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Neue Top-Level-Domains: Microsoft sichert sich Office.porn

Domain-Endung .porn: Manche Adressen haben sich Tech-Firmen schon gesichert Zur Großansicht

Domain-Endung .porn: Manche Adressen haben sich Tech-Firmen schon gesichert

Bis Ende März können Firmen und Prominente Netz-Adressen mit den Domain-Endungen .adult und .porn für sich beanspruchen - und so der Konkurrenz zuvorkommen. Apple und Microsoft haben die Option schon genutzt.

Unter Adressen wie Office.porn und Office.adult könnte man bald Angebote von Microsoft finden. Wie andere Konzerne auch hat sich das Unternehmen einige Domains gesichert, die sonst auch für Kritiker, Satiriker oder die Konkurrenz interessant wären.

Bestimmte Unternehmen und Prominente haben in der sogenannten Sunrise-Phase bis zum 1. April die Option, bevorzugt Internetadressen mit den neuen Endungen .porn und .adult zu registrieren. Ab 1. Juni können sich dann auch andere Firmen und Personen um die jeweiligen Adressen bemühen.

Viele Markeninhaber haben ihre Chance zur Vorabregistrierung genutzt: Microsoft sicherte sich zum Beispiel Microsoft.adult und Office.porn, während Apple jetzt unter anderem Apple.porn gehört. US-Superstar Taylor Swift registrierte TaylorSwift.porn, die Automarken BMW und Volkswagen besitzen nun die Adressen BMW.porn und Volkswagen.adult. Porsche hat sich Porsche.sexy reservieren lassen, nicht aber Porsche.porn und Porsche.adult.

An der Sunrise-Phase kann jeder teilnehmen, der beim Trademark Clearinghouse als Markeninhaber geführt wird. Ob man dafür berechtigt ist und welche Top-Level-Domain gerade in der Vorregistrierung ist, lässt sich mit einem Web-Tool herausfinden.

Hilfe für Kinderschutzfilter

Damit es nicht wie in der Anfangszeit des Internets zu einer endlosen Schlacht um Besitzrechte an Domain-Namen kommt, werden also Menschen und Firmen mit einem berechtigten Interesse bevorzugt. Für Firmen und Prominente stellt diese Regelung einen willkommenen Kompromiss dar.

Die Internet-Verwaltungsgesellschaft ICANN hatte 2011 entschieden, dass es Zeit für eine Erweiterung des Adressraums im Internet ist. Die bis dahin verfügbaren Top-Level-Domains waren nicht genug, um der Vielfalt der Internet-Angebote und der Nachfrage nach Identifikationsmerkmalen gerecht zu werden.

Die Top-Level-Domains .porn und .adult sollen es Kinderschutzfiltern leichter machen, generell nicht kindergerechte Inhalte zu blockieren und zwei in unterschiedlichen Feldern aktive, aber namensgleiche Institutionen voneinander zu trennen. Jeder Internet-Teilnehmer kann eine eigene, neue Top-Level-Domains vorschlagen. Von 1930 Einreichungen wurden bislang 547 von der ICANN akzeptiert.

Doch das neue System hat auch Probleme: So ist zum Beispiel Streit um die Top-Level-Domain .sucks entbrannt. Kritiker werfen der zuständigen Registrierungsstelle vor, mit der Angst vor Beleidigungen Geschäfte zu machen. "Sucks" heißt so viel wie "ist scheiße" - und könnte also für Websites nach dem Muster FirmaXY.sucks verwendet werden.

Wer selbst herausfinden will, welche Firma und welcher Prominente sich bereits neue Internetadressen gesichert hat, kann das im Domain-Checker des Registrators ICM Registry tun. Einfach die Websites der gesuchten Firma oder Person ohne Top-Level-Domain unter "Edit Domain List" Zeile für Zeile eintragen. Interessant sind alle Felder, die mit einem roten X markiert sind: Dort wurde bereits eine Adresse registriert, sehr wahrscheinlich vom gesuchten Markeninhaber.

Zehn Top-Level-Domains, um die es Streit gibt

Der Süßwarenhersteller Ferrero möchte aus .kinder eine Markenendung für seine gleichnamige Produktlinie machen (Kinder-Schokolade, Kinder-Überraschung etc.). Die Bewerbung blieb lange unbemerkt. Die Bundesregierung hatte zwar gegen die Konzepte von .reise und .gmbh protestiert, gegen .kinder aber nicht. Anfang November hat die Icann einen formalen Betreibervertrag mit Ferrero zu .kinder geschlossen. Die Endung ist aber noch nicht endgültig im Netz, zur Zeit laufen technische Tests. Der Deutsche Kinderschutzbund versucht, eine Markenendung .kinder noch politisch abzuwenden und hat sich an die Kinder-Kommission des Bundestags und die Familienministerin gewandt.

