengerät im Handel. Je nach Anforderung an die Funktionsvielfalt liegen die Preise für empfehlenswerte Geräte zwischen 100 und 300 Euro. Entscheiden Sie sich für einen Hersteller, der dafür bekannt ist, seine Geräte über Jahre hinweg mit Firmware-Updates zu versorgen.

Bei Highend-Routern von Anbietern wie Lancom und Viprinet kommt der Komfortstandard mit Schnüffelpotential grundsätzlich nicht zum Einsatz. Auch bei AVM-Geräten, die im Handel angeboten werden, ist er stets deaktiviert. Sollte TR-069 während des ersten Anmeldens beim Provider aktiv werden, lässt es sich mit einem Klick wieder abschalten.

Falls der Standard TR-069 nicht ohnehin deaktiviert ist, schalten Sie ihn in der Bedienoberfläche ab.

2. Provider ohne Technikverbot wählen

Solche freien Router kann man allerdings nicht bei jedem Provider nutzen. Einige Anbieter schreiben den Kunden vor, dass sie die vom Provider gelieferte Technik zu nutzen haben. O2 und Vodafone zum Beispiel verbieten grundsätzlich den Betrieb eines freien Geräts. Die Anbieter verraten Kunden auch nicht die Zugangsdaten für Internet und Telefonie, die man einfach in einem freien Router eingeben könnte. Wahlfreiheit herrscht hingegen bei Anbietern wie der Deutschen Telekom, der Konzerntochter Congstar, 1&1 und bei Easybell.

3. Zwei Router hintereinanderschalten

Ihr Provider hat Ihnen einen Zwangsrouter verordnet und rückt nicht mit den Zugangsdaten heraus? Falls Sie nicht den Anbieter wechseln wollen, gibt es verschiedene Lösungen für dieses Problem. Die einfachste: Zwei Router hintereinanderschalten, dadurch enden die Zugriffsmöglichkeiten des Internetproviders am zweiten Gerät in der Kette, dem freien Router.

Abhängig von Hardware und Firmware kann der freie Router auch für die Einrichtung eines VPN eingesetzt werden, das Daten sicher verschlüsselt ins Internet tunnelt. Router mit der Firmware OpenWrt etwa können dank des Programms OpenVPN grundsätzlich solche Virtuellen Privaten Netzwerke aufbauen

Dieses Verfahren erfordert kein sonderliches technisches Können, fällt aber je nach Hersteller in Details unterschiedlich aus. Für die Fritz!Box hat AVM eine Anleitung ins Netz gestellt.

4. Profi-Router besser von Profis konfigurieren lassen

Anwälte, Journalisten, Ärzte und andere Nutzer mit Berufsgeheimnissen sollten sich am Arbeitsplatz auch einen Router für den professionellen Einsatz leisten. Die Technik ist mit Preisen von 500 Euro aufwärts nicht billig. Man sollte aber keinesfalls bei der Konfiguration sparen. Die ist in der Regel deutlich anspruchsvoller als in der Consumer-Klasse. Wer Handbücher scheut, sollte das Gerät deshalb besser im Fachhandel kaufen und von einem Fachmann konfigurieren lassen. Das kostet mehr, aber nichts ist schlimmer als die durch Herumprobieren verpfuschten Firewall-Einstellungen eines Profi-Routers.

5. Auf quelloffene Software setzen

Wenn Sie ohnehin mit einem Profi-Dienstleister arbeiten: Sprechen Sie ihn auf OpenWrt an. Diese bewährte quelloffene Firmware für Router ist wegen der vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten und der Erweiterbarkeit durch zusätzliche Softwarepakete als Router-Betriebssystem bei Profis beliebt. Bei vielen Router-Modellen ist der Austausch der herstellereigenen Firmware durch OpenWrt problemlos möglich.

6. Firmware aktuell halten

Ganz gleich, welchen Router Sie nutzen: Sie müssen sich vorm Einschalten unbedingt einen Plan zurechtlegen, wie Sie schnell von Sicherheitslücken und aktualisierter Software für das Gerät erfahren. Bietet der Hersteller eine Mailingliste an? Manche Router können auch automatisiert Benachrichtigungs-Mails verschicken, wenn ein Update vorliegt. Bei Aktualisierungen müssen sie schnell handeln. Denn wenn die Sicherheitslücke in einem Router-System erst mal so bekannt ist, dass ein Update existiert, steigt das Risiko von Angriffen enorm.

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insgesamt 68 Beiträge
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1. optional
jodeli 15.10.2013
Was ist das für ein Unsinn. Wieso sollte bei o2/Alice die Routerwahl "verboten" sein... Falls man n stinknormalen DSL-Anschluss hat kann man da dranhäng was man will und wie man will.
2.
cosmic303 15.10.2013
Zitat von jodeliWas ist das für ein Unsinn. Wieso sollte bei o2/Alice die Routerwahl "verboten" sein... Falls man n stinknormalen DSL-Anschluss hat kann man da dranhäng was man will und wie man will.
Der Wunschrouter nutzt Ihnen aber nix, wenn Sie keine Zugangsdaten haben. Selbes Problem stellt sich bei Unitymedia, wobei da die zur Verfügung gestellte FritzBox noch zu den besseren Geräten gehört.
3. ...
cor 15.10.2013
Zitat von jodeliWas ist das für ein Unsinn. Wieso sollte bei o2/Alice die Routerwahl "verboten" sein... Falls man n stinknormalen DSL-Anschluss hat kann man da dranhäng was man will und wie man will.
Von wegen. Das ist schon bei einigen Providern so, dass man nicht mehr jeden beliebigen Router dran hängen kann. Ich persönlich habe das auch mit zwei Routern hintereinander gelöst.
4. Eigentlich
sag-geschwind 15.10.2013
sind die Daten, eh alle öffentlich. Der/Die Provider und staatliche sowie internationale Datenbanken wissen inzwischen um alle Ihre Geräte und Ihre Datenströme. An den Internetknoten werden die Daten nochmals abgegriffen. Was sollte man da überhaupt noch schützen?
5. O2 verbietet NICHT grundsätzlich den Betrieb mit einem freien Gerät
klopfer0815 15.10.2013
Punkt 2 ist leider nicht ganz korrekt. O2 rückt sehr wohl die Details und Zugangsdaten für Internettelefonie raus. Bin dort Kunde und habe mir eine Fritzbox geholt.
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Armeen von Computer-Zombies
Was ist ein Botnet?
AFP
Ein Botnet ist ein Verbund gekaperter Rechner, die zur Durchführung verschiedener Aufgaben ferngesteuert werden - beispielsweise für den Versand von Spam-Mails oder einen Massenansturm, der Webserver lahmlegt. Die Dienste einer solchen Zombie-Armee werden zum Teil gegen Gebühr angeboten. Mehr über Botnets auf unserer Themenseite.
Bin ich betroffen?
dapd
Das ist möglich, vor allem, wenn Sie einen Windows-Rechner benutzen. Im vergangenen Jahr sollen rund eine halbe Millionen Rechner Teil eines Botnets gewesen sein. Ein möglicher Hinweis auf eine Infektion ist eine ungewöhnlich langsame Internet-Verbindung. Microsoft bietet einen kostenlosen Scanner an, ebenso die Firma Trend Micro.
Wie kann ich mich schützen?
Corbis
Um Ihren Rechner in eine Zombie-Armee einzureihen, müssen ihn die Angreifer zunächst mit einem Wurm oder Virus infizieren. Dem können Sie vorbeugen, in dem Sie aktuelle Browser verwenden, regelmäßige Updates ihrer Programme durchführen, einen Virenscanner einsetzen und ihren Rechner mit einer Firewall schützen. Anleitungen dazu gibt es auf der Seite botfrei.de, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Internetverband eco angeboten wird.

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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