Musik-Streaming Spotify möbelt sein kostenloses Angebot auf

Wer nicht zahlt, kann Spotify nur mit Einschränkung nutzen. In zwei Punkten wird das Angebot nun nutzerfreundlicher.

Spotify-Logo vor Kopfhörern
DPA

Spotify-Logo vor Kopfhörern


Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verändert sein Gratisangebot. Auch Nutzer, die kein Abonnement abgeschlossen haben, sollen Songs künftig frei auswählen und zwischen den Liedtiteln hin- und herspringen können. Das kündigte Spotify-Manager Gustav Söderström im Rahmen einer Präsentation in New York an.

Damit fällt eine Beschränkung , die viele Nutzer des kostenlosen Spotify-Angebots als besonders störend empfinden. Bisher müssen Nutzer der Gratisversion die Titel einer Playlist in der von Spotify vorgegebenen Reihenfolge hören. Welches Lied als nächstes kommt, zum Beispiel der aktuelle Lieblingshit, können sie nicht beeinflussen. Stattdessen können sie nur wenige Male ein Lied abbrechen und zu einem zufällig ausgewählten anderen Titel springen.

Freie Musikwahl gilt nicht für jede Musikliste

Doch auch mit der neuen Funktion gibt es Einschränkungen: Die Freiheit bei der Musikauswahl soll demnach nur für 15 personalisierte Playlisten im sogenannten "Discover"-Bereich von Spotify gelten. Dort sind verschiedene Musikmixe hinterlegt, zum Beispiel ein "Daily Mix", "Discover Weekly", "Release Radar" oder die Top-Hits des Tages.

Wer sich selbst eine Playliste zusammengestellt hat und kein Abo bei Spotify abschließen will, muss weiterhin zuerst die Lieder streamen, die der Spotify-Algorithmus auswählt. Um den Dienst überhaupt nutzen zu können, müssen Nutzer der Gratisversion sich zudem weiter regelmäßig Werbung anhören.

Datensparsamer Unterwegsmodus

Ein weitere Änderung innerhalb der kostenlosen Version der App soll den Nutzern helfen, ihr mobiles Datenvolumen auf dem Smartphone zu schonen: Der Dienst will einen Datensparmodus einführen, der die Datenmenge bei der Nutzung der App um bis zu 75 Prozent reduzieren sollen.

Während Abo-Kunden sich zum Beispiel daheim im WLAN Playlisten herunterladen und diese unterwegs offline hören können, ist dies ohne Abonnement nicht möglich. Auch unterwegs muss die Musik gestreamt werden - das kann mitunter ordentlich am monatlichen Datenpaket nagen. Inwieweit sich die Datensparsamkeit auf die Klangqualität auswirkt, ist unklar.

Nach Angaben der Firma gibt es 70 Millionen zahlende Abonnenten und 90 Millionen Nutzer, die auf die Gratisversion setzen.

gru



insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
jürgen84 01.05.2018
1.
Das sind ja tolle Neuigkeiten und wenn man nun die Musik zu Hause in vollen Zügen genießen möchte, dann empfehle ich, sich eine Dolby Surround Anlage ghks.de/dolby-surround-anlage zuzulegen. Ihr bekommt nicht nur getestete Geräte angezeigt, sondern auch noch nützliche Themen und viel Hintergrundwissen. Schaut doch einfach mal rein.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.