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Alternative zum Internet Explorer: Microsoft entwickelt neuen Browser Spartan

Logo des Internet Explorers: Nachfolger angeblich in Arbeit Zur Großansicht

Logo des Internet Explorers: Nachfolger angeblich in Arbeit

Leichter, schneller, besser zu erweitern: Microsoft arbeitet einem Medienbericht zufolge an einem neuen Browser, der Firefox und Chrome nacheifert. Das Ende des Internet Explorer bedeutet das wohl nicht.

Unter dem Codenamen Spartan arbeitet Microsoft derzeit an einem neuen Browser, der mit Windows 10 auf den Markt kommen soll. Das berichtet die Microsoft-Expertin Mary Jo Foley auf "ZDNet". Der Name des Browsers ist demnach Programm: Unter Berufung auf einige Insider und mit Microsoft eng verbundene Entwickler schreibt Foley, dass der potenzielle Nachfolger leichter und schneller arbeiten soll als der in die Jahre gekommene Internet Explorer. Er soll sich in der Bedienung mehr anfühlen wie die populären Alternativen Firefox und Chrome.

Obwohl der aktuelle Internet Explorer 11 das Installieren von Plug-ins ermöglicht, ist er dennoch nicht so ausgiebig erweiterbar wie seine jungen Konkurrenten. Auch das soll sich mit Spartan ändern. Technisch geht Microsoft allerdings keine neuen Wege: Laut ZDNet arbeitet der neue Browser zur Aufbereitung von HTML-Befehlen weiterhin mit der bekannten Render-Software Trident und nicht mit der freien Version WebKit wie etwa Chrome und Apples Safari.

Wird diese Neuentwicklung das Ende des Internet Explorer bedeuten, der 2015 stattliche 20 Jahre alt wird? Zumindest nicht gleich: Denn das kommende Windows 10 wird wohl sowohl den neuen Kandidaten als auch eine aktuelle Version des gängigen Internet Explorer 11 an Bord haben. Ob der neue Microsoft-Browser schon in der neuen Vorabversion von Windows 10 enthalten sein wird, ist noch nicht bekannt. Sie wird voraussichtlich am 21. Januar vorgestellt und dürfte kurz danach erscheinen.

Nur spekulieren lässt sich derzeit, ob der Browser zum Beispiel für Smartphones und Tablets und womöglich sogar für Geräte mit anderen Betriebssystemen wie Android und iOS erhältlich sein wird. Nicht vergessen sollte man in diesem Kontext, dass sich Microsoft dieses Jahr weit über die eigenen Grenzen hinaus gewagt hat - zum Beispiel mit den kostenlosen Office-Versionen für das Apple iPad. Wie Spartan aussehen wird, ist noch unklar. Vielleicht haben ja die ersten Screenshots eines neuen Browserdesigns etwas mit Spartan tun, die im September im Netz kursierten?

abr

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insgesamt 38 Beiträge
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1.
kdshp 30.12.2014
Ich glaube nicht das Microsoft da wirklich was "gutes" bringt. Man hat es einfach nicht drauf an den kunden zu denken siehe win8.
2. was haben wir den IE verflucht
martin2011ac 30.12.2014
bei der Entwicklung von jb-webs.com also ich stell den Sekt schon mal kalt um die Beerdigung des des IE entsprechend zu feiern. Das der Nachfolger aber weiter auf Trident setzt lässt nichts gutes erahnen .... schaun wir mal.
3.
karlaugustwitzleben 30.12.2014
Zitat von kdshpIch glaube nicht das Microsoft da wirklich was "gutes" bringt. Man hat es einfach nicht drauf an den kunden zu denken siehe win8.
Microsoft will den Zeitgeist bedienen und der Zeitgeist LIEBT die Wischi-Waschi-Technik samt Kacheln und bimmelnden Apps. Da mag Ihnen manchmal anders vorkommen, aber die Mehrzahl der Konsumenten sieht das so und hat damit Recht. Wenn man, zurecht wie ich finde, diesen ganzen Quatsch als belanglos abtut, dann ist man in der Arroganz-Palette sehr weit oben angelangt. Allerdings zeigt die Vergangenheit nun ja immer wieder, dass das Schwarm-Konsum-Verhalten nun wahrhlich nicht der Maßstab für sinnvolle Produkte ist. Das es der Maßstab für sich verkaufenden Produkte ist, ist dagegen unbestritten und so wird der Müll bleiben. Kleine Spitze: Der Beleg für den Erfolg Microsofts zeigt das Verbot! für die Händler, Neugeräte mit einem anderen Betriebssystem denn Windows 8 auszuliefern. Ich nenne das "Nachfrage erzeugen durch Angebot einschränken". Abartig, aber es funktioniert ja.
4.
michaelXXLF 30.12.2014
"Obwohl der aktuelle Internet Explorer 11 das Installieren von Plug-ins ermöglicht, ist er dennoch nicht so ausgiebig erweiterbar wie seine jungen Konkurrenten. Auch das soll sich mit Spartan ändern." Ob "Spartan" da der richtige Name ist? Da denke ich eher an was simples mit wenig Funktionen und Möglichkeiten. An was spartanisches eben.
5.
alexreil 30.12.2014
Zitat von michaelXXLF"Obwohl der aktuelle Internet Explorer 11 das Installieren von Plug-ins ermöglicht, ist er dennoch nicht so ausgiebig erweiterbar wie seine jungen Konkurrenten. Auch das soll sich mit Spartan ändern." Ob "Spartan" da der richtige Name ist? Da denke ich eher an was simples mit wenig Funktionen und Möglichkeiten. An was spartanisches eben.
Eine spartanische Grundinstallation, die nach Belieben erweitert werden kann. Wahrscheinlich ist das so zu verstehen.
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  • Andreas Brohme
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