Suchmaschine: Google plant Forschungsinstitut in Deutschland

Eric Schmidt kommt zu Besuch - und er hat ein Geschenk dabei. Bei einem Besuch in Berlin will der Noch-Chef von Google seine Pläne für ein Internet-Forschungsinstitut in Deutschland vorstellen.

Eric Schmidt: "Zusammenwirken von Ideen, Talent und Energie"Zur Großansicht
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Eric Schmidt: "Zusammenwirken von Ideen, Talent und Energie"

Berlin - Google will in Deutschland ein wissenschaftliches Institut aufbauen, das die Zukunft des Internets erforschen soll. Dabei werde das US-Unternehmen mit "führenden akademischen Institutionen" zusammenarbeiten, erklärte Noch-Chef Eric Schmidt in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt". Am morgigen Mittwoch hält Schmidt einen Vortrag an der Berliner Humboldt-Universität - dabei wird er seine Vorstellungen für die neue Forschungseinrichtung wohl weiter konkretisieren.

Erforscht werden sollen Schmidt zufolge "internet-basierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte". Der Manager führt den Suchmaschinenriesen seit 2001, übergibt den Chefposten aber im April an Google-Mitgründer Larry Page.

Schmidt lobte Deutschland als Vorbild dafür, "wie das Zusammenwirken von Ideen, Talent und Energie zu unglaublicher wirtschaftlicher Stärke führen kann." Daher investiere Google weiter kräftig: "Wir glauben, dass dieses Land auch künftig Ideen, Erfindungen und langfristiges, strategisches Denken fördern wird. Genau so stellt Google sich die Zukunft vor." Auch die Vertriebs- und Entwicklungsabteilungen in Deutschland will Google ausbauen.

cis/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
magalishi 15.02.2011
Was soll dieses Gesülze? Seit Konrad Zuse ist m.W. noch kein nennenswerter Beitrag zur Entwicklung des Computers allgemein noch des Internet im Besonderen einem deutschen Gehirn entsprungen. Will da einer vielleicht demnächst [...]
Zitat von sysop"Wir glauben, dass dieses Land auch künftig Ideen, Erfindungen und langfristiges, strategisches Denken fördern wird."
Was soll dieses Gesülze? Seit Konrad Zuse ist m.W. noch kein nennenswerter Beitrag zur Entwicklung des Computers allgemein noch des Internet im Besonderen einem deutschen Gehirn entsprungen. Will da einer vielleicht demnächst Subventionen abgreifen und die Bahn dafür schon mal gehörig einschleimen?
Se Norm 15.02.2011
z.B. Physiknobelpreis 2007
Zitat von magalishiWas soll dieses Gesülze? Seit Konrad Zuse ist m.W. noch kein nennenswerter Beitrag zur Entwicklung des Computers allgemein noch des Internet im Besonderen einem deutschen Gehirn entsprungen.
z.B. Physiknobelpreis 2007
thomasgpunkt 15.02.2011
MP3
Zitat von magalishiWas soll dieses Gesülze? Seit Konrad Zuse ist m.W. noch kein nennenswerter Beitrag zur Entwicklung des Computers allgemein noch des Internet im Besonderen einem deutschen Gehirn entsprungen.
MP3
Extremophile 15.02.2011
Ich vermute, Sie haben keine Ahnung davon, wieviele Deutsche Entwickler bei Google arbeiten. Und was die dort leisten.
Zitat von magalishiWas soll dieses Gesülze? Seit Konrad Zuse ist m.W. noch kein nennenswerter Beitrag zur Entwicklung des Computers allgemein noch des Internet im Besonderen einem deutschen Gehirn entsprungen.
Ich vermute, Sie haben keine Ahnung davon, wieviele Deutsche Entwickler bei Google arbeiten. Und was die dort leisten.
Zweck-Los 15.02.2011
Sehe ich die teils sehr intelligenten Suchbegriffe in meiner Awstats (Statistikprogramm), welche den User zu meiner Homepage letztendlich geführt haben,an, dann frage ich mich schon so manches. Einfachste Begriffe (aus der [...]
Sehe ich die teils sehr intelligenten Suchbegriffe in meiner Awstats (Statistikprogramm), welche den User zu meiner Homepage letztendlich geführt haben,an, dann frage ich mich schon so manches. Einfachste Begriffe (aus der Physik) führen, wie ich es derzeit bei Google sehe, nur zu mehrheitlich privaten Seiten, teils eben auch zu mir. Weit und breit keine Universität!!!! Manche Google-Suchfrage könnte aber eine ernsthafte Doktorarbeit zur Folge haben. Vllt. sollte das allererste Forschungsthema dieses Forschungsinstituts sein, warum bezahlte Angestellte im öffentlichen Dienst internettechnisch soooo unglaublich faul sind und vermutlich bleiben.
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  • Dienstag, 15.02.2011 – 19:18 Uhr
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Google
Reuters
Google wurde 1998 von den Studenten Sergey Brin und Larry Page gegründet und ging ein Jahr später online. 2010 machte die Firma mit ihren rund 20.000 Angestellten einen Umsatz von mehr als 29 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieben davon 8,5 Milliarden Dollar als Gewinn übrig. Die dominierende Stellung im Markt für Online-Werbung sorgt für ein attraktives Geschäftsmodell, birgt aber auch die Gefahr der extremen Abhängigkeit von nur einer Ertragsquelle. Immerhin 96 Prozent der Einnahmen erzielte Google im vergangenen Jahr mit Werbung.
Marktanteile der Tech-Riesen
Google 75,68%
Baidu 11,95%
Yahoo 5,92%
Bing 4,24%
Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications



Googles Geschichte
Angeblich konnten Larry Page und Sergey Brin einander erst einmal nicht besonders gut leiden, als sie sich im Jahr 1995 zum ersten Mal trafen. Der 24-jährige Brin war übers Wochenende in Stanford zu Besuch, der 23-jährige Page gehörte angeblich zu einer Gruppe von Studenten, die Besucher herumführen mussten. Der Legende nach stritten Brin und Page ununterbrochen miteinander.



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