Schritt für Schritt: So funktionieren die neuen Facebook-Einstellungen

Von Ole Reißmann

5. Teil: Datenweitergabe durch Freunde verbieten

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Teilen nur mit Freunden, gefunden werden von allen?Zur Großansicht
AFP

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Teilen nur mit Freunden, gefunden werden von allen?

Eine Standardeinstellung bei Facebook erlaubt es Programmen von Drittanbietern, auf persönliche Daten zuzugreifen, auch wenn man diese Anwendungen selber gar nicht installiert hat. Es genügt, wenn ein Facebook-Kontakt eine Erweiterung nutzt - vielen Facebook-Nutzern ist das unbekannt. Nun wird deutlicher nachgefragt.

Auch die Standardeinstellung kann man nachträglich widerrufen: Dazu muss man in den Datenschutzeinstellungen den Link unten links ("Bearbeite deine Einstellungen für Anwendungen, Spiele und Webseiten") anklicken und dann in dem Menüpunkt "Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind" die Einstellungen ändern.

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insgesamt 260 Beiträge
Thomas Hutter 31.05.2010
Die Privatsphäre-Einstellungsmöglichkeiten bei Facebook sind gigantisch und bietet gute Schutzmöglichkeiten. Das Problem mit der Privatsphäre auf Facebook liegt darin, dass Facebook grundsätzlich zu offene [...]
Die Privatsphäre-Einstellungsmöglichkeiten bei Facebook sind gigantisch und bietet gute Schutzmöglichkeiten. Das Problem mit der Privatsphäre auf Facebook liegt darin, dass Facebook grundsätzlich zu offene Privatsphäre-Einstellungen vorschlägt. Auf Grund der sehr vielen Funktionen, welche Facebook seinen Benutzern bietet, kann die Tragweite von einem ungeübten oder weniger erfahrenen Benutzer nicht wirklich abgeschätzt werden. Aus diesem Grund habe ich einen sehr umfassenden Privatsphäre-Leitfaden erstellt: http://www.thomashutter.com/index.php/2010/05/facebook-der-ultimative-facebook-privatsphaere-leitfaden-30052010/
Jettenbacher 31.05.2010
Nein. Die Nutzer verletzen ihre Privatsphäre selbst.
Zitat von sysopOder verletzt das Netzwerk die Privatsphäre seiner Nutzer?
Nein. Die Nutzer verletzen ihre Privatsphäre selbst.
frigenium 31.05.2010
---Zitat--- "Je mehr Informationen Du teilst, desto *sozialer* ist das Nutzerelebnis" http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,bild-93050-697392,00.html ---Zitatende--- Jooooh - genau ! Alle sind gleich und die [...]
---Zitat--- "Je mehr Informationen Du teilst, desto *sozialer* ist das Nutzerelebnis" http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,bild-93050-697392,00.html ---Zitatende--- Jooooh - genau ! Alle sind gleich und die Partei weiss alles !
nrw_waehler2010 31.05.2010
Die Einstellungen bei Facebook sind spätestens jetzt genügen, um die Privatsphäre zu schützen. Das wohl größere Problem ist die Einstellung der User. Die Leute scheinen einfach nicht zu begreifen, dass alles, was einmal im [...]
Die Einstellungen bei Facebook sind spätestens jetzt genügen, um die Privatsphäre zu schützen. Das wohl größere Problem ist die Einstellung der User. Die Leute scheinen einfach nicht zu begreifen, dass alles, was einmal im Internet ist praktisch nie wieder zu entfernen ist. Doch immer mehr scheint das nicht zu interessieren. Also sind es nicht die Unternehmen oder die Politik, die unsere Privatsphäre "verkauft", sondern wir selbst. Wer sich bei Facebook anmeldet, bei Google oder Yahoo, oder irgendeinem anderen amerikanischen Unternehmen sollte sich immer bewusst sein, dass die US-Geheimdienste mitlesen. Doch den meisten scheint das wohl egal zu sein!
utuvien 31.05.2010
Ich verweigere mich solchen zur Selbstdarstellung verkommenen "Social Networks", denn mit sozial hat das Ganze wenig zu tun. Und wenn man dann noch den Fehler begeht, sich nackt bei 4chan zu präsentieren, wird man [...]
Ich verweigere mich solchen zur Selbstdarstellung verkommenen "Social Networks", denn mit sozial hat das Ganze wenig zu tun. Und wenn man dann noch den Fehler begeht, sich nackt bei 4chan zu präsentieren, wird man schnell zur nächsten allseits "beliebten" "Facebook Whore". Da kann Facebook nichts für, sie bieten lediglich die Plattform. Naja, wers braucht.
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  • Sonntag, 30.05.2010 – 17:17 Uhr
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Facebook: Das Weltnetz
Facebook
Facebook ging Anfang 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten online. Zunächst konnten nur Menschen mit E-Mail-Adressen ausgewählter US-Hochschulen Mitglieder werden, seit 2006 ist die Seite für alle Über-13-Jährigen offen. Nach Angaben von Goldman Sachs hatte Facebook Anfang 2011 600 Millionen Mitglieder weltweit, nach eigenen Angaben loggt sich jeden Tag die Hälfte von ihnen auf der Seite ein (Stand: Januar 2011).

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AP

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