Pwn2Own-Wettbewerb Hacker knacken Chrome, Firefox und Internet-Explorer

Alle Vorkehrungen haben nichts genützt: Sicherheitsforscher haben auf einer Konferenz Angriffe auf aktuelle Windows-Browser vorgeführt. Auch die Sandbox-Technik von Microsofts Internet Explorer und Googles Chrome schützte nicht vor den Hackern.

Internet Explorer 9: Lässt sich durch Ausnutzen einer Lücke zur Rechnerübernahme nutzen

Internet Explorer 9: Lässt sich durch Ausnutzen einer Lücke zur Rechnerübernahme nutzen


Die aktuellen Versionen der Web-Browser von Microsoft, Mozilla und Google weisen Sicherheitslücken auf, mit denen sich Programmierbefehle auf fremde Rechner einschleusen lassen. Präsentiert wurden die bis dahin unbekannten Lücken, die sogenannten Zero-Day-Exploits, im Rahmen der jährlichen IT-Sicherheitskonferenz CanSecWest im kanadischen Vancouver.

Dort wird der Pwn2Own-Wettbewerb abgehalten, bei dem insgesamt 60.000 Dollar Preisgeld für Browser-Schwachstellen ausgeschüttet werden. Zum Teil nutzten die Sicherheitsforscher mehrere Lücken gleichzeitig, um die Schutzmechanismen von Browsern und Betriebssystem auszuhebeln.

Dieser Aufwand war unter anderem nötig, weil Internet Explorer und Chrome nach außen abgeriegelte Umgebungen, sogenannte Sandboxes (Sandkästen), für den Code von Websites erzeugen. So soll verhindert werden, dass über eine verseuchte Web-Seite eingschleuste Schadprogramme auf Funktionen des Betriebssystems zugreifen können.

Den Vorkehrungen der Hersteller zum Trotz gelang es Teilnehmern des Wettbewerbs, folgende Browser zu knacken:

  • Firefox 10.0.2 auf Windows 7 mit Service Pack 1: Willem Pinckaers und Vincenzo Iozzo nutzten laut ZDNet eine Sicherheitslücke dreimal nacheinander, um Code über den Browser auszuführen. Auch die Windows-Schutztechniken DEP und ALSR halfen nicht gegen den Angriff.
  • Internet Explorer 9 auf Windows 7: Das Team Vupen kombinierte zwei Zero-Day-Exploits, berichtet Heise. Mit Hilfe einer präparierten Website ließe sich beispielsweise Spionagesoftware auf einem fremden Rechner installieren. Die Lücke soll auch in früheren Versionen sowie in der Beta des Internet Explorer 10 unter Windows 8 bestehen. Das Unternehmen Vupen verdient unter anderem an Zero-Day-Exploits, die sie an Behörden verkauft.
  • Chrome 17 auf Windows 7: Das Team Vupen knackte bereits am Donnerstag Googles Browser mit Hilfe zweier Zero-Day-Exploits. Schon im Mai hatte Vupen mit einem Chrome-Hack geworben. Googles Browser gilt eigentlich als besonders sicher.

Bereits zuvor war es dem Sicherheitsforscher Sergey Glazunov gelungen, bei einem ebenfalls auf der CanSecWest-Konferenz abgehaltenen Hacking-Wettbewerb von Google eine Sicherheitslücke in Chrome auszunutzen. Dabei umging er die Sandbox des Google-Browsers. Glazunov sicherte sich damit ein Preisgeld in Höhe von 60.000 Dollar.

Nun müssen die Browser-Hersteller nachbessern - nur Apple ist bisher davongekommen. Doch das könnte sich noch ändern: Das Team Vupen hatte auf Twitter angekündigt, auch für Safari einen Zero-Day-Exploit gefunden zu haben.

