Von Konrad Lischka und Ole Reißmann
Phillip Burgess hat als Illustrator für die "Los Angeles Times" gearbeitet und Software zur Darstellung von Kartenmaterial geschrieben. Die beiden Interessenfelder hat er bei seinem neuen Arbeitgeber, dem Elektronikversender Adafruit in einem Projekt vereint: Seine Software steuert über einen Raspberry Pi ein Band mit bunten LED-Leuchten, das an einem Fahrrad befestigt ist. So ist es möglich, bestimmte Farben für kurze Zeit an bestimmten Stellen aufleuchten zu lassen. Wenn man das in einer dunklen Umgebung macht und mit einer Kamera auf einem Stativ lange fotografiert, kann man mit Licht ganz neue Formen in die Luft malen.
Burgess hat seine Beispielfotos 10 bis 15 Sekunden lang belichtet. Man sieht in der Dunkelheit vor seiner Garageneinfahrt Cola-Logos, einen Flammenkreis, eine grüne Lichtschlange und das Lichtmotorrad aus dem Film "Tron". Die nötige Hardware (LED-Band und Anschlüsse) kostet ein paar Dollar, die Software gibt es kostenlos. Burgess dokumentiert sein Vorgehen in einer umfassenden Anleitung.
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