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Sicherheitslücke: Hacker spähte Google-Adressen per Webseite aus

Peinliche Lücke für den Internet-Riesen: Es genügt, eine manipulierte Webseite aufzurufen, schon ist die eigene Google-Adresse ausspioniert. Man muss nur irgendwann auf dem Rechner bei einem Google-Dienst eingeloggt gewesen sein. Google beruhigt: Das Problem sei behoben.

Google-Logo (gespiegelt): Ein Hacker demonstriert eine Lücke in Googles Webmaildienst Zur Großansicht
dpa

Google-Logo (gespiegelt): Ein Hacker demonstriert eine Lücke in Googles Webmaildienst

Ausgerechnet bei Googles eigener Blogplattform Blogspot hat ein Hacker diese Sicherheitslücke demonstriert: Wer die Seite aufrief, hatte wenig später Post in seinem Google-Mail-Postfach. "Eine irgendwie wichtige Nachricht" lautete die Betreffzeile, im Nachrichtentext stand: "Hallo, bitte teilen Sie diesen Link, P.S.: Sie haben diese Nachricht erhalten, weil sie diese Seite wahrscheinlich schon besucht haben."

Technik-Blogger Michael Arrington hat das ausprobiert und fragt wie wohl jeder Empfänger dieser Nachricht: Wie kann das sein? Arrington hatte seine persönliche Adresse nirgends eingegeben, die Webseite muss sie irgendwie beim Aufrufen abgegriffen haben.

Der Schöpfer der inzwischen entfernten Seite begründet in einer Nachricht an Arrington sein Vorgehen so: "Das Problem liegt allein bei Google." Wenn die Firma sich bei ihm melde, würde er den Verantwortlichen gerne erklären, wie er die Daten abgegriffen habe, bei seinen ersten Kontaktversuchen habe bei Google niemand mit ihm reden wollen.

Google: "Wir haben das Problem schnell gelöst"

Ein Google-Sprecher erklärte nach Abschaltung der Webseite mit der Schnüffel-Demonstration gegenüber Techcrunch: "Wir haben das Problem schnell gelöst." Es habe sich um einen Fehler in einer Programmierschnittstelle gehandelt. Die Lücke habe es lediglich ermöglicht, Nutzern eines Google-Kontos beim Besuch einer präparierten Seite eine Nachricht an ihre Google-Adresse zu senden. Das sei nur möglich gewesen, solange die Betroffenen bei ihrem Google-Konto eingeloggt gewesen seien.

Diese Einschränkung wirkt wenig beruhigend, denn die meisten Nutzer eines Webmail-Dienstes wie Google Mail dürften bei dem entsprechenden Konto ständig eingeloggt sein. Helfen könnte gegen vergleichbare Lücken womöglich eine strikte Trennung zwischen einem Browser für die normale Webnutzung und einem Browser, der allein für Webmail-Anwendungen genutzt wird.

Wie schwerwiegend die demonstrierte und nun geschlossene Sicherheitslücke war, ist derzeit schwer abzuschätzen. Der Darstellung von Techcrunch zufolge konnte der Hacker wohl nur die Adresse des Kontobesitzers ausspähen - Zugriff auf andere Adressen aus dem Kontaktverzeichnis der Nutzer oder gar auf die Inhalte von Nachrichten hatte er nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht.

lis

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1. blablabla
billubillu 21.11.2010
blablabla meine fresse lernt doch mal lesen oder kennt euch aus mit dem thema bevor ihr sowas schreibt! es wurde überne API ne nachricht verschickt, keine Email adresse auspioniert. dazwischen liegen welten und wenn ihr den unterschied nicht kennt dann einfach mal nichts schreiben, statt so nen schmarrn
2. Quelle?
adum888 21.11.2010
Zitat von billubillublablabla meine fresse lernt doch mal lesen oder kennt euch aus mit dem thema bevor ihr sowas schreibt! es wurde überne API ne nachricht verschickt, keine Email adresse auspioniert. dazwischen liegen welten und wenn ihr den unterschied nicht kennt dann einfach mal nichts schreiben, statt so nen schmarrn
interresant ähm hast du ne quelle oder so wo man sich das selber durchlesen kann? mfG
3. Meine Fresse, ...
duanehanson 21.11.2010
Zitat von billubillublablabla meine fresse lernt doch mal lesen oder kennt euch aus mit dem thema bevor ihr sowas schreibt! es wurde überne API ne nachricht verschickt, keine Email adresse auspioniert. dazwischen liegen welten und wenn ihr den unterschied nicht kennt dann einfach mal nichts schreiben, statt so nen schmarrn
... lerne erst einmal schreiben, bevor du in einem Erwachsenenforum postest. Oder sollte ich schreiben »posten tust«?
4. der techcrunch artikel
billubillu 21.11.2010
der verlinkt wurde, inkl. den kommentaren reicht komplett aus, ansonsten musst du wohl leider die API von Google durchlesen, das könnte unspannend werden
5. .
roflem 21.11.2010
Zitat von billubillublablabla meine fresse lernt doch mal lesen oder kennt euch aus mit dem thema bevor ihr sowas schreibt! es wurde überne API ne nachricht verschickt, keine Email adresse auspioniert. dazwischen liegen welten und wenn ihr den unterschied nicht kennt dann einfach mal nichts schreiben, statt so nen schmarrn
selber ahnungslos! schon das Wort API sagt fast alles: für 3rd developer offengelegte Schnittstellen über die es dann möglich ist eine webseite so zu präparieren, dass wenn man diese Seite besucht während man mit gmail eingelogt ist, die email addy vom Betreiber ausgelesen werden kann! schlimm genug und ein Grund sich von gurgel mail zu verabschieden!
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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