Soziales Netzwerk: Google+ lässt jedermann Fan-Seiten anmelden

Google lädt Firmen, Künstler und Marken zu Google+ ein: In Googles sozialem Netzwerk können nun auch Organisationen Seiten einrichten - ganz wie bei Facebook. Google will die eigenen Fanseiten aber in die Suchmaschine integrieren.

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Google+: Das Google-Netzwerk erinnert nun etwas mehr an Facebook

Google lässt seit Montagnacht auch Firmen, Organisationen und Künstler ins soziale Netzwerk Google+. Google+ ist jetzt nicht mehr nur ein soziales Netzwerk, sondern auch ein Homepage-Baukasten und eine Plattform für "Bands, Brands und Businesses", wie Hypebot die Zielgruppe der Google Pages alliterierend zusammenfasst.

Diese Seiten bei Google+ (hier der Auftritt von SPIEGEL ONLINE) sollen künftig in den Google-Suchergebnissen auftauchen. Außerdem will Google Funktionen seines Netzwerks in die Suchmaschine integrieren. Ein Beispiel: Suchanfragen, die mit einem Pluszeichen beginnen, führen zu einer Schnellverknüpfung des Google+-Mitglieds und der etwa in den Suchergebnissen auftauchenden Pages.

Wer also zum Beispiel in Googles Suchmaschine nach "+SPIEGEL ONLINE" sucht und gleichzeitig bei Google+ eingeloggt ist, dem bietet Google die "Direct Connect"-Möglichkeit, SPIEGEL ONLINE dem eigenen Freundeskreis hinzuzufügen. Noch ist dieses Funktion allerdings nur für eine kurze Liste von Begriffen freigeschaltet, in den nächsten Tagen sollen aber alle Firmen-Seiten derart vernetzbar sein.

Was für ein typischer Google-Schachzug! Mit Pages bietet Google nicht nur plötzlich sofort-vernetzte Drei-Klick-Web-Auftritte an - "dumm, wer nicht mitmacht" - , sondern auch ein kontrolliertes Biotop: ein noch größeres Inventar aller Geschäfte und lokalen Unternehmen der Welt, das Google für eine bessere Anzeigenplatzierung, neue Karten-Features und ausbeutbare soziale Netzbeziehungen für sich verwenden kann.

Für Bands, Brands und Businesses bieten die Seiten bei Google+ einen weiteren Anreiz, einen großen Teil der Firmenpräsenz nicht nur ins Netz, sondern zu Google zu verlagern. Google bietet insbesondere kleinen Unternehmen viele Dienste, um ihre Präsenz im Web zu gestalten - zum Beispiel das jüngst enthüllte Street View für Geschäfte.

fko

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Keine Zustimmung
kdshp 08.11.2011
Zitat von sysopGoogle lädt Firmen, Künstler und Marken zu Google ein: In Googles sozialem Netzwerk können nun auch Organisationen Seiten einrichten - ganz wie bei Facebook. Google will die eigenen Fanseiten aber in die Suchmaschine integrieren. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,796450,00.html
Hallo, google´s soziale netzwerk ist echt PIP (selbstzensur). Noch umständlicher als facebook und wie ich finde eine reine abzocke um an meine daten zu kommen. NÖ muss nicht sein weder google noch facebook.
2. Ich habe mich
melilla 08.11.2011
spasseshalber bis zum Button "Mitmachen" durchgeklickt. Dann wollte ich aber wissen, wie man ggf. alles wieder kuendigen kann. Alle Hinweise gelesen - aber nichts gefunden?¿ Ist man dann "lebenslaenglich" Google+ ? Dankbar fuer Info. Gruss
3. Zum löschen:
aleman4ever 08.11.2011
DAS ist doch gerade der große Unterschied von G+ zu Facebook: 1) Jederzeit kann ich ALLE meine Daten runterladen und lokal speichern 2) das Löschen des Profils ist jederzeit ganz einfach möglich: Kontoübersicht -> Dienste: Profil und Google+ Funktionen löschen Einfacher gehts wirklich nicht.
4. ACC löschen
Chrisrock 08.11.2011
Zitat von melillaspasseshalber bis zum Button "Mitmachen" durchgeklickt. Dann wollte ich aber wissen, wie man ggf. alles wieder kuendigen kann. Alle Hinweise gelesen - aber nichts gefunden?¿ Ist man dann "lebenslaenglich" Google+ ? Dankbar fuer Info. Gruss
Hi, für einen Google+ Zugang braucht man ein "Google Konto" (das lässt sich unter www.google.de oben rechts in der Ecke unter Anmelden erstellen). Das Löschen des Google Kontos führt dann auch zum löschen des Google+ Zugangs. Näheres findet sich hier (unter Verwalten Ihres Google-Kontos): http://www.google.com/support/accounts/?hl=de VG
5. Loeschen
melilla 08.11.2011
herzlichen Dank fuer Ihre Info. War wohl ein bisschen "blind". Liebe Gruesse
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Zum Autor
  • Felix Knoke schreibt von Berlin aus über elektronische Lebensaspekte und versucht sich vergeblich als Hitproduzent in seinem Wohnzimmerstudio.


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