Technik-Trends Das hätten wir 2011 gern

Endlich ein echtes Tablet, dasselbe Digitalmusik-Angebot für Dänen und Deutsche, ein europäischer Binnenmarkt für E-Books und dann noch bitte die Fuchtelsteuerung im Wohnzimmerkino - fünf Technik-Wünsche für 2011.

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Datenkabel: Schön wär's, wenn sie Dänen und Deutschen dieselbe Musik bringen könnten
DPA

Datenkabel: Schön wär's, wenn sie Dänen und Deutschen dieselbe Musik bringen könnten


Ja, 2011 wird Apple ein neues iPhone und auch ein neues iPad verkaufen! So viel zu öden Prognosen - und nun Wünsche, die 2011 gern in Erfüllung gehen könnten.

Zum Beispiel dieser: echte Konkurrenz für Facebook. Monopole sind selten gut, und im Moment sieht es danach aus, dass Facebook weltweit die Online-Kommunikation und die digitalen Beziehungsgeflechte einer halben Milliarde Menschen speichert. Mehr ist dazu mangels erkennbarer Konkurrenz im Moment nicht zu sagen.

Aber man wird ja mal träumen dürfen. Zum Beispiel vom EU-Binnenmarkt. Die Realität 2010: EU-Bürger können ohne Grenzkontrolle quer über den Kontinent reisen, aber Deutsche dürfen im Netz noch immer nicht dieselbe Musik kaufen wie Briten oder Dänen. Aber vielleicht klappt das mit dem digitalen Binnenmarkt ja 2011.

Schön wär's - und wir hätten noch mehr Wünsche:

