Gekaperter Twitter-Account: Syrian Electronic Army hackt "Financial Times"

Eine Hackergruppe namens Syrian Electronic Army hat erneut Twitter-Konten eines Medienunternehmens gekapert. Diesmal traf es die "Financial Times". Außerdem konnten die Assad-Unterstützer Nachrichten in Blogs der Wirtschaftszeitung hinterlassen.

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AFP

Twitter-Logo: Nachrichten-Feldzug im Social Web

London - Die britische "Financial Times" ist am Freitag Opfer eines Hackerangriffs mutmaßlicher Unterstützer des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad geworden. Mehrere Blogs sowie Konten der Zeitung bei sozialen Netzwerken seien angegriffen worden, sagte eine Sprecherin. Eine Gruppe namens Syrian Electronic Army veröffentlichte auf den Blogs und über mehrere Twitterkonten der Zeitung kurzzeitig Botschaften wie "Gehackt von der Syrian Electronic Army" oder "Syrian Electronic Army Was Here".

Zudem veröffentlichten die Angreifer auf einem Twitter-Konto der "Financial Times" eine Botschaft, in der sie der islamistischen Al-Nusra-Front in Syrien vorwarfen, unschuldige Bürger hingerichtet zu haben. Hinzugefügt war ein Link zu einem YouTube-Video, in dem maskierte und gefesselte Männer durch Kopfschüsse getötet werden. Das Twitter-Konto wurde daraufhin gesperrt.

Hacker hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche Medien angegriffen, darunter die britische BBC. Besonders spektakulär war ein Angriff auf die Nachrichtenagentur AP Ende April: Unbekannte verbreiteten über das AP-Twitterkonto die Fehlinformation, Explosionen im Weißen Haus hätten US-Präsident Barack Obama verletzt." Die Börse stürzte daraufhin kurzzeitig ab.

Die Organisation wirft arabischen und westlichen Medien vor, "falsche Informationen" über die Ereignisse in Syrien zu verbreiten. In der Vergangenheit hatte sich die Gruppe bereits zu Hackerangriffen auf die Internetseiten von Sky News Arabia und Al-Dschasira Mobile sowie auf die Seiten von Regierungen in der Region bekannt.

ore/AFP

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Nicht nur diese..
landner 17.05.2013
---Zitat--- Die Organisation wirft arabischen und westlichen Medien vor, "falsche Informationen" über die Ereignisse in Syrien zu verbreiten. In der Vergangenheit hatte sich die Gruppe bereits zu Hackerangriffen auf die Internetseiten von Sky News Arabia und Al-Dschasira Mobile sowie auf die Seiten von Regierungen in der Region bekannt. ---Zitatende--- Womit sie das Offensichtliche beim Namen nennen. Ihre Leserschaft wirft Ihnen selbiges ebenfalls vor.
2.
a.peanuts 17.05.2013
Mit Hackernagriffen kann man niemanden beeinflussen oder sich Freunde machen. Dass aber gelogen wird,vor allem von Al Jazeera,hatte es im letzten Jahr gezeigt. Viele Jounalisten verliessen. den Sender.
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