Run auf Apple-Tablet iPad knackt Millionen-Marke

Einen solchen Ansturm gab es nicht einmal bei der Premiere des iPhones: In nur 28 Tagen verkaufte Computer-Konzern Apple eine Million Exemplare seines Tablet-PCs iPad. Auch bei Apps und elektronischen Büchern griffen die Kunden beherzt zu.

Modeartikel iPad: Nachfrage höher als das Angebot
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Modeartikel iPad: Nachfrage höher als das Angebot


Cupertino - Die High-Tech-Flunder bleibt ein Verkaufsschlager: Apple hat mit seinem Tablet-Computer iPad in knapp einem Monat die Marke von einer Million verkaufter Geräte gebrochen. Die magische Grenze sei am Freitag erreicht worden, teilte Apple in Kalifornien mit. Zu diesem Zeitpunkt war das Gerät gerade einmal 28 Tage auf dem Markt. Schon am ersten Tag gingen 300.000 iPads über die Ladentische, rund eine halbe Million während der ersten Woche.

Wegen der hohen Nachfrage hatte Apple den internationalen Start - unter anderem auch in Deutschland - bereits auf Ende Mai verschieben müssen. Das Apple-Handy iPhone hatte im Jahr 2007 noch 74 Tage für die erste Million gebraucht. Die Verkaufszahlen des iPad lagen deutlich über den Prognosen, Apple-Aktien reagierten außerbörslich mit Aufschlägen von 1,3 Prozent. Weltweit gehen Experten für das laufende Jahr von bis zu fünf Millionen verkauften Flach-Computern aus.

Konzern-Chef Steve Jobs betonte, die Nachfrage sei weiterhin höher als die Produktionsmöglichkeiten. Die iPad-Nutzer hätten zudem mehr als zwölf Millionen Zusatz-Applikationen (Apps) heruntergeladen sowie 1,5 Millionen Ebooks aus dem hauseigenen Online-Laden ibookstore. Das iPad, das eine Brücke zwischen Smartphone und Laptops schlagen soll, ist in den USA seit dem Osterwochenende im Verkauf.

Eine breite Nutzer-Basis ist beim iPad sehr wichtig, denn unter anderem die Medienunternehmen erhoffen sich von dem Gerät neue Erlösquellen durch multimediale Digital-Ausgabe. Apple selbst hofft Medienberichten zufolge, mit dem iPad stärker auch ins Video-Geschäft vorzudringen.

jok/dpa/Reuters

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