Von Ole Reißmann
Wozu noch eine Plattensammlung, wozu Tausende MP3-Dateien anhäufen? YouTube sorgt doch für die Musik. Schnell mal einen Song abspielen, unterwegs auf einer Party? Ran an den ohnehin laufenden Computer, die Seite aufrufen, fertig. Die YouTube-Disco wird zunehmend zur Konkurrenz für herkömmliche Tonträgersammlungen und Bezahlangebote im Internet.
Denn die Zeiten, in denen der Klang der YouTube-Clips furchtbar verrauscht war, sind mit der Einführung höherer Qualitätsstufen auch vorbei. Immer öfter sind Videos in höherer Auflösung und besserem Klang verfügbar - ein Klick auf "360p" in der rechten unteren Ecke des Videoplayers fördert dann ein Menü zutage, in dem sich die Qualität nach oben schrauben lässt. Im besten Falle komprimiert mit AAC und einer Datenrate von 152 kbit/s ist ein Unterschied zur CD kaum hörbar - zumal auf Partys oder über nicht ganz so exklusive Boxen.
Es könnte so viel Musik da sein - wäre da nicht der in Deutschland schwelende Streit zwischen YouTube und der Verwertungsgesellschaft Gema, die sich seit geraumer Zeit nicht über die Höhe der fälligen Lizenzgebühren einig werden. Doch auch für dieses Problem, das den Nutzern viele Clips vorenthält, gibt es zum Teil Lösungen.
Mit Youtify, Jukesy, Miro und Cosmic Panda wird die Videoplattform zur mobilen Disco - so macht YouTube noch mehr Spaß:
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