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Paid Content: "Financial Times" hat 117.200 Online-Abonnenten

Manager - oder ihre Arbeitgeber - zahlen für Wirtschaftsnachrichten im Web: Die Onlinetocher der britischen "Financial Times" meldet einen Abonnentenrekord. Rein rechnerisch nimmt FT.com im Jahr mehr als 20 Millionen Euro an Online-Abogeldern ein.

London - Das britische Wirtschaftsblatt "Financial Times" ist eines der wenigen Medienhäuser mit einem kostenpflichtigen Online-Nachrichtenportal. Wer auf FT.com mehr als zehn Artikel im Monat lesen will, muss zahlen - 180 Euro im Jahr. Laut "Financial Times" tun das derzeit 117.200 Online-Abonnenten. Rein rechnerisch macht FT.com mit diesem Nutzerstamm mehr als 20 Millionen Online-Aboumsatz im Jahr.

"Financial Times" Print: Webangebot setzt auf Bezahlinhalte

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Im Mai waren es noch 110.000 Online-Abonnenten (+ 6,5 % in drei Monaten), im Oktober 2007 nur 101.000 (+ 16 % in 21 Monaten).

Das Online-Angebot investiert in Technik. Nach dem Nachrichtenaggregtor newssift.com startet FT.com nun einen Archivierungs-Dienst, der FT-Artikel, aber auch jede andere Webseite in einem bei der FT.comfür registrierte Nutzer gehosteten Archiv speichert, ähnlich wie andere Webdienste (beispielsweise Evernote).

So will die "FT" die Zahl der registrierten Nutzer steigern - 1,4 Millionen kostenlos registrierte Nutzer habe man inzwischen schon, gibt das Blatt an. Wer sich anmeldet, kann zehn statt nur drei eigentlich kostenpflichtiger Artikel im Monat lesen.

Interessantes Detail des Webseiten-Speichers der "FT": Wer die Inhalte anderer Seiten speichern will, muss zahlen - gratis kann man nur Artikel aus dem "FT"-Angebot archivieren. Anders gesagt: Wer Artikel aus kostenlosen Online-Medien bei FT.com speichert, zahlt dafür - und die eigentlichen Urheber bekommen, wenn ihr Material dann erneut gelesen werden sollte, nicht einmal Klicks.

lis

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