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insgesamt 12 Beiträge
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Tjelfe, 29.12.2010
1. Gibt es schon
Zitat von sysopEndlich ein echtes Tablet, dasselbe Digitalmusik-Angebot für Dänen und Deutsche, ein europäischer Binnenmarkt für E-Books und dann noch bitte die Fuchtelsteuerung im Wohnzimmerkino - fünf Technik-Wünsche für 2011. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,736837,00.html
Der Wunsch wird bald erfüllt: http://www.innoversal.com.tw/en-us/products/lattice.aspx http://notionink.com/ Die Geräte arbeiten mit Bildschirmen von Pixel Qi, die einen Farb- und einen S/W-Modus haben. Damit sind sie Multimediatablet und Ebookreader in einem. Das Lattice Tablet unterstützt dabei durch Netbooktechnik diverse Betriebssysteme, so dass man sich nicht an die Datenkraken Apple oder Google binden muss. Wird Zeit, dass die Teile in Deutschland vermarktet werden.
Äquipotentiallinie 29.12.2010
2. Vaporware?
Zitat von TjelfeDer Wunsch wird bald erfüllt: http://www.innoversal.com.tw/en-us/products/lattice.aspx http://notionink.com/ Die Geräte arbeiten mit Bildschirmen von Pixel Qi, die einen Farb- und einen S/W-Modus haben. Damit sind sie Multimediatablet und Ebookreader in einem. Das Lattice Tablet unterstützt dabei durch Netbooktechnik diverse Betriebssysteme, so dass man sich nicht an die Datenkraken Apple oder Google binden muss. Wird Zeit, dass die Teile in Deutschland vermarktet werden.
Naja, eigentlich wird es Zeit, dass die Geräte überhaupt vermarktet werden, den auch in anderen Ländern gibt es sie noch nicht. (Obwohl das Adam ja schon sein Januar 2010 angekündigt ist). Das WePad ist ja schon grandios gescheitert. Die Galaxy Tabs von Samsung machen sich aber sicher nicht schlecht und sind wahrscheinlich eine gute Alternative zu den iPads (wobei ich hier nicht sagen möchte besser oder schlechter). Als Lesegeräte finde ich auch die beiden NOOKs von Barnes und Noble interessant.
webastian 29.12.2010
3. "wir" nicht ..
Fünf Technikwünsche, die zu ergänzenden Kommentaren herausfordern: Ende der Kleinstaaterei im Web: Warum gilt diese Forderung nur für das Web? warum nicht für Energie, Medikamente, PKW, Steuern ...? Ganz einfach: im Wirtschaftsleben werden genau die Preise verlangt, die der Kunde zu zahlen bereit ist. Wie bei den Friseuren - eine Damenfrisur kostet das Mehrfache eines Herrenschnitts, weil Männer sich lieber den Kopf rasieren würden, als vergleichbar hohe Tarife abzudrücken. Ein echtes Tablet: Warum nicht gleich die eierlegende Wollmilchsau, nämlich die 2 Gramm leichte Datenbrille mit direkter Gedankenankopplung, eingebautem 3D-Projektor und Surroundsound in den Bügeln? Bis es soweit ist (der Computerprophet Andy Kay rechnet damit etwa um 2030), werden wir uns mit spezialisierten Geräten wohl herumschlagen müssen. Das i-Pad ist ein erster guter Kompromiss, mehr nicht. Europa-Flatrate: Andersherum gesehen ermöglichen die happigen Erträge durch Roaminggebühren den Mobilfunkbetreibern, die Tarife im Inland niedrig zu halten. Deshalb lasst uns hoffen, dass weiterhin genug Reiche und Dumme unterwegs sind, die sich erlauben, im Ausland die gleichen extensiven Telefon- und Datenfunkgewohnheiten zu pflegen wie zuhause - Kosten hin oder her. Das Internet wird zum Netz: Ist dies nicht jetzt schon der Fall? Für eine viertel Auto-Tankfüllung gibt es monatlich eine Telefon- und Datenflatrate, für zweimal volltanken ein ausreichend schnelles Smartphone und für einen Großen Fahrzeug-Kundendienst einen schnellen Computer, Bildschirm, Drucker und WLAN im Paket. Die Kosten sind nicht das Hemmnis, aber die Frage danach, ob die totale digitale Öffentlichkeit wirklich erstrebenswert ist. Fuchtel-Steuerung Abgesehen davon, dass dieses Unwort herrlich in die aktuelle Ramsauer-Liste eingedeutschter Technik-Begriffe passen könnte - Clowns gibt es schon genug. Die Kinect- Testaufbauten in den Kaufhäusern waren im diesjährigen Weihnachtsshopping mit Abstand die lustigsten Highlights (für die Zuschauer) .... Schnell anfreunden könnte ich mich aber mit einer Steuerung durch Augenbewegung. Wenn schon fünf Technikwünsche, dann doch eher: Computer-Betriebssysteme, die in 3 Sekunden hochfahren und nicht in 30. SSD-Festplatten zu € 0,10/Mb Sprach-Übersetzungsprogramme mit fehlerfreier Syntax Jederzeit abrufbares Streaming von TV-Sendungen (~ "Tagesschau"-App. für das iPad) Billige Farbkartuschen für Fotodrucker
Kabe 29.12.2010
4. Die Euro-Flatrate wäre lange fällig...
So, wie die Dinge jetzt stehen, ist man im Ausland immer noch komplett von lokalen WiFi-Anbietern oder Kurzzeitverträgen abhängig. Wenn ich die euphemistischen SMS der Anbieter schon lese: „5 Cent für 10 KByte“ - das sind mal eben 5€ pro MB. Wenn man das Volumen einer kleineren Internet Flat mit 300 MB ansetzt, dann ist man mit 1500€ pro Monat dabei. Das lässt sich beim besten Willen nicht rechtfertigen.
mediamagd 29.12.2010
5. Halbwissen?
Zitat des Autors: "Bei Spotify, dem derzeit wohl benutzerfreundlichsten und umfangreichsten Musikdienst im Netz, können Kunden für zehn Euro im Monat so viele Songs hören, wie sie wollen. Zu Hause am PC (auch wenn er mal offline ist), unterwegs auf dem iPhone, einem Android-, Windows-, Symbian- oder Palm-Smartphone. Eine Hürde gibt es allerdings: Man muss in Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Schweden oder Großbritannien leben." Und?! Geht bei Napster seit langem völlig legal zum gleichen Preis...
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