Hass, Hetze, Belästigung Der katastrophale Zustand der sozialen Medien

Soziale Medien beherrschen die digitale Öffentlichkeit, konstatierte Sascha Lobo - obwohl sie dysfunktional und manipulierbar sind und teils skrupellos geführt werden. Im Podcast antwortet der Kolumnist auf Leserkritik.

Social-Media-Apps auf einem Smartphone
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Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #72 - Soziale Medien: Das Arschlochproblem der sozialen Medien

An der Schwelle zum Jahr 2019 stehe es nicht gut um die sozialen Medien, schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne. Politische Manipulation stehe in Netzwerken wie Facebook und Twitter quasi auf der Tagesordnung, genau wie die Belästigung von Frauen und Hass.

Die Bedeutung der Plattformen im öffentlichen Diskurs sei trotzdem weiter immens, stellte Lobo fest. Das Jahr 2019 werde deshalb ein "Jahr der Häutung für soziale Medien": Es sei nur noch nicht klar, "ob sie sich häuten oder ob sie gehäutet werden", so der Kolumnist.

In seinem Podcast reagiert Lobo nun auf die Kommentare seiner Leserinnen und Leser.

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insgesamt 34 Beiträge
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Seite 1
wo_st 30.12.2018
1. Anonym
Weg mit der Anonymität in den Netzwerken, dann ist mit der Mehrzahl der gemeinen Kommentaren Schluss.
Nonvaio01 30.12.2018
2. voellig falsch
richtig sollte es heissen der katastophale zusatnd der Menschheit. Hass, und Hetz gab es immer, nur wurde es gekonnt verdraengt, bzw es wurde ignoriert. Social Media zeigt schonungslos das abbild der gesellschaft. Es gibt nicht mehr Hetze oder Hassw egen FB oder Twitter, nun sieht man es halt, man kann siene Augen nicht davor verschliessen. Es ist auch der voellig falsche weg verbote zu erlassen, denn dann behebt man nicht das problem, sondern es wird einfach ignoriert. Hass und Hetze sind ursachen unser Gesellschaft, man sollte sich fragen wie soetwas kommt und was man machen kann um Hass und hetze zu bekaempfen. Dazu gehoert mit sicherheit nicht Gesetzte gegen FB und Twitter zu erlassen.
Boernatore 30.12.2018
3.
Anonymität ist einer der Haupterrungenschaften des Internets und machen es zu dem Raum der Freiheit, der es ist. Wenn kleine Gruppen von Menschen diese Missbrauchen, ist das kein Argument, der Mehrheit diese Freiheit zu entziehen. Wer sich angegriffen fühlt, wenn ihn random Menschen auf Twitter beleidigen, der sollte es vielleicht einfach nicht nutzen und auf freundlichere Orte im Netz aufsuchen, wie z.B. Reddit. Und alles, was nicht nur Pöbelei, sondern Morddrohungen, etc. ist, gehört angezeigt. In den Medien ist das Bild von Sozialen Medien oft verzerrt, weil Journalisten erstens häufiger von Pöbeleien betroffen sind und zweitens, weil das Internet längst kein homogener Raum ist und die meisten Journalisten nur einen kleinen Teil dessen nutzen, genau wie Leute, die fordern, Anonymität aufzuheben. Und Echter Hass verschwindet nicht, wenn man vor Ihm die Augen verschließt.
Nonvaio01 30.12.2018
4. und warum
Zitat von wo_stWeg mit der Anonymität in den Netzwerken, dann ist mit der Mehrzahl der gemeinen Kommentaren Schluss.
sind Sie anonym unterwegs auf Spon? Solange es gefaehrlich ist seine meinung zu aeussern sollte es keine pflicht gegen den echten namen zu nutzten. das problem ist das man nicht mehr erlaubt ist eine meinung zu haben die vom mainstream abweicht. Es wird auch nicht mehr diskutieret, es wird diffamiert und beschuldigt. Unter diesen vrorrausetzungen kann man nicht verlangen das man seinen echten namen nutzt.
wiseguyno1 30.12.2018
5. Unlautere Verzerrung
Zitat von Nonvaio01sind Sie anonym unterwegs auf Spon? Solange es gefaehrlich ist seine meinung zu aeussern sollte es keine pflicht gegen den echten namen zu nutzten. das problem ist das man nicht mehr erlaubt ist eine meinung zu haben die vom mainstream abweicht. Es wird auch nicht mehr diskutieret, es wird diffamiert und beschuldigt. Unter diesen vrorrausetzungen kann man nicht verlangen das man seinen echten namen nutzt.
Schon im Titel steht es klar und deutlich: Hass, Hetze, Belästigung! Sie aber firmieren diese eindeutigg definierten Begriffe einfach in eine lapidare "abweichende Meinung vom Mainstream" um und machen die Täter zu Opfern! Das ist kein Euphemismus mehr ... das ist schon gewollte Verzerrung zur Relativierung und Rechtfertigung solcher Taten. Wer klar hasst, hetzt und belästigt (bzw. selbst von vornherein diffamiert und beschuldigt), der will eben nicht "nur diskutieren" ... genau so wenig, wie es (richtige) Brandsstifter gibt, die "ja eigentlich nur ein wenig angewandte Architekturkritik" üben wollten.
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