Online-Spionage: US-Geheimdienst will chinesische Hacker identifiziert haben

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Wenn US-Regierungsrechner von China aus attackiert werden, stecken meist dieselben Hackergruppen dahinter - das will der amerikanische Militärgeheimdienst herausgefunden haben. In zwölf Fälle soll die Volksbefreiungsarmee involviert sein, berichtet das "Wall Street Journal".

Hacker bei der Arbeit (Symbolfoto): US-Behörden geben China Schuld an Netz-Attacken Zur Großansicht
DPA

Hacker bei der Arbeit (Symbolfoto): US-Behörden geben China Schuld an Netz-Attacken

Es gibt keine chinesische Cyber-Armee. Stattdessen gibt es 20 Hackergruppen, von denen die Mehrzahl der Cyber-Attacken gegen die USA ausgehen. Etwa zwölf dieser Gruppen werden von der chinesischen Volksbefreiungsarmee unterstützt, weitere sechs unterhalten Verbindungen zu Universitäten, von zweien ist unklar, ob sie einen militärischen Status haben. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Personen, die über die Vorgänge unterrichtet seien.

In dem Bericht der US-Wirtschaftszeitung heißt es, der amerikanische Militärgeheimdienst NSA (National Security Agency) habe sogar die Identitäten einzelner Mitglieder der verschiedenen Gruppen aufgedeckt. Die NSA hat sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert. Die Wirtschaftszeitung berichtet, bei laufenden Angriffen seien die US-Ermittler jetzt nicht nur in der Lage, die den jeweiligen Angriff ausführende Gruppe zu identifizieren, sondern sogar einzelne Mitglieder und deren Standorte zu ermitteln.

Jede der Gruppen sei von US-Geheimdiensten an typischen Charakteristika erkennbar. Demnach unterscheiden sich die Hackertrupps darin, welche Software sie verwenden, von welchen IP-Adressen aus sie aktiv werden und wie sie ihre Angriffe gegen US-Behörden, Militäreinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen ausführen.

China hat die Existenz einer Cyber-Armee bestätigt

Die Veröffentlichung des "Wall Street Journal" folgt auf einen Bericht, den die amerikanische Spionageabwehr (Office of the National Counterintelligence Executive) Anfang November veröffentlicht hatte. In dem Papier heißt es, digitale Wirtschaft- und Industriespionage füge den USA wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe zu. Schuld seien vor allem China und Russland, die durch Cyber-Attacken oder korrupte Mitarbeiter Zugang zu Geheiminformationen erhielten.

Ohnehin beschuldigen US-Behörden regelmäßig chinesische Hacker, Urheber von Angriffen gegen US-Einrichtungen zu sein. So wurde chinesischen Hackern vorgeworfen, Googles Passwort-System gestohlen, US-Ölkonzerne ausgespäht und viele weitere Aktionen durchgeführt zu haben. Im Sommer bestätigte die chinesische Armeeführung erstmals, eigene Elitehacker zu beschäftigen, eine Art Cyber-Armee.

Gegen die nun erhobenen Vorwürfe allerdings wehrt sich die chinesische Führung. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking wies darauf hin, dass das chinesische Recht Hackeraktivitäten eindeutig verbiete. Außerdem würde man derartige Unternehmungen strikt bekämpfen und sich aktiv an internationalen Kooperationen beteiligen. Vorwürfe, China beteilige sich an illegalen Aktionen oder die Regierung würde Hacker unterstützen, seien vollkommen unbegründet.

Nun haben die Amerikaner ein Druckmittel in der Hand

Doch genau darum scheint es den US-Behörden zu gehen. Sollten die in dem Zeitungsbericht aufgestellten Behauptungen tatsächlich zutreffen, hätten US-Diplomaten erstmals Argumente und Beweise in der Hand, um Druck auf die Regierung in Peking auszuüben.

Bisher hatten die amerikanischen Geheimdienste nach derartigen Hackerattacken stets nur darauf hinweisen können, die Angriffe seien von IP-Adressen aus China erfolgt. Wer diese Adressen verwendet hat, warum und von wo aus, war dagegen unklar. Mit konkreten Angaben darüber, wer von wo mit welchen Mitteln US-Einrichtungen im Netz attackiert hat, könnten die USA China beispielsweise unter Zugzwang setzen, die ermittelten Täter festzusetzen.

Intern jedoch dürften die nun vorgestellten Erkenntnisse auch als Argumentationshilfe dienen, wenn Ermittlungsbehörden neue Kompetenzen und höhere Budgets verlangen.

