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Einer von uns: Twitter-Finanzchef verschickt private Nachricht als Tweet

Twitter-Logo in der Zentrale in San Francisco: Betriebssystem für das Echtzeit-Web Zur Großansicht
AFP

Twitter-Logo in der Zentrale in San Francisco: Betriebssystem für das Echtzeit-Web

Diese Panne hat etwas Tröstliches: Der Finanzchef von Twitter hat eine private Nachricht als Tweet veröffentlicht. Es ging um die Übernahme einer Firma.

Twitter-Finanzchef Anthony Noto hat eine private Nachricht als Tweet veröffentlicht. "Ich finde immer noch, wir sollten sie kaufen. Ich habe einen Plan", schrieb @anthonynoto. Mittlerweile ist der Tweet gelöscht.

Das ist fast schon beruhigend: Solche Pannen passieren nicht nur uns, den einfachen Nutzern. Nein, auch Twitter-Manager passen mal nicht auf, drücken den falschen Button, schicken eine "Direct Message" oder "DM", wie die privaten Nachrichten auf Englisch genannt werden, an die Öffentlichkeit.

Weil diese Nachricht so tröstlich ist, berichten Journalisten, und mit etwas Fantasie lässt sich ein kleines bisschen Schadenfreude zwischen den Zeilen lesen: Ein Twitter-Sprecher bestätigte Bloomberg, dass Noto den Tweet versehentlich für alle sichtbar verschickt hatte. Die Nachrichtenagentur dpa fügt hinzu: Die Twitter-Aktie reagierte kaum auf den Patzer.

Der Verweis auf die Twitter-Aktie ist wichtig, weil es das Unternehmen mit seinen Echtzeit-Nachrichten schafft, den ohnehin hypernervösen Markt noch weiter zu verunsichern. Ein falscher Tweet, schon können Aktienkurse wackeln.

Besonders dramatisch scheint der DM-Fail des Twitter-Finanzchefs wohl nicht gewesen zu sein. Welche Firma in der Nachricht gemeint war, wissen höchsten ein paar Insider. Der Name der Firma oder der Name des Nachrichtenempfängers sind unbekannt.

Ein anderer Twitter-Nutzer hatte weniger Glück: Der damalige US-Abgeordnete Anthony Weiner veröffentlichte im Jahr 2011 versehentlich ein freizügiges Foto, das für eine Twitter-Bekanntschaft gedacht war.

Ist doch gar nicht so kompliziert: Die Funktionsweise von Twitter, erklärt im Antrag beim U.S. Patent and Trademark Office Zur Großansicht
DPA

Ist doch gar nicht so kompliziert: Die Funktionsweise von Twitter, erklärt im Antrag beim U.S. Patent and Trademark Office

ore/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. diese Twitterwerbung immer wieder
thanks-top-info 25.11.2014
hier auf SPON kann ich nicht verstehen. Twitter und Tweeds, das ist für mich so etwa das dämlichste, womit ein privater Nutzer seine Zeit vertuen kann. Für einen Groupie oder Journalisten mag die direkte Bullshit Gelaber Leitung bestimmter Meinungsmacher ja nützlich sein, aber für sonstige reicht doch der Mist, den man bei Facebook and die Wand geklatscht bekommt völlig aus
2. @thanks-top-info
mikki_k_otic 25.11.2014
Twitter ist Facebook in vielem voraus. Wenig Aufwand bei der Accounterstellung, man muss sich nicht nackt machen und niemand kann etwas an eine "Wand" schreiben. Es ist einfach, man kann Themen filtern, um erwähnten Infoterror zu vermeiden und nur Leuten folgen, die man eben mag.
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