In einem gemeinsamen Einspruch haben die Regierungen der deutschsprachigen Länder gegen eine zu laxe Handhabung der Endung .gmbh protestiert. Damit der Ruf der altehrwürdigen Rechtsform GmbH nicht beschädigt wird, forderten sie, dass Adressen unter der neuen Endung nicht frei an jedermann verkauft werden, sondern tatsächlichen GmbHs vorbehalten sein sollten. Der Einspruch bei der Icann hatte allerdings wenig Erfolg. Die zwei deutschen Bewerber, die Berliner TLDDOT GmbH und die Münchner InterNetWire Web-Development GmbH wollen die Internetendung nur tatsächlichen GmbHs zugänglich machen. Die drei US-Bewerber, darunter auch Google, sehen keine derartigen Einschränkungen vor.

Die Berliner TLDDOT GmbH hatte eine Community-Bewerbung eingereicht und sich dafür unter anderem die Unterstützung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zugesichert. Solche speziellen Bewerbungen haben normalerweise Vorrang, und die anderen Interessenten gehen leer aus. Der Community-Status muss ihnen aber erst in einem Prüfverfahren zugestanden werden: die Community Priority Evaluation. Die wird im Auftrag der Icann von einer Tochter der britischen Medienholding Economist durchgeführt, dem Beratungs- und Marktforschungs-Unternehmen Economist Intelligence Unit. Dieses Gremium hat sich bisher in den meisten Fällen gegen Communities entschieden, so auch hier. Es gestand den Bewerbern nur 5 von 16 Community-Punkten zu, 14 wären notwendig gewesen. Die Begründung lautete unter anderem, dass die Mitgliedschaft von GmbHs in Handelskammern kaum mit einer Mitgliedschaft in einer Community, einer Gemeinschaft gleichgesetzt werden könne. Die TLDDOT GmbH hat bei der Icann gegen die Entscheidung protestiert, mit Verweis auf einen Interessenskonflikt des Community-Panels. Sie führt an, dass der der Google-Mann Eric Schmidt im Aufsichtsrat der Economist Group sitzt. Hat dieser Protest keinen Erfolg, wird .gmbh meistbietend versteigert.

Auch für die Domain  .gay  gab es eine Community-Bewerbung. Die US-amerikanische Firma  dotgay LLC  will Domains nur an Mitglieder queerer Organisationen in der ganzen Welt vergeben und zwei Drittel der Gewinne über eine Stiftung an die Community zurückfließen lassen. Sie hat sich für den Icann-Antrag die Unterstützung verschiedener schwul-lesbischer Organisationen zugesichert. Anfang Oktober fiel die Entscheidung: Auch hier wird der Community-Status nicht erteilt, dotgay erhielt 10 von 16 Punkten. Angekreidet wurde, dass das Wort "gay" die anvisierte Community nicht genügend beschreibe und es zu wenig Unterstützer gegeben habe.   In einer Pressemitteilung antwortete die Initiative, man sei „fassungslos“ angesichts der Entscheidung. Nach den üblichen Icann-Regularien müsste die TLD jetzt versteigert werden. Die drei anderen Bewerber wollen .gay als Standardendung betreiben. Dotgay hat allerdings wie TLDDOT Einspruch gegen die Entscheidung des Community-Gremiums eingelegt und dafür die eigenen Unterstützer zusammengetrommelt. Man rechne damit, dass die Icann noch in diesem Jahr darüber entscheidet, heißt es bei dotgay.

Auch für die Domain .gay gab es eine Community-Bewerbung. Die US-amerikanische Firma dotgay LLC will Domains nur an Mitglieder queerer Organisationen in der ganzen Welt vergeben und zwei Drittel der Gewinne über eine Stiftung an die Community zurückfließen lassen. Sie hat sich für den Icann-Antrag die Unterstützung verschiedener schwul-lesbischer Organisationen zugesichert. Anfang Oktober fiel die Entscheidung: Auch hier wird der Community-Status nicht erteilt, dotgay erhielt 10 von 16 Punkten. Angekreidet wurde, dass das Wort "gay" die anvisierte Community nicht genügend beschreibe und es zu wenig Unterstützer gegeben habe.

In einer Pressemitteilung antwortete die Initiative, man sei „fassungslos“ angesichts der Entscheidung. Nach den üblichen Icann-Regularien müsste die TLD jetzt versteigert werden. Die drei anderen Bewerber wollen .gay als Standardendung betreiben. Dotgay hat allerdings wie TLDDOT Einspruch gegen die Entscheidung des Community-Gremiums eingelegt und dafür die eigenen Unterstützer zusammengetrommelt. Man rechne damit, dass die Icann noch in diesem Jahr darüber entscheidet, heißt es bei dotgay.

