Selbstversuch Ein Tag ohne Google

Suchmaschine, Office-Software, Mail und Kalender - Google erobert immer neue Märkte. Jetzt greifen Datenschützer den Konzern an, erste Kritiker rufen zum Boykott. Aber geht das überhaupt: Arbeiten ohne Google?

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Schlechte Nachrichten für Google: Der Konzern macht ahnungslose Passanten zu Opfern von Spannern, EU-Datenschützer kritisieren die exzessive Speicherung von Suchanfragen, dann nennt auch noch die Menschenrechtsorganisation Privacy International Google datenschutzfeindlich. Schon rufen erste Blogger zum Boykott auf. Charles Knight vom US-Fach-Blog Altsearchengines zum Beispiel. Er hat den Tag der Google-losen Suche ausgerufen.

Anti-Google-Demo: Tibet-freundliche Studenten demonstrieren vor Googles Hauptsitz gegen die China-Politik des Konzerns
REUTERS

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Doch Google ist längt nicht mehr nur eine Suchmaschine, sondern das Standard-Werkzeug vieler Web-Nutzer: Nachrichten-Leser, E-Mail-Programm, Kalender und Office-Ersatz. Unersetzlich?

Höchste Zeit für einen Tag ohne Google.

Der erste Schritt: Die beruhigende, schlichte, allgegenwärtige, immer verfügbare Google-Startseite muss weg. Eine naheliegende Alternative in Europa: Exalead, jene französische Suchmaschine, die mit Staatshilfe zum Google-Killer wachsen soll. Und als Ergänzung die Konkurrenzangebote von Microsoft und Yahoo. Die wurden jüngst aufwendig ausgebaut und mit eigener Suchtechnologie versehen.



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