Von Konrad Lischka
Jeff Hawkins, heute 50, war immer etwas zu früh dran. 1980 stand er, damals gerade mal 23 Jahre jung und schon Ingenieur bei Intel, in einer Forschungsabteilung für Künstliche Intelligenz des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und bewarb sich: "Ich wollte das Gehirn erforschen und herausfinden, wie es arbeitet", erzählte er dem Geschichtsprojekt "Computerworld Honors Program" und beschreibt die Reaktion so: "Sie hielten das für Zeitverschwendung" ( PDF-Dokument)
So wurde Hawkins mit 23 nicht zum Hirnforscher. Stattdessen arbeitete er weiter als Ingenieur und entwickelte vor 15 Jahren den ersten "persönlichen digitalen Assistent" (PDA), den Zoomer.
Zu früh. Dieser Ur-PDA verkaufte sich kaum. Erfolg hatte Hawkins erst Jahre später mit dem Palm Pilot. Bis dahin musste der in einem Hafenstädtchen bei New York (sein Vater konstruierte dort Schwimmbühnen) aufgewachsene Ingenieur einige Misserfolge einstecken.
Tablet-PC, Smartphone, PDA - SPIEGEL ONLINE zeigt die Visionen und Flops des Palm-Erfinders Trip Hawkins.
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