Olympische Spiele: Experten warnen vor Hackerangriffen in Sotschi

Telefon mit der Aufschrift "Police" in Sotschi: Großereignisse locken Betrüger an Zur Großansicht
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Telefon mit der Aufschrift "Police" in Sotschi: Großereignisse locken Betrüger an

Kriminelle versuchen offenbar, das Interesse an den Olympischen Winterspielen auszunutzen, um am Ort selbst und im Internet neue Opfer zu finden. Ein US-Reporter machte in Russland einen Selbstversuch: Es dauerte nur 24 Stunden, bis Handy und Rechner gekapert wurden.

Plastischer kann man das Problem nicht darstellen: Gemeinsam mit einem Experten für Computersicherheit reiste NBC-Reporter Richard Engel nach Russland, im Gepäck ein nagelneues Windows-Notebook, ein neues Macbook und ein neues Android-Handy. Alle drei Geräte waren vor der Abreise mit fingierten Daten und Identitäten bestückt worden. E-Mail-Adressen und Accounts in sozialen Netzwerken sollten den Anschein erwecken, die Geräte würden regelmäßig genutzt. Honeypot, Honigtopf, nennen Fachleute derart vorbereitete Computer, deren einzige Aufgabe es ist, ein scheinbar lohnendes Ziel für Hacker abzugeben.

Der Lohn der Mühe: Binnen 24 Stunden, nachdem die beiden die Geräte in Russland in Betrieb genommen hatten, hatte sich auf allen dreien Schadsoftware eingenistet, die Daten abschöpfte und die Kontrolle übernahm.

Die Erfahrungen des US-Reporters decken sich mit der Warnung eines Sicherheitsunternehmens, das die Internetkriminalität zur "Hauptsorge bei der Winterolympiade" erklärt. "Die anstehenden olympischen Winterspiele in Sotschi bergen erhebliche Risiken für die Internetsicherheit", sagt Threatmetrix-Manager Andreas Baumhof.

Bei den Olympischen Spielen sei viel Geld im Spiel, weshalb sie ein Ziel für betrügerische Aktivitäten seien. Sowohl Zuschauer als auch Journalisten, Athleten und Geschäftsleute, die nach Sotschi reisen, müssten sich vor Cyberkriminellen hüten.

Vorsicht vor dem W-Lan

In das große W-Lan-Netz, das für die Spiele errichtet worden ist, hat Baumhof wenig Vertrauen. Es sei "unglaublich schwer, ein Wi-Fi-Netzwerk abzusichern, und es gibt kein vollständig sicheres Verschlüsselungsprogramm, das ein solches Netzwerk vor Aktivitäten von Internetkriminellen schützt", erklärt der Experte. Deshalb rate er Besuchern und Teilnehmern der Spiele, keine persönlichen oder geschäftlichen Daten über dieses Netz zu verschicken. Online-Banking sei dort ohnehin tabu. Das Risiko, dass Internetkriminelle das Netzwerk angreifen oder Dritte die Netzwerkverbindungen abfangen, sei zu hoch.

Auch vor manipulierten Webseiten, die sich als offizielle Angebote ausgeben, und vor betrügerischen E-Mails warnt Baumhof. Sie könnten von Kriminellen genutzt werden, um Anwender zum Klick auf Links zu verführen, über die Schadsoftware auf den Rechner geladen wird. Auch die Möglichkeit, dass Betrüger sich in sozialen Netzwerken als Sportler oder Journalisten ausgeben und auf diesem Weg derartige Links verbreiten könnten, erwähnt er.

Auch beim Ticketkauf sollte man Vorsicht walten lassen: "Wenn ein Ticketangebot für die Spiele in Sotschi zu gut klingt, um wahr zu sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Ticket nicht echt ist", zitiert Threatmetrix Robert Capps vom Online-Ticketversender StubHub.

Vor Ort solle man zudem besonders auf seine Kreditkarte achten. Mit mobilen Skimming-Apparaturen könnten Cyberkriminelle beispielsweise beim Einkauf von Erfrischungen oder Souvenirs die Daten solcher Karten abgreifen.

mak

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insgesamt 13 Beiträge
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1.
gorkamorka 06.02.2014
Laut NBC hat der NBC Reporter einen Link in einer "suspicious email" angeklickt und sich daraufhin Malware installiert. Dafür muss man doch nicht in Russland sein. Das kann man genauso in Deutschland, USA oder sonstwo provozieren. Haben Sie mal in Ihren Spam-Ordner geschaut? Ich mag Putin auch nicht besonders, aber die Anti-Russische Propaganda des Westens geht mir jetzt schon auf den Senkel.
2.
Rollkofferträger 06.02.2014
Meine Computer (Windows und Mac) waren schon ab Werk mit Spionage-Schad-Software ausgestattet.
3. Russisches Roulette
X-Factor 06.02.2014
Zitat von sysopEin US-Reporter machte in Sotschi einen Selbstversuch: Es dauerte nur 24 Stunden, bis Handy und Rechner gekapert wurden. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/olympische-spiele-warnung-vor-internetkriminalitaet-a-951841.html
24 Stunden? Es dauerte weniger als 1 minute! bevor ein NBC Reporter "gehackt" war. http://tinyurl.com/owk7bzs Sotschi ist ein digitales "Minenfeld" fuer jeden Besucher. Jeder, der dort nicht unbedingt einen Laptop oder ein Smartphone braucht, sei von dessen Gebrauch dort strengstens abgeraten.
4. Peinlicher Artikel
electroDad 06.02.2014
sorry, aber wer etwas technischen Sachverstand hat und den NBC Beitag gesehen hat, der bekommt mit, dass die 'Reporter' quasi mit voller Absicht in die Fallen getappt sind, die es überall auf der Welt gibt.
5. Experten!
frank.w 06.02.2014
Das ist ja bald was für den Postillon, nach dem Motto "Experten warnen vor Experten die warnen, vor Experten..." ;-P
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Reisetipps für Olympia-Gäste in Sotschi
Tickets für die Wettbewerbe
Über die offizielle Ticketseite können nur in Russland wohnende Olympia-Fans Karten kaufen. In Deutschland bucht man bei dem offiziellen Ticketverkäufer Dertour, der auch eine Übersicht über alle Wettbewerbe und Eintrittspreise anbietet. Zusätzlich zum Ticket braucht jeder Zuschauer einen "Spectator Pass", den er im Vorfeld der Veranstaltung online über die Website pass.sochi2014.com beantragen kann oder in einem der Registrierungszentren, wo man ihn auch abholen und aktivieren lassen muss. Eine Übersicht der Adressen mit Lageplan ist ebenfalls auf pass.sochi2014.com abrufbar.
Anreise mit dem Auto
Fast 3000 Kilometer trennen Berlin und Sotschi. Entsprechend beschwerlich gestaltet sich die Anreise, wenn man nicht das Flugzeug nimmt. Etwa 34 Stunden dauert eine Autofahrt durch Polen und die Ukraine nach Russland. Aber Achtung: Auch der Verkehr in Sotschi selbst war zuletzt wegen der vielen olympiabedingten Baustellen stark beeinträchtigt - das Aufkommen während der Olympischen Spiele wird kaum geringer sein. Um die Lage auf den Straßen zur Zeit des Großereignisses etwas zu entspannen, darf der offizielle Olympia-Verkehr auf gesonderten Spuren fahren - wie in London im Sommer 2012.
Anreise mit der Bahn
Wer mit der Bahn nach Sotschi fahren möchte, muss von Berlin aus etwa 56 Stunden im Zug verbringen - das ist die kürzeste Verbindung, die die Deutsche Bahn und die russische Eisenbahn RZD anbieten. Mit dem Nachtreisezug EuroNight aus Paris (Halt unter anderem auch in Mannheim, Frankfurt am Main, Fulda, Hannover und Frankfurt (Oder)) gelangt man in etwa 24 Stunden nach Moskau. Je nach Verbindung geht es dann mit teils zwei- bis dreimal Umsteigen weiter nach Sotschi. Informieren kann man sich auf der Serviceseite der Deutschen Bahn, buchen nur in den Reisezentren.
Anreise mit dem Flugzeug
Lufthansa bietet vom 24. Januar bis zum 17. März Direktflüge von Frankfurt am Main aus an, die dreieinhalb Stunden dauern. Die russische Airline Orenair fliegt von Ende Januar bis Anfang März von Frankfurt am Main, München und Düsseldorf nach Sotschi. Eine Alternative ist der Umweg über Moskau: Unter anderem Air Berlin, Lufthansa und German Wings fliegen einen der drei internationalen Flughäfen der russischen Hauptstadt von Deutschland aus an, unter anderem von Hamburg, Berlin, München und Frankfurt am Main. Vom Flughafen Sotschi, der im 30 Kilometer entfernten Adler liegt, gelangt man per Zug, Taxi oder Shuttle ins Zentrum, zu den olympischen Stätten und zu den Unterkünften.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verbindung Dresden-Krasnodar, die Hamburg Airways einmal wöchentlich anbietet. Von Krasnodar aus gelangt man per Zug oder mit dem Auto nach Sotschi.
Anreise mit dem Schiff
Auch eine Anreise per Schiff ist möglich, schließlich liegt Sotschi am Schwarzen Meer. Direkte Seeverbindungen gibt es von Noworossijsk etwas weiter nördlich an der Küste (circa dreieinhalb Stunden) sowie vom südlich gelegenen Trabzon in der Türkei (je nach Boot viereinhalb bis zwölf Stunden). Informationen zu möglichen Verbindungen gibt es auf der offiziellen Seite des Hafens von Sotschi.
Unterkünfte
Man sollte sich gut überlegen, wo man unterkommt: In Sotschi herrscht schon ohne Olympia-Gäste großes Verkehrschaos. Die Stadt ist mit 147 Kilometern der längste Kurort der Welt, und die beiden Wettkampf-"Cluster" in den Bergen und an der Küste nahe dem Flughafen liegen 48 Kilometer auseinander.

Sotschi ist ein beliebter Kur- und Badeort mit vielen Hotels, Pensionen und andere Unterkünften, die auch über Plattformen wie Booking , HRS oder Hotels.com im Internet buchbar sind. Die offizielle Website der Olympischen Spiele bietet ebenfalls eine Zimmervermittlung an.

Unterkünfte auf sieben schwimmenden Hotels sind direkt beim Veranstalter reservierbar: Die Kreuzfahrtschiffe der russischen TUI-Travel-Tochteragentur Svoy TT liegen vom 5. bis zum 24. Februar vor Sotschis Schwarzmeerküste. Jeweils bis zu tausend Passagierplätze liefern sie laut der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Komplettpakete aus Übernachtungen auf dem Schiff plus Flug bietet Dertour an.
Benötigte Papiere
Wichtig bei Russland-Reisen: Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein, zudem braucht man ein Visum. Das Russische Visazentrum in Berlin braucht zwischen vier und 20 Kalendertagen für die Bearbeitung. Bei einer erhöhten Gebühr (95 statt 60 Euro) verkürzt sich die Zeit auf ein bis drei Arbeitstage. Auch spezielle Visaagenturen können ein Visum beantragen. Informationen gibt es bei der russischen Botschaft und über das Auswärtige Amt. Vor der Einreise muss man zudem eine "Migration Card" ausfüllen, von der man einen Abschnitt für die Dauer des Aufenthalts zurückerhält und bei der Ausreise wieder abgeben muss.
Kleidung und Wetter
Sotschi wirbt mit einem "milden subtropischen Klima, hohen Bergen mit viel Grün, einem warmen azurblauen Meer, heilenden mineralischen und Matsesta-Quellen". Die Stadt sei "einer der besten Küsten- und balneologischen Erholungsorte weltweit" - und aufgrund der umgebenden Berge zudem ideal für Wintersport. Die Durchschnittstemperatur liegt im Winter bei acht bis zehn Grad Celsius. Besucher der Olympischen Spiele sollten darauf achten, sich richtig anzuziehen, heißt es auf der offiziellen Olympia-Seite. Das Wetter könne schnell umschlagen, und besonders in den Bergen sollte man sichergehen, warme und wasserdichte Kleidung zu tragen, um sich vor großen Mengen Schnee zu schützen.

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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