Sicherheitslücke Microsoft warnt vor Internet Explorer 6 und 7

Ein falscher Klick und der Rechner ist infiziert: Microsoft warnt vor einer schweren Lücke in älteren Versionen des Internet Explorers. Solange noch kein Update bereit steht, wird der Umstieg auf die neueste Version 8 empfohlen.

Microsoft-Stand auf der Cebit: Immer wieder Sicherheitsärger
APN

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Angreifer nutzen derzeit gezielt eine Lücke in Microsofts Internet Explorer aus, um in fremde Rechner einzudringen. Dort lässt sich dann Code ausführen, mit dem sich der PC highjacken lässt. Betroffen sind laut Microsoft die Versionen 6 und 7 des Browsers, die neue Version 8 soll die Sicherheitslücke nicht mehr enthalten.

Nicht ganz so drastisch sind die Folgen eines solchen Angriffs für Nutzer von Windows Vista und Windows 7. Die neueren Betriebssysteme können den Internet Explorer im "Protected Mode" laufen lassen, so dass ein möglicher Angreifer selbst bei erfolgreicher Attacke keinen Schreibzugriff auf Dateien hat.

Bis die Sicherheitslücke mit einem Update geschlossen werden kann, empfiehlt Microsoft, auf die neueste Version des Internet Explorer umzusteigen. Außerdem warnt Microsoft wegen einer weiteren Sicherheitslücke Nutzer von Windows XP und Internet Explorer 6 oder 7 davor, die "F1"-Taste im Browser zu drücken. Angreifer könnten ausführbaren Code auf den Rechner schleusen.

Erst am Dienstag, dem monatlichen "Patch Day", hatte das Unternehmen acht Sicherheitsupdates veröffentlicht. Sieben davon betreffen Excel ( MS10-017), eines Funktionen des Microsoft Movie Makers ( MS10-016).

ore

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