Eine türkische Firma managt die Internetendung .islam? Das war der Plan, und niemand anderes hat eine Bewerbung um die religiöse Internetendung eingereicht. Die Regierung von Indien protestierte trotzdem, sie bemängelte, dass die 120 Millionen Muslime des Landes bei der Konzeption von .islam keine Berücksichtigung fänden. Und die Vereinigten Arabischen Emirate wollten nicht zulassen, dass ein profitorientiertes türkisches Unternehmen qua Internetendung im Netz für alle Muslime sprechen darf. Die Icann verfügte daraufhin, dass sich der Betreiber in spe zuerst mit der transnationalen Organisation für islamische Zusammenarbeit zusammensetzen und auf ein Konzept einigen muss. Erst dann wird die Bewerbung weiter bearbeitet.

Um das Wort katholisch in gleich vier Sprachen bewirbt sich der Vatikan: auf Englisch, Chinesisch, Russisch und Arabisch. Nur der Vatikan selbst soll auf den Adressräumen bestimmen dürfen, wer eine Webadresse bekommt. Die saudische Regierung legte auch dagegen Widerspruch ein: Der Vatikan könne nicht einfach für alle Katholiken auf der Welt sprechen, hieß es, und das Label katholisch werde auch von einigen Christen verwendet, die sich nicht dem Vatikan als oberster Instanz zugehörig fühlen. Ein von der Icann beauftragter Gutachter lehnte den Einspruch aber ab. Die TLDs können wie geplant betrieben werden. Zur Zeit befindet sich der Vatikan noch in Vertragsverhandlungen mit der Icann.

Mon dieu! Sonderlich konfliktträchtig erscheinen die zwei Sprachvarianten von Wein auf den ersten Blick nicht. Trotzdem bewegten die beiden Endungen die diplomatische Welt. Wenn .wine und vor allem das französischsprachige .vin unreguliert sind, wird der Ruf der Kultur- und Wirtschaftsgutes Wein ruiniert, befürchtete die französische Regierung. Im Zuge des Konflikts forderte der Élysée-Palast gleich eine komplette Reform der Icann, denn der Umgang mit dem "extrem sensiblen politischen Thema" hätte das Vertrauen in die Icann unterminiert.

Viel gebracht haben die Einsprüche nicht. Allerdings ist als TLD-Status von der Icann noch "On-hold" vermerkt. Es sind also noch Fragen offen, die geklärt werden müssen. Bei .vin gibt es nur einen Interessenten: der US-Portfoliobewerber Donuts, der Anträge für insgesamt 300 TLDs eingereicht hat und die Endung als Massengeschäft betreiben wird. Für .wine gab es anfangs drei Bewerber. In einer Privatauktion im November schieden aber zwei der Bewerber aus, so dass auch diese TLD von Donuts betrieben wird.

Einen Kulturkampf gab es auch um die Endung .med. Die Frage lautet: ist es vertretbar, einen medizinischen Begriff als Handelsgut zu sehen und die entsprechenden Webadressen an jedermann ungeprüft zu vergeben? Die Endung tauchte in einer Liste besonders sensibler Endungen auf, die das Regierungsgremium GAC (Government Advisory Committee) der Icann vorlegte. Die Forderung: bei diesen Endungen sollen doch bitteschön sehr harte inhaltliche Kriterien gelten. Ursprünglich gab es vier Bewerber: Google und eine kleinere Firma hatten Standardbewerbungen eingereicht. Zudem gab es zwei Community-Bewerbungen. Eine stammte von der deutschen Gesundheits-Holding DocCheck AG, die sie aber zurückzog. Noch offen ist eine französische Community-Bewerbung, die die medizinische Endung nur Angehörigen der Gesundheitsbranche zugänglich machen will.

Als die Bewerbungen um .music bekannt wurden, gab es schnell einen Aufschrei. Die beiden Netzgiganten Google und Amazon wollten die Endung als ihr Hoheitsgebiet betreiben, bei dem sie selbst bestimmen, wer registrieren darf. Solche exklusiven Konzepte, die unter dem Begriff "Closed Generics" bekannt wurden, waren ursprünglich eigentlich zulässig. Aufgrund eines geschlossenen Einspruchs aller Regierungen über das Regierungs-Gremiums GAC änderte die globale Internetverwaltung aber im Nachhinein ihre Regeln und verfügte: Endungen mit allgemeinen Begriffen müssen tendenziell jedem offen stehen. Konflikte gibt es nur dort, wo solche Wörter des allgemeinen Sprachschatzes auch eine Marke sind, wie es bei .kinder der Fall ist.

Amazon und Google zählen weiterhin zum Bewerberkreis, müssen aber von ihrem ursprünglichen Nutzungskonzept absehen. Zur Zeit gibt es acht Interessenten, darunter zwei Community-Bewerber. Einem wurde der Community-Status schon abgesprochen, bei der anderen steht die Entscheidung noch aus. Ist auch im zweiten Fall die Entscheidung negativ, wird die Endung meistbietend versteigert.

Eine Niederlage musste Amazon auch bei der Bewerbung um die nahe ureigenste Markenendung einstecken. Gegen .amazon protestierten die Länder Peru und Brasilien, aufgrund der sprachlichen Ähnlichkeit mit dem südamerikanischen Amazonas-Fluss. Der Name habe eine so große kulturelle Bedeutung, dass er nicht von der großen US-Handelsplattform als Markenendung monopolisiert werden solle. Zudem gilt bei der Icann die Maxime, dass geographische Kategorien prinzipiell besonderen Schutz genießen.

Amazon verwies auf das globale Recht an der Marke, das nicht durch irgendwelche Regierungseinsprüche beeinträchtigt werden dürfte. Im Sommer 2013 konnten die beiden Länder noch andere Staaten für ihren Einspruch gewinnen, so dass das GAC geschlossen Einspruch einlegte. Die Icann reagierte auf einer Sitzung im Mai 2014 und teilte nur knapp und ohne weitere Begründung mit, dass die Bewerbung nicht weiter bearbeitet wird. Und das gilt auch für die chinesische und japanische Sprachversion von .amazon.

Die Endung .app ist der Darling unter den TLD-Bewerbungen. Zwölf Firmen interessieren sich dafür. Alle großen Player sind vertreten: Google, Amazon und Donuts. Ähnlich wie .music sollte auch .app nach den Plänen von Google und Amazon ursprünglich ein exklusives Hoheitsgebiet der beiden Firmen werden. Das wurde aber durch einen Regierungseinspruch gegen solche Geschäftsmodelle vereitelt. Wer bei .app das Rennen macht, ist noch offen. Ein Termin für die offizielle Icann-Auktion steht noch nicht fest. Das bisher höchste in solchen Auktionen erzielte Gebot lag bei knapp sieben Millionen Dollar für die Endung .tech. Da gab es sechs Bewerber. Bei .shop dürfte sich die Auktion auf viel höhere Beträge hochschaukeln. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich alle Bewerber auf eine Privatauktion einigen, bei der die Parteien Stillschweigen vereinbaren. Bei solchen privaten Auktionen ziehen die unterlegenen Parteien ihre Bewerbung zurück und teilen das Gebot des Gewinners untereinander auf.

fko

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insgesamt 16 Beiträge
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1. Netzneutralität in Gefahr?
max_schwalbe 24.03.2015
Man könnte meinen, hier gerät gerade die Netzneutralität in Gefahr, weil bestimmten Anbietern bestimmte intuitive Adressen bevorzugt gegeben werden. Oder eben auch Satiriker daran gehindert werden, eine gut auffindbare Webpräsenz zu erhalten. Entscheidend ist allerdings, dass Suchmaschinen Webseiten egal welcher Art von Adresse fair nach Zahl der Aufrufe anzeigen, und die Verbindungsgeschwindigkeit prinzipiell erst mal gleich ist, ohne extra-Überholspuren für Großanbieter. Wenn das sichergestellt ist, bliebe die Netzneutralität bei bevorzugter Domainvergabe noch einigermaßen gewahrt.
2. Das
architectofdestruction 24.03.2015
liest sich wie ein verfrühter Aprilscherz ;)
3.
niska 24.03.2015
Warum ausgewählte Prominente und bestimmte Firmen ein Vorkaufsrecht erhalten ist nicht nachvollziehbar und im Artikel auch nicht erklärt. Ein Kastenwesen im Internet zu haben ist nicht das, was man als Netzneutralität bezeichnen würde. Denn es werden bestimmte Anbieter bevorzugt.
4.
Stäffelesrutscher 24.03.2015
»So ist zum Beispiel Streit um die Top-Level-Domain .sucks entbrannt. Kritiker werfen der zuständigen Registrierungsstelle vor, mit der Angst vor Beleidigungen Geschäfte zu machen. "Sucks" heißt so viel wie "ist scheiße" - und könnte also für Websites nach dem Muster FirmaXY.sucks verwendet werden.« Da fällt mir doch der alte Witz ein: The first Microsoft product that does not suck will be a vacuum cleaner.
5. ... Office Porn
tetaro 24.03.2015
toll, nackte Word- und Excel Dokumente in aufreizenden Posen. Schon immer spüre ich so ein seltsames Kribbeln, wenn ich ein leeres Dokument aufmache.
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  • Felix Knoke schreibt von Berlin aus über elektronische Lebensaspekte und versucht sich vergeblich als Hitproduzent in seinem Wohnzimmerstudio.

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