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Spam-Welle: Telekom warnt vor gefährlichen E-Mails

Telekom-Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Bonn: Der E-Mail-Server sei nicht gehackt worden Zur Großansicht
DPA

Telekom-Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Bonn: Der E-Mail-Server sei nicht gehackt worden

"Have you already seen it?" - Wer so eine Frage in einer E-Mail von einem unbekannten Absender liest, sollte vorsichtig sein. Denn klickt man auf den mitgeschickten Link, bekommt unter Umständen jeder aus dem Adressbuch nervige Post.

Die Deutsche Telekom warnt vor einer Welle von Spam-E-Mails. Die E-Mails hätten gefälschte Absender-Adressen und enthielten einen Link. Werde dieser vom Empfänger angeklickt, könne der Account des Nutzers zum Versand weiterer Spam-E-Mails missbraucht werden, teilt das Unternehmen mit. Der E-Mail-Server der Telekom sei nach bisherigen Erkenntnissen nicht gehackt worden, hieß es am Mittwoch.

Die aktuell verbreiteten Mails seien auf Englisch verfasst und hätten einen unverfänglichen Eintrag im Betreff. Die Anrede laute in der Regel "Hey" oder "Hello!". Mit Sätzen wie "Have you already seen it?" ("Hast du das schon gesehen?") sollen die Empfänger animiert werden, auf den beigefügten Link zu klicken.

Klicke der Nutzer tatsächlich, würden Nachrichten an Kontakte aus dem Adressbuch des Nutzers verschickt. Die Nachrichten gingen nicht vom Postfach des Kunden ab und liefen damit nicht über die Server der Deutschen Telekom, erklärte das Unternehmen.

Das können Sie tun, wenn Sie geklickt haben

Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind "vermutlich sämtliche E-Mail-Anbieter" betroffen - also nicht nur Kunden mit einem Postfach bei T-Online.de. Es sei auch nicht auszuschließen, dass über die Spam-E-Mails Schadsoftware auf die Rechner der Empfänger gelange.

Die Telekom rät Nutzern, die einen solchen Link bereits angeklickt haben, mit einem aktuellen Virenscanner nach Schadsoftware zu suchen und diese unschädlich zu machen. Dies sei wichtig, da die Schadsoftware sonst Passwortänderungen nachverfolgen könnte. Anschließend sollten die betroffenen Nutzer ihre Passwörter auf allen Geräten und das des E-Mail-Accounts ändern.

juh/dpa/AFP

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insgesamt 14 Beiträge
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1. Wer klickt denn darauf?
Rubyconacer 20.08.2015
Ich würde nie auf die Idee kommem, solchen Quatsch herunterzuladen und dann auch noch anzuklicken. Kann man auch vorher fleich löschen. Haben die Menschen Angst, erwas zu verpassen? Emails meiner Bank öffne ich quasi auch nie. Wenn es wichtig ist, werde ich schon Briefpost bekommen.
2. nur die email anklicken reicht
spmc-121499310414276 20.08.2015
Das Ding kursiert schon ein paar Tage. es reicht die Email anzuklicken. nix Download. Das Dumme ist die Email ist von jemandem Bekanntes. Man sollte Browser Passwörter löschen und seine Account Passworte ändern. Der Trojaner nimmt Addressbuch und Account Infos mit.
3. Details? Mechanismus?
thapa3 21.08.2015
Kann das mal jemand aufklären, wie der Trick funktioniert? Der Artikel hüllt sich da leider in Schweigen.
4.
hschmitter 21.08.2015
Fakt ist, das man sich jede URL eines Links in e-Mails erstmal anschaut, bevor man drauf klickt.
5. Spam-Filter nutzen
railrolf 21.08.2015
Ich vertraue seit Jahren auf den Mailwasher. Da wird so ein Schrott gleich auf dem Mailserver gelöscht.
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