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1. Piraten
regula2 13.12.2011
Zitat von sysopOnline-Spionage: US-Geheimdienst will chinesische Hacker identifiziert haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt[/url]
Einfach auf China-Importe Strafzölle in Höhe des möglicherweise eingetretenen Schadens erheben, das ist die einzige Sprache, die Piraten verstehen.
2. Der Müll ist hausgemacht. Bitte hier kehren!
adamsh 13.12.2011
Zitat von sysopWenn US-Regierungsrechner von China aus attackiert werden, stecken meist dieselben Hackergruppen dahinter - das will der amerikanische Militärgeheimdienst herausgefunden haben. In zwölf Fälle soll die Volksbefreiungsarmee involviert sein, berichtet das "Wall Street Journal". Online-Spionage: US-Geheimdienst will chinesische Hacker identifiziert haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,803396,00.html)
1) Das ist so neu, dass es schon im Herbst 2007 intensiv diskutiert worden ist. 2) Sind es nicht immer dieselben "Hackergruppen", also Gruppen mit im wesentlichen gleichen Leuten über die Zeit, sondern immer die gleichen Organisationen, wohl in wechselnder Besetzung. 3) Waren die Cracker der VR China so intelligent, schlecht gesicherte Server --- rein zufällig --- an das öffentliche IP-Netz anzuschliessen, die dann von fremden Crackern als Ausgangsbasis genutzt wurden. Die Cracker der VR China konnten dann ihre Angriffe in einer Flut fremder Angriffe verbergen.... 4) Die unglaubliche Fahrlässigkeit und Blauäugigkeit hiesiger Beitreiber von EDV-Anlagen ließen die Angriffe zur Gefährdung werden. Nahezu kriminelle Nachlässigkeit von Herstellern und Lieferanten führten zur Katastrophe. 5) Es ist vielleicht nicht bekannt, dass man nachwievor recht problemlos, z.B. über Acrobat Reader, vertrauliche Dokkumente aus EDV-Anlagen auslesen kann. Es ist vielleicht auch nicht allgemein bekannt, dass Hunderttausende von HP-Druckern ungeschützt am öffentlichen IP-Netz hängen. Mit dem meist noch geltenden Default-Passwort können problemlos die abgelegten Dokumente ausgelesen werden. Es ist vielleicht auch nicht allgemein bekannt, Steuerungen und Programmiersysteme von Werkzeugmaschinen durchaus über das öffentliche IP-Netz zugänglich sind. Das Master-Passwort ist fest und in der Referenzdokumentation abgelegt, und hat selbst nur eine Entropie von 17Bit. Damit lassen sich diese Steuerungen selbst aus der Ferne steuern. Es lassen sich auch alle Maße und Bearbeitungsparameter auslesen. Es ist vielleicht auch nicht bekannt, dass praktisch alle SOHO-Router der unteren Preiskategorie stets UPnP anbieten, und so hinter dem Rücken des Betreibers umprogrammiert werden können und damit das darunterliegende private Netz kompromittieren. 6) Der Müll ist hausgemacht. Unzulängliche Lösungen wurden hier begeistert gekauft.... Besser und billiger... Ich bin ja nicht blöd... Geiz ist geil... Nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von geschäftlichen Betreibern von eDV-Anlagen. Jetzt ist wirklich Zeit, vor der eigenen Haustüre zu kehren. Hans Adams
3. Na und ?
Haltron 13.12.2011
Zitat von sysopWenn US-Regierungsrechner von China aus attackiert werden, stecken meist dieselben Hackergruppen dahinter - das will der amerikanische Militärgeheimdienst herausgefunden haben. In zwölf Fälle soll die Volksbefreiungsarmee involviert sein, berichtet das "Wall Street Journal". Online-Spionage: US-Geheimdienst will chinesische Hacker identifiziert haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,803396,00.html)
Und umgekehrt ?
4. ...
asdf01 13.12.2011
Zitat von sysopWenn US-Regierungsrechner von China aus attackiert werden, stecken meist dieselben Hackergruppen dahinter - das will der amerikanische Militärgeheimdienst herausgefunden haben. In zwölf Fälle soll die Volksbefreiungsarmee involviert sein, berichtet das "Wall Street Journal". Online-Spionage: US-Geheimdienst will chinesische Hacker identifiziert haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,803396,00.html)
Das ist ja wirklich total überraschend... Naja, es gilt international nach wie vor grundsätzlich, dass jeder jedem misstraut und das normalerweise aus gutem Grund. In Deutschland sollte man unseren transatlantischen und europäischen "Freunden" weiterhin genauso mit selbstverständlicher Skepsis begegnen.
5. Soso,..
willi2007 13.12.2011
da will der US-Geheimdienst chinesische Hacker identifiziert haben. Und es gibt in China eine Cyperarmee. Toll. In den USA besteht die Cyberarmee u. a. aus Microsoft, Faceboook und Google. Und wer sind nun diese Mitglieder der chinesischen Cyberarmee und welche US-Firmen haben die ausspioniert? Ich denke China hat genug Geld, um Mitarbeiter in nahezu aller wichtigen Unternehmen auf der Welt zu bestechen. Und überall gibt es geschasste Mitarbeiter der obersten Ebene, die gegen den ehemaligen Arbeitgeber einen großen Groll hegen und ihr Wissen bereitwillig verkaufen. Was ist eigentlich mit den Mitarbeitern bei den Patentbehörden. Alle sauber? Alle verdienen genug? Na, ja ich habe da meine Zweifel. Ob die Chinesen dermaßen plump agieren, und chinesische IP-Adressen verwenden? Die werden doch wohl von ihren Botschaften weltweit agieren. Haben die Chinesen nicht auch schon einige Firmen im Westen aufgekauft? Ich denke dass die Chinese mehr über die Amerikaner wissen als umgekehrt.
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.
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