Tipps für mehr Sicherheit: So schützen sich Profis vor Computer-Kriminellen

Von Felix Knoke

9. Teil: Joanna Rutkowska: Sicheres OS

Rutkowska: "Ich nehme einen Rechner zum Surfen und einen zum Arbeiten"Zur Großansicht

Rutkowska: "Ich nehme einen Rechner zum Surfen und einen zum Arbeiten"

Das Übel an der Wurzel packen, das ist Joanna Rutkowskas Ansatz.

Computersicherheit beginnt für sie an der Basis eines jeden Rechners, der Hardware. "Bisherige Betriebssysteme nutzen viel zu wenig neueste Hardware-Technologien aus, die die Computersicherheit stark verbessern könnten." Die polnische Sicherheitsforscherin arbeitet daher mit ihrem Team von Invisible Things Lab an dem besonders sicheren und quelloffenen Betriebssystem QubesOS.

Rutkowska zufolge bietet keine auf dem Markt angebotene "Sicherheitslösung" eine wirklich sinnvolle Antwort auf die Frage, wie man im Alltag das Surfen wirklich sicherer machen kann. Daher muss man sich selbst behelfen und verschiedene Geräte für verschiedene Aufgaben nutzen. "Ich nehme zum Beispiel mein iPad zum Surfen und einen abgesicherten Rechner zum Arbeiten." Aber irgendwann soll QubesOS das überflüssig machen. "Vielleicht kann ich ja in ein paar Jahren sagen: Wer einen sicheren Computer will, nimmt einfach QubesOS."

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insgesamt 42 Beiträge
ChildInTime 19.01.2012
Wenn ein "Symantec-Experte" einen bekanntermaßen infizierten Stick einfach anschließt, lässt das schon tief blicken... Was ich aber nicht verstehe, ist die Schlussfolgerung: Es heißt, er hätte das Problem leicht [...]
Zitat von sysopAus Fehlern wird man klug - vor allem aus denen der Profis. Zwölf Experten, darunter*Eugene Kaspersky, Bruce*Schreier und Brian*Krebs, haben dem Fachmagazin Chip verraten, wie sie sich vor Computer-Kriminellen schützen. Tipps für mehr Sicherheit: So schützen sich Profis vor Computer-Kriminellen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,808814,00.html)
Wenn ein "Symantec-Experte" einen bekanntermaßen infizierten Stick einfach anschließt, lässt das schon tief blicken... Was ich aber nicht verstehe, ist die Schlussfolgerung: Es heißt, er hätte das Problem leicht vermeiden können, indem er einen Onlinescan durchführte: "Datei auswählen, hochladen und aufs Ergebnis warten". Ersteres setzt doch auch voraus, dass man den Stick zunächst mal anschließt ... oder gibt es eine (einfache) Möglichkeit, die Autorun-Funktion abzuschalten? Wenn ja, wäre das als Tipp doch viel sinnvoller gewesen...
zeitmax 19.01.2012
Ich bin seit zehn Jahren mit drei Windows Betriebssystemen über DSL und WLAN im Netz - ohne jeglichen Virenschutz, die Win-Firewall ist ebenfalls abgeschaltet. Ohne Probleme, ohne Viren wie ein gelegentlich durchgeführter [...]
Zitat von sysopAus Fehlern wird man klug - vor allem aus denen der Profis. Zwölf Experten, darunter*Eugene Kaspersky, Bruce*Schreier und Brian*Krebs, haben dem Fachmagazin Chip verraten, wie sie sich vor Computer-Kriminellen schützen. Tipps für mehr Sicherheit: So schützen sich Profis vor Computer-Kriminellen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,808814,00.html)
Ich bin seit zehn Jahren mit drei Windows Betriebssystemen über DSL und WLAN im Netz - ohne jeglichen Virenschutz, die Win-Firewall ist ebenfalls abgeschaltet. Ohne Probleme, ohne Viren wie ein gelegentlich durchgeführter online-Test mit bitdefender.de beweist. Nur der Fritz-Router mit seiner "Protect"-Firewall (Fritz DSL) hält alles ab. Kaum zu glauben, aber wahr! Unbekannte Mail-Anhänge sollte man natürlich nicht öffnen.
BlueBuda 19.01.2012
Sicheres OS, oh man es gibt per se nichts sicheres wann raffen die leute das endlich.... und das freie Software nicht spionieren würde ist auch nur ein mund gelübte, oder wer schaut sich bit für bit den code an um ihn als [...]
Zitat von sysopAus Fehlern wird man klug - vor allem aus denen der Profis. Zwölf Experten, darunter*Eugene Kaspersky, Bruce*Schreier und Brian*Krebs, haben dem Fachmagazin Chip verraten, wie sie sich vor Computer-Kriminellen schützen. Tipps für mehr Sicherheit: So schützen sich Profis vor Computer-Kriminellen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,808814,00.html)
Sicheres OS, oh man es gibt per se nichts sicheres wann raffen die leute das endlich.... und das freie Software nicht spionieren würde ist auch nur ein mund gelübte, oder wer schaut sich bit für bit den code an um ihn als unbedenklich zu bescheinigen (geschweige kann das überhaupt lesen und verstehen), nur weill man noch nichts gefunden hat, heisst nicht das dort was wäre....
khaja 19.01.2012
"Java braucht eh keiner mehr"? Dann versuche der Kerl doch mal, die Entwicklingsumgebung "Eclipse" ohne Java zu starten. Bei LibreOffice wird auch nicht alles funktionieren... aber das sind ja Programme, die [...]
"Java braucht eh keiner mehr"? Dann versuche der Kerl doch mal, die Entwicklingsumgebung "Eclipse" ohne Java zu starten. Bei LibreOffice wird auch nicht alles funktionieren... aber das sind ja Programme, die niemand nutzt... "E-Mails kann im Netzwerk jeder mitlesen"? Nur wenn es sich um ein offenes WLAN oder eines mit bekanntem und für alle gleichem Passwort handelt. Ansonsten kann man höchstens mitlesen, wenn man Kontrolle über einen der Knotenpunkte zwischen mir und dem Server hat - und wenn man darüber Kontrolle hat, kann man eh viel unschönere Dinge machen. Dann noch Schleichwerbung für ein angeblich "sicheres" OS. So etwas gibt es höchstens in einer Firmenumgebung, die auf Basis von SELinux nur ausführlich getestete Software installieren und ansonsten dem Otto-Normal-User keinerlei Rechte zugestehen. Wie stellen die sich das vor? Soll da jedes Mal jemand vorbei kommen, wenn der Nutzer ein Programm installieren will?
Mitch 19.01.2012
Da kann ich nur zustimmen.
Zitat von khaja"Java braucht eh keiner mehr"? Dann versuche der Kerl doch mal, die Entwicklingsumgebung "Eclipse" ohne Java zu starten. Bei LibreOffice wird auch nicht alles funktionieren... aber das sind ja Programme, die niemand nutzt... ...
Da kann ich nur zustimmen.
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  • Donnerstag, 19.01.2012 – 06:35 Uhr
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Zum Autor
  • Felix Knoke schreibt von Berlin aus über elektronische Lebensaspekte und versucht sich vergeblich als Hitproduzent in seinem Wohnzimmerstudio.

Viren und Trojaner - Informationen im Netz
bsi-fuer-buerger.de: Wer sich im Internet über Viren und andere schädliche Programme informieren will, ist auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) richtig. Die Behörde mit Sitz in Bonn untersucht Risiken bei der Anwendung moderner Informationstechnik wie dem Internet und entwickelt Sicherheitsvorkehrungen. Für Bürger wurde die Infoseite eingerichtet, die über Gefahren im Netz informiert. Auch für Laien verständlich ist dort erklärt, wie Cyberkriminelle agieren, was Viren, Würmer und Trojaner sind. Außerdem bekommen Bürger Tipps, wie sie sich vor Gefahren aus dem Netz schützen können.




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