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Neues Schadnetz Kneber: Cracker greifen massenhaft Passwörter und Bankdaten ab

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Es heißt Kneber, hat angeblich 75.000 Computer in 196 Ländern infiziert - und 75 Gigabyte an Daten abgesaugt: Ein neues Schadsoftware-Netz spannt sich über das Internet. Über einen Server in Deutschland werden Angriffe auf Rechner koordiniert, Zehntausende Passwörter wurden schon mitgelesen.

PC-Nutzer: Das Kneber-Botnet soll allein rund 68.000 Passwort-Logins abgefischt haben Zur Großansicht
Corbis

PC-Nutzer: Das Kneber-Botnet soll allein rund 68.000 Passwort-Logins abgefischt haben

Im Internet läuft nach Informationen des "Wall Street Journal" eine weltumspannende Attacke auf Computer, in deren Verlauf binnen 18 Monaten rund 75.000 Geräte in 196 Ländern geknackt wurden. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf das Cyber-Sicherheitsunternehmen NetWitness, dass die Attacke von osteuropäischen Hackern ausgeht. Sie soll in Deutschland 2008 gestartet worden sein und inzwischen mehr als 2400 Unternehmen oder Organisationen erreicht haben, darunter auch zehn US-Regierungsstellen.

Insbesondere über soziale Netzwerke würden gefährliche Angebote zum Herunterladen angeblicher Sicherheitsprogramme verbreitet. Als Einfallstor seien Schwachstellen in den Windows-Programmen XP und Vista genutzt worden.

Den Crackern, so die korrekte Bezeichnung für kriminelle Hacker, gelang es NetWitness zufolge, auf die Daten geknackter Computer zuzugreifen und unter anderem Banküberweisungen mitzulesen. NetWitness will das Abfischen von insgesamt rund 75 Gigabyte Daten nachgewiesen haben, darunter vertrauliche Dokumente und Zehntausende Zugangspasswörter zu verschiedenen Formen von Online-Accounts, darunter Bankkonten.

Unter den Geschädigten befänden sich große Unternehmen auch im Bankensektor sowie Verwaltungen. Als konkrete Opfer werden in dem Zeitungsbericht die Filmstudios Paramount, das Pharmaunternehmen Merck & Co und außerdem Cardinal Health genannt. Die beiden letzteren Firmen hätten mitgeteilt, sie hätten das Problem eingegrenzt.

Rückkehr eines alten Bekannten

Den NetWitness-Experten zufolge ist bei der Attacke ein "Kneber" getauftes sogenanntes Botnet (mehr auf Wikipedia...) am Werk. Unter einem Botnet versteht man ein Netzwerk aus ferngesteuerten Rechnern, die von einem sogenannten Bot-Herder kontrolliert werden. Die Spähattacke soll über den hinlänglich bekannten Zeus- oder auch Zbot-Trojaner aufgebaut worden sein. Trojaner dringen in Rechner ein, öffnen eine Hintertür in deren Absicherung und kommunizieren dann Informationen von den befallenen Computern an die Angreifer. Zum Botnet werden solche Rechner, wenn sie auf Befehle von außen reagierend dazu bewegt werden können, koordiniert Aufgaben wie Spam-Versand oder Attacken auf Websites auszuführen.

Der Zeus-/Zbot-Trojaner geht seit dem Sommer 2007 um und war bisher vor allem als Keylogging-Trojaner berüchtigt, der per Drive-by oder Phishing-E-Mail verbreitet wurde (Erklärungen der Begriffe siehe Kasten in der linken Spalte). Beim Keylogging protokolliert der Trojaner Tastatureingaben des Nutzers und sendet sie an die Angreifer. So können diese sogar Passwörter verschlüsselter Seiten mitlesen.

Mit Bot-Netzen wurde Zeus erstmals 2008 in Verbindung gebracht - insofern ist die Entdeckung von NetWitness nichts wirklich Neues. Der Trojaner machte im Mai 2009 Schlagzeilen, als sein damals rund 100.000 Computer umspannendes Botnet abrupt abgeschaltet wurde - was auch die befallenen Rechner lahmlegte. Zu ersten Verhaftungen angeblicher Zeus-Botnet-Betreiber kam es dann im November 2009 im britischen Manchester.

Allerdings setzte das den Aktivitäten des Zeus-Botnets kein Ende. Schon Ende 2009 wurde das wieder aktive Netz auf rund 75.000 befallene Rechner geschätzt. Die Erklärung dürfte sein, dass Zeus kein von einer einzelnen Gruppe vertriebenes oder genutztes Schadprogramm ist. Wahrscheinlich ist, dass Trojaner und Botnet-Steuersoftware als sogenanntes Toolkit auf dem kriminellen Markt angeboten werden und mehrere Organisationen oder Kriminellengruppen die Software gleichzeitig einsetzen - und das zeitweilig in offener Konkurrenz zueinander. So wird vermutet, dass die Abschaltung des damals größten Zeus-Botnets Anfang 2009 auf die Attacke eines Konkurrenten zurückgehen könnte.

Der ganz normale kriminelle Wahnsinn

Auch aktuell steht das Zeus-Botnetz unter Druck. Anfang des Monats gelangte Spy Eye in Umlauf, ein eng verwandtes Schadprogramm, das zum einen darauf abzielt, Zeus auf befallenen Rechnern zu löschen - und zum anderen seinen Platz einzunehmen. Seine Funktionen scheinen deckungsgleich mit denen von Zeus zu sein. Der Trojaner verdrängt seinen Konkurrenten nur, führt die Ausschnüffelung des Systems aber fort und übernimmt auch dessen Botnet-Strukturen.

Auch das ist nicht ungewöhnlich, sondern ein seit mehr als einem Jahrzehnt immer wieder beobachtetes Muster. Es erschwert nur die Zuordnung einer Attacke zu einem Angreifer. Es ist, als klauten sich Kriminelle gegenseitig ihre Waffen und begingen damit dann weiter Verbrechen.

So ist der aktuelle Zeus/Kneber-Fall wahrscheinlich weit weniger spektakulär, als NetWitness glauben machen will - argumentiert zumindest der renommierte IT-Journalist John Markoff in der "New York Times". Er verweist darauf, dass der noch immer aktive Conficker-Computerwurm nicht 75.000 Rechner befallen, sondern zeitweilig 15 Millionen habe. Aktuell soll es sechs Botnets mit mehr als 100.000 befallenen Rechnern geben. Conficker ist mit angeblich noch immer zehn Millionen nach wie vor das größte.

Kriminelle Klasse statt Masse

Doch Größe allein ist kein Maßstab. Conficker wird zurzeit vor allem für die Selbstverbreitung eingesetzt. Als weit gefährlicher wird das Storm-Botnet eingeschätzt, das nur leicht größer als das nun entdeckte Zeus/Kneber-Netz sein dürfte, das es von seiner Größe her nur knapp in die Top 10 der größten aktiven Botnetze schaffen würde. Storm wird mit einer Vielzahl verschiedener krimineller Angriffe in Verbindung gebracht, vom Spam-Versand über Passwort- und Identitätsdiebstahl bis hin zu koordinierten Attacken gegen Webserver. Es ist damit ein typisches kommerziell genutztes Botnet, dessen Dienstleistungen man sich auf dem kriminellen Markt regelrecht mieten kann. Als Betreiber des Botnets steht unter anderem das berüchtigte Russian Business Network in Verdacht.

So wie bei Zeus/Kneber? Noch gibt es keine konkreten Hinweise, wer da im Botnet die Fäden zieht. NetWitness wagt sich zumindest soweit vor, auch die Betreiber dieses kriminellen Netzes in Russland zu vermuten.

Immerhin gibt es Indizien, die darauf hindeuten, dass die Verbreiter von Zeus/Kneber in der etablierten Netzkriminellen-Szene bestens verdrahtet sind. Mehr als die Hälfte der Rechner, auf denen NetWitness das Kneber-Botnet fand, waren auch mit dem Botnet Waledac befallen. NetWitness deutet das als Indiz für eine Kooperation. Auch Waledac ist ein alter Bekannter, von dem man sehr genau weiß, wie er verbreitet wurde: Huckepack per Conficker.

Wo der herkommt, ist nach wie vor unbekannt - obwohl hohe Belohnungen auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt wurden. Wenn NetWitness mit der vermuteten Kooperation recht hat, sieht es so aus, als hätten die Verbreiter von Zeus/Kneber sich zumindest einen Teil ihres Botnet-Aufbaus beim selben kriminellen Dienstleister gemietet.

mit Material von AFP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 43 Beiträge
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1. Hacker
greeper, 18.02.2010
Lieber Author, ein Cracker ist kein Hacker und ein Hacker ist kein Cracker. Wie soll man nur ein Wort des Artikels für glaubhaft halten, wenn das erste Wort der Überschrift mit einem völlig falschen Begriff startet?
2. Wird Zeit, auf ISDN "downzugraden"...
2cv 18.02.2010
...und dann die Inhalte soweit abzuspecken, dass sie nur noch in kleinsten Mengen übertragen werden müssen. Kann dann kein Flash gelesen werden - so what? Wer meint, dass Infos für mich wichtig sind, muss sie halt ohne Flash rüber bringen, dann nehme ich sie auch wieder wahr. Selbst das Demo Video vom iPad hat ja irgendwo eine Simulation der "New York Times" Seiten, wo man den Flash Teil als weisse Fläche wahrnehmen kann, mit einem blauen Kästchen mit "?" drin. Wenn man sich darauf reduizeren kann, enthaltsam zu sein, und eben kein Breitband brauchen zu müssen, wird es funktionieren. Und wenn hier die Mehrheit mitspielt, werden auch Unternehmen nachziehen und ihr Angebot entsprechend aufs lesbare Wesentliche konzentrieren... Wo ein Wille ist...
3. Umso wichtiger
obelix83 18.02.2010
sind regelmäßige Updates des Betriebssysgtems/Anwendungen, einen vernüftigen Virenscanner, ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten (keine Adminrechte), kein IE Explorer, ein AntiSpyware Programm (z.B Spybot S&D) und ein sensibilisierter Umgang mit dem Internet bzw. persönlichen Daten. Wenn man nicht auf Windows angewiesen ist, sollte man sowieso auf MacOSX oder Linux ausweichen, dann ist man schon mal nicht im Fokus von Conficker&Co... Keine Chance den Crackern!!
4. Faustrecht im Internet
sukowsky, 18.02.2010
Für sensible Daten sollte man sowieso ein extra Computer mit Schutzsoftware haben. Online ist man dann nur noch kurzfristig.
5. Kt
GrinderFX 18.02.2010
Zitat von 2cv...und dann die Inhalte soweit abzuspecken, dass sie nur noch in kleinsten Mengen übertragen werden müssen. Kann dann kein Flash gelesen werden - so what? Wer meint, dass Infos für mich wichtig sind, muss sie halt ohne Flash rüber bringen, dann nehme ich sie auch wieder wahr. Selbst das Demo Video vom iPad hat ja irgendwo eine Simulation der "New York Times" Seiten, wo man den Flash Teil als weisse Fläche wahrnehmen kann, mit einem blauen Kästchen mit "?" drin. Wenn man sich darauf reduizeren kann, enthaltsam zu sein, und eben kein Breitband brauchen zu müssen, wird es funktionieren. Und wenn hier die Mehrheit mitspielt, werden auch Unternehmen nachziehen und ihr Angebot entsprechend aufs lesbare Wesentliche konzentrieren... Wo ein Wille ist...
Das gabs auch schon zu Modemzeiten.
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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