ore



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asdf01 11.03.2012
1. ...
Zitat von sysopAlle Vorkehrungen haben nichts genützt: Sicherheitsforscher haben auf einer Konferenz Angriffe auf aktuelle Windows-Browser vorgeführt. Auch die Sandbox-Technik von Microsofts Internet Explorer und Googles Chrome schützte nicht vor den Hackern. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,820629,00.html
Da könnte man besser recherchieren... Pwn2Own 2012 (http://pwn2own.zerodayinitiative.com/index.html) " As the vulnerability purchasing landscape is a dynamic one, we have decided to re-architect the contest to more closely reflect the value of the exploits demonstrated. As such, there will be only 3 winners this year. That way the 1st, 2nd, and 3rd place finishers will walk away with more cash than ever before. To that end, this year Hewlett-Packard is committing *$105,000 USD in cash prizes* for the event. Prizes: The first place winner will receive a payment from Hewlett-Packard in the amount of $60,000 USD. Second place will be awarded $30,000 and third place, $15,000 USD. Additionally, the laptops themselves will be awarded as prizes to the winners at the end of the contest. With regard to Chrome, Google is offering the following cash prizes: Full Chrome pwn: uses only bugs in Chrome itself to gain full unsandboxed code execution. $20,000 USD per fully disjoint bug set. Partial Chrome pwn: uses bugs in Chrome and bugs in the operating system to gain full unsandboxed code execution. $10,000 USD per fully disjoint bug set. "Non-Chrome pwn": uses only OS bugs for the pwn. e.g. Windows kernel font parsing vulns, driver vulns, $0 USD (not eligible)."
Tom T. Berger 11.03.2012
2. Schon gleich gefixt
Vielleicht sollte man mal erwähnen, dass beim Chrome innerhalb von 24 Stunden ein Patch zur Verfügung stand und automatisch installiert wurde? Wie das beim IE und den anderen aussieht, weiß ich nicht ...
gerdgolf 11.03.2012
3. Irreführung
Zitat von sysopAlle Vorkehrungen haben nichts genützt: Sicherheitsforscher haben auf einer Konferenz Angriffe auf aktuelle Windows-Browser vorgeführt. Auch die Sandbox-Technik von Microsofts Internet Explorer und Googles Chrome schützte nicht vor den Hackern. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,820629,00.html
Schräger Artikel - mal wieder vergessen zu erwähnen, dass Safari regelmäßig als erstes fällt und das nicht so ist, dass alle Welt auf den ersten pwn vom Apple Browser wartet (2011 Safari first to fall) Insbesondere durch die Antimanipulationstechniken vom Mac OSX kam der Safari-Browser letztes Jahr zu Fall. Das ist auch nicht zu theoretisch. Besuchte man mit einem Safaribrowser eine manipulierte Website war man ohne weiteres Zutun exploited. Chrome wurde 2009,2010 und 2011 nicht erfolgreich gehacked. Die anderen schon.
Elaiza 11.03.2012
4. War ja klar
Zitat von gerdgolfSchräger Artikel - mal wieder vergessen zu erwähnen, dass Safari regelmäßig als erstes fällt und das nicht so ist, dass alle Welt auf den ersten pwn vom Apple Browser wartet (2011 Safari first to fall) Insbesondere durch die Antimanipulationstechniken vom Mac OSX kam der Safari-Browser letztes Jahr zu Fall. Das ist auch nicht zu theoretisch. Besuchte man mit einem Safaribrowser eine manipulierte Website war man ohne weiteres Zutun exploited. Chrome wurde 2009,2010 und 2011 nicht erfolgreich gehacked. Die anderen schon.
Schon im dritten Posting kommt der erste Troll unter seinem Stein hervor, um gegen Apple und Safari zu schiessen. Das hat zwar nichts mit dem Thema des Artikels zu tun, hilft aber der gebrannten Seele ungemein? Demnächst ist auch der Safari wieder dran, bis dahin einfach mal die Füsse stillhalten.
asmcoder 11.03.2012
5.
Zitat von ElaizaSchon im dritten Posting kommt der erste Troll unter seinem Stein hervor, um gegen Apple und Safari zu schiessen. Das hat zwar nichts mit dem Thema des Artikels zu tun, hilft aber der gebrannten Seele ungemein? Demnächst ist auch der Safari wieder dran, bis dahin einfach mal die Füsse stillhalten.
Nein. Nicht gegen Apple/Safari. Dagegen, dass der Artikel suggeriert das Apple/Safari sicherer sind als Chrome/FF/IE. Dem ist nämlich nicht so, absolut überhaupt gar nicht. Im Gegenteil. Gute Arbeit von diesen Leuten...freut mich direkt ein bisschen, dass die Chrome sandbox endlich gefallen ist... :) p.s. es heißt ASLR, nicht ALRS ;) p.p.s wie lange dauert es eigentlich, bis mein account freigeschaltet wird? Muss immer warten bis ein admin mich freischaltet; mittlerweile sollte doch klar sein, dass ich kein pöser spammer bin und die admins/mods habe vermutlich auch besseres zu zu tun...
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