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Technikärgernis Kinderwagen: Vier Hände für ein Zusammenklappen

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Schieben, fummeln, fluchen: Ein Kinderwagen hat nur wenige Funktionen, aber selbst die sind bei manchem Edel-Modell unbedienbar. Produkttester und Eltern klagen: Die Handbücher sind so unverständlich wie die Mechanik. SPIEGEL ONLINE befragt die Hersteller.

Wer noch nie ein Baby durch die Gegend geschoben hat, wird überrascht sein: So manches Babygefährt kostet als Neuwagen locker so viel wie ein Macbook. Zum Vergleich: Ein tragbarer Computer versammelt diverse Prozessoren, Speicherchips und sonstige Elektronik-Bauteile auf einer eigentlich lächerlich winzigen Fläche und erfüllt so ziemlich jede Funktion von Stereoanlage bis zum Fernseher.

Ein Kinderwagen besteht aus Plastik, Metall und Stoff und hat gerade mal fünf grundlegende Aufgaben zu erfüllen - er muss bequem und sicher sein, sich gut rollen, zusammenklappen und zuverlässig arretieren lassen.

Nicht einmal das klappt so richtig zum Macbook-Preis. Die Bedienung einiger Babyroller ist aberwitzig schwierig, erzählen Kinderwagenbesitzer, schreiben Kinderwagentester.

Zum Beispiel die Stiftung Warentest, die den Praxisteil eines Vergleichstests von 15 Modellen 2006 so bilanzierte: "Häufig kritisierten die Eltern ein umständliches Zusammenfalten und Aufklappen. Das ist in der Regel nur mit zwei freien Händen und unter kraftvollem Ziehen oder Drücken zu bewerkstelligen."

Schleppen, schrauben, grübeln: SPIEGEL ONLINE dokumentiert die größten Usability-Schwachstellen von Kinderwagen - und was die Hersteller dazu sagen.

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