Zoogeln, also Googeln nach dem Zufallsprinzip, geht ganz einfach: Starten Sie ihren Browser und öffnen Sie die Website von Google. Schließen sie die Augen und tippen Sie ohne nachzudenken ein paar beliebige Buchstaben auf Ihrer Tastatur. Alternativ können Sie natürlich auch einfach ein Radiergummi auf das Keyboard werfen, oder Ihren Hund über die Tasten laufen lassen. Egal wie - Hauptsache im Google-Suchfeld steht eine absolut zufällige Zeichenkette - etwa "wefh" oder " N;KJBF". Anschließend einfach Enter drücken - und staunen.
Sollte das eingegebene Kauderwelsch bei Google keine Ergebnisse liefern, einfach den letzten Buchstaben weglöschen und den neuen Begriff erneut googeln - und so weiter, bis die Suchmaschine einen Treffer liefert.
Im Selbstversuch führte der Nonsensbegriff "wefh" beispielsweise zu folgenden Websites:
1. Treffer: http://cfpub2.epa.gov/ncea/cfm/wefh.cfm - eine Site der US-Umweltbehörde mit Informationen darüber, welchen Umweltgiften Tiere in freier Wildbahn ausgesetzt sind.
2. Treffer: http://www.cl-lgs.com/wefh.html - eine Katalogseite eines Anbieters für ausgefallene Netzstrümpfe.
Die Zeichenkette "sdfui" führt zu einer Galerie, die Science-Fiction und Fantasy-Art anbietet (2. Treffer) und "N;KJBF" liefert eine detaillierte Prognose für die Bevölkerungsentwicklung in Frankreich (1.Treffer) und die komplette Liste eines Second-Hand-Anbieters von Maschinen zur industriellen Holzbearbeitung (4. Treffer). Und falls Sie gerade eine "SUZUKI Motorrad Mod. 600 GSX-R" benötigen sollten - die wird im Online-Katalog unter X-383 ebenfalls als gebrauchte Maschine zur Holzbearbeitung angeboten.
Übrigens - eine schöne Alternative zum zoogeln: Bilder-zoogeln. Viel Spaß bei der Ihrer Wanderung durch Absurdistan!
Daniel